Wie schön, wieder ein Frühschoppenkonzert spielen zu dürfen

Auf letzten Sonntag freuten wir Musiker und Dirigent uns auf unser erstes Frühschoppenkonzert nach gefühlt einer Ewigkeit. Es waren ja auch mehr als zwei Jahre vergangen, seit unserem letzten auswärtigen Auftritt unserer Musikkapelle Zell-Weierbach.

Unser Patenverein, der Musikverein Rammersweier, hat uns vor wenigen Wochen angefragt, ob wir uns einen Auftritt bei deren Weinfest vorstellen können. Und ob – nachdem wir gecheckt hatten, ob wir so kurzfristig spielfähig seien, haben wir sehr gerne zugesagt. Im letzten Gemeindemitteilungsblatt (Jugendschnuppertagwerbung) wollten wir bewusst keinen Hinweis auf unseren Auftritt in Rammersweier geben, weil unsere Nachwuchswerbung für sich stehen sollte.

Bei herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel nahmen wir Platz unter den Partyzelten im Schatten des Schulgebäudes. Die Besucher suchten sich unter den zahlreich aufgestellten Sonnenschirmen Platz. Punkt 11.30 Uhr starteten wir beherzt –wie seit Jahrzehnten – mit unserem „Thema“, unserer Erkennungsmelodie, in der das Zell-Weierbacher Lied eingearbeitet ist. Heinz Schütz hat es in dieser auftrittslosen Zeit nicht verlernt, fröhlich, lachend und mit vollem Elan während dieses Stückes alle Gäste zu begrüßen und zu versichern, dass wir voller Freude hier sind und zwei Stunden vielseitige Unterhaltungsmusik bieten werden.

Ja, wir haben gezeigt, was wir in den Wochen seit unserem Frühjahrskonzert alles einstudiert haben. Ob der „Egerländer Fuhrmannsmarsch“, die „Prager Burg“, Rolling Stones Songs oder Beatles Melodien und auch der „Wellerman Song“ – alles Premieren bei unseren ersten Unterhaltungskonzert in diesem Jahr. Der „böhmische Traum“, „My Fair Lady“, „Perez Prada“, ein Mambo-Medley, „Simon and Garfunkel-Medley“ oder „Don‘t stop me now“, von Freddie Mercury mit Lara Groß am Solosaxofon – bunt gemischt war unser Musikprogramm.

Und da war auch Jakob, der Sohn unseres Dirigenten Johannes Kurz, der zum ersten Mal mit seiner Mami und Omi zu unserem Konzert mitkommen durfte. Was liegt da näher als dass der stolze Vater, ein begeisterter Vollblutmusiker und Dirigent, ihn in seine Fußstapfen heben wollte. Mit Jakob im Arm und beide den Taktstock in der Hand haltend, durfte dieser sein Debut als Dirigent bei der Slavonicka-Polka geben. Etwas verdutzt, was mit ihm geschehe, hielt er tapfer die ganze Polka hindurch den Dirigentenstab und dirigierte als Co-Dirigent. Ein neuer, weiterer Vizedirigent ist in unseren Reihen, das hatte den Applaus der Festbesucher auch verdient.

Eine weitere Premiere war das mit unserem 2. Vorsitzenden und Musikervorstand, Ralf Vollmer. Er wagte sich zum ersten Mal in den Ring als Ansager. Abwechselnd mit Heinz Schütz moderierten Sie unseren Musikablauf.

Aber nicht nur für Jakob und Ralf, nein auch für unsere Jungmusiker Aron, Benoît und Linus und für einige weitere Musikerinnen und Musiker war das deren Premiere bei einem Unterhaltungskonzert mit uns. Herzliche Glückwünsche an alle und herzlich willkommen in unseren Reihen!

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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