Herzliche Einladung zu unserem Kirchenkonzert

Nach einer kurzen, intensiven Probearbeit der Musikkapelle Zell-Weierbach und der MessingLiebe ist es an diesem Sonntag, 30. Oktober, um 17 Uhr so weit, unser etwa einstündiges Kirchenkonzert. Nebenbei, denken Sie auch an die Uhrumstellung auf die Winterzeit an diesem Sonntag.

In der Weingartenkirche im Chorraum sitzen Dirigent Johannes Kurz und die Musikerinnen und Musiker der Musikkapelle ganz ruhig und genießen die letzten Augenblicke, ehe das Konzert beginnen wird. Die Musikanten von MessingLiebe, die  nicht bei uns mitspielen, stehen zu beiden Seiten des Chorraums und sind neugierig, was gleich kommen wird. Sie haben bereits mehrmals in der Weingartenkirche ihre Stücke geprobt und kennen so auch die herrliche Klangkulisse unserer Kirche.

In der Ansprache unseres Vorsitzenden, Herbert Lenz, wird er die seit dem letzten Gedenkgottesdienst verstorbenen Vereinsmitglieder in Erinnerung bringen und lädt zum Gedenken ein. Herbert Lenz wird auch kurz den Förderverein Pflasterstube Ortenau e. V. vorstellen, dem die Hälfte der Konzertspenden zugutekommen wird. Der Förderverein setzt sich in der Ortenau ein für Obdachlose und für Menschen, die den sozialen Abstieg in die Wohnungslosigkeit, den eigentlich jeden treffen kann, erfahren mussten und der zum sozialen Ausschluss führt. Die Mitglieder des Förderkreises mit ihrem Vorsitzenden, Dr. med. Axel Richter, versuchen durch wiederholte, respektvolle Gespräche, durch Erläuterung der Krankheit und durch Abbau von Ängsten und Hemmnissen das Vertrauen zu Menschen und in die Umgebung zu öffnen und helfen, sie ggf. auch wieder einer Krankenversicherung zuzuführen. Die Fördervereinsmitglieder sind sozial Engagierte, die Erfahrung haben, um ihre Arbeit kritisch und mit realistischen Vorstellungen anzugehen und auch Enttäuschungen akzeptieren können. Es ist es wirklich Wert, ihnen durch eine Spende danke zu sagen. Die andere Hälfte der Spenden soll unserer Jugendarbeit, die gerade einen sehr erfreulichen Aufschwung erlebt, zukommen.

Eröffnen wird die Musikkapelle Zell-Weierbach das Kirchenkonzert mit dem Hochzeitsmarsch „Eternal Promise“ (Ewiges Versprechen). Der Komponist Naoya Wada (1986) schrieb diesen Marsch als Hochzeitsgeschenk für seine Freunde Yuka und Junya, die 2013 in Japan heirateten.

Danach dirigiert Johannes Kurz das Werk „Panis angelicus“ von Cesar Franck (1822 1890). Panis Angelicus (Engelsbrot/Himmelsbrot/Manna/Abendmahlbrot (Hostie)) ist der Anfang der 6. Strophe aus dem Hymnus „Sacris solemniis“, den der heilige Thomas von Aquin 1264 aus Anlass der Einführung des Hochfestes Fronleichnam für das Stundengebet in der Nacht zu diesem Festtag verfasste. Die 6. und 7. Strophe des „Panis angelicus“ werden, wie auch das ebenfalls von Thomas von Aquin stammende „Tantum ergo“, zur Aussetzung des Allerheiligsten verwendet. Cesar Franck hat 1872 mit „Panis angelicus“ den Beginn der 6. Strophe aus dem Hymnus vertont. Zweiteilig aufgebaut, ist das Werk aufgrund seiner liedhaften Innigkeit zum wohl berühmtesten Stück der gesamten Kirchenmusik Cesar Francks geworden.

Mit „Selig sind die Verfolgung leiden“ aus der Oper „Der Evangelimann“, 1895 von Wilhelm Kienzl (1857 – 1941)komponiert, intoniert die Musikkapelle Zell-Weierbach die  bekannte Tenor-Arie, die z. B. Rudolf Schock, Fritz Wunderlich, Richard Tauber und Rene Kollo gerne interpretiert haben. Der Evangelimann war eine Gestalt aus den Wiener Pawlatschenhöfen (Hinterhöfen) des 19. Jhts., die bevorzugt  an Sams- Sonn- und Feiertagen dort erschien, um zumeist in würdigem Auftreten aus der Bibel zu zitieren und dafür einige Kreuzer erhielt.

Zum Abschluss ertönt „Fanfare, Vorspiel und Choral“ von P. B. Smith. Ein Werk, das das Können unserer Trompeter(innen) wirklich herausfordert. Im Choralteil inszeniert de Komponist das Lied „Großer Gott wir loben dich“ in Varianten. Beim überwältigenden Schluss spielt das ganze Orchester dieses große Dank- und Loblied mit viel Energie und Ausdruck.

MessingLiebe, eine Blechblasinstrumente Formation, die aus dem Hochschulorchester Offenburg gründet, wird mit modernen Liedern wie z. B. „Hallelujah“, „I dreamed a dream“ oder „Gabriellas Song“ das Kirchenkonzert um eine weitere Fassette bereichern.

Herzliche Einladung zu unserem Kirchenkonzert in der Weingartenkirche.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Wir heißen die Musikschüler der 3. Klassen im Musikverein herzlich willkommen

Wir freuen uns riesig, dass sich bis zum vergangenen Wochenende 6 Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Weingartenschule für den Instrumentalunterricht über den Musikverein Zell-Weierbach angemeldet haben.

Bereits am Freitag vor dem Schnuppertag vor zwei Wochen war quirlige Lebendigkeit in unserem Proberaum zu spüren. Zwei Familien mit ihren Kindern ließen sich unsere Instrumente zeigen. Die Kinder konnten sie mit den Probiermundstücken auch anblasen. Eine Mutter rief ihrer kleinen Tochter zu, die mit Begeisterung ein Klarinettenmundstück ausprobierte: „Langsam, langsam, du bist doch unser Klavierkind!“

Auch am Samstag zum „richtigen“ Schnuppertag war einiges los in unserem Proberaum. Das Jugendteam und Vereinsverantwortliche begrüßten die Eltern und deren Kinder. Die Instrumente wurden von den Kindern mit viel Enthusiasmus in Tuchfühlung genommen. Sie haben von den desinfizierten Probemundstücken viel Gebrauch gemacht. Nicht jeder oder jede konnte sich auf Anhieb entscheiden, was das Lieblingsinstrument werden solle.

Ja, aber so langsam ist höchste Eile für eine Entscheidung geboten, denn am 20. Oktober ist eigentlich Anmeldeschluss für das Ausbildungssemester ab November 2022 und für die Bläserklasse ’22 des Musikvereins Zell-Weierbach. Und das ist ja der Riesenvorteil in der dritten Klasse: zum einen die ganz „normale“ Ausbildung an einem Instrument in der Musikschule Offenburg und zum zweiten das mit der Weingartenschule speziell für die 3. Klasse auf das gemeinsame Musizieren abgestimmte Bläserklassenkonzept des Musikvereins Zell-Weierbach.

Frau Münchbach, die beim Schnuppertag dabei war und sich vorstellte, freut sich auf die Bläserklasse ’22, die ein paar Wochen nach dem Start in der Musikschule Offenburg ans Werk gehen wird. Frau Münchbach hat mittlerweile sehr viel Erfahrung in der Unterrichtung und in der Führung von Bläserklassen in verschiedenen Musikvereinen. Sie wird mit einfachen Stücken und Übungen die Jungmusikerinnen und Jungmusiker an das gemeinsame Musizieren und das Zusammenspiel heranführen. Sie will auch das wachsende Können der Bläserklasse ’22 bei Festen und weiteren Gelegenheiten hör- und sichtbar machen. Das wird bestimmt eine spannende Sache!

Bis jetzt kann die Leiterin der Bläserklasse ’22 gemäß den Anmeldungen auf 3 Klarinetten, eine Querflöte, eine Trompete und auf ein Schlagzeug bauen. Super wäre es, wenn auch noch Posaune, Saxofon, Horn und Tenorhorn dazu kommen würden!

Wer von den Drittklässlern sich noch ganz kurz entschlossen zeigt, hat noch eine Chance, im November dabei zu sein. Bitte wenden Sie sich per Mail (jugend@mvzw.de) bis Sonntag, 23. Oktober, an das Jugendteam (Sabine Meehan und Katrin Schröder). Weitere Mitstreiter wären für die Besetzung der Bläserklasse ’22 super und für den Sound dazu! Also, noch schnell … Sabine Meehan wird sind dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

In einer Woche ist es dann so weit – unser Kirchenkonzert in der Weingartenkirche am Sonntag, 30. Oktober, um 17 Uhr. Mit dabei werden auch die Messing Liebe mit drei Musikstücken sein, die Sie bereits vom Musikerhock im Mai kennen gelernt haben. Im ca. einstündigen Konzert werden wir auch der seit dem letzten Gedenkgottesdienst verstorbenen Vereinsmitglieder gedenken. Der Eintritt wird frei sein. Wir bitten um eine Spende je zur Hälfte für die Pflasterstube St. Ursula, Offenburg und für unsere Jugendarbeit wie oben beschrieben. Herzlich willkommen.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Jetzt bereiten wir uns auf unser Kirchenkonzert vor

Nachdem wir die Unterhaltungsmusikschiene mit dem Auftritt auf dem Ortenauer Weinfest abgeschlossen haben, steuern wir mit sicherem Blick unser nächstes Ziel, nämlich unser Kirchenkonzert in der Weingartenkirche am Sonntag, den 30. Oktober, um 17 Uhr an.

„Musik im Kirchenjahr“ heißt das Leitmotiv unseres Kirchenkonzerts in diesem Jahr. Johannes Kurz, unser Dirigent, hat kirchenmusikalische Stücke ausgewählt, die Meilensteine im Kirchenjahr, z. B. Weihnachten und Ostern, musikalisch darstellen oder unterstreichen.

In den letzten Proben ging es darum, sich super schnell mental umzustellen von Unterhaltungsmusik auf sakrale Musik. Wir können Ihnen bestätigen, das ist nicht so einfach – aber wir sind sicher, diese ganz andere Art des Musizierens am Sonntag, den 30. Oktober, verinnerlicht zu haben – Ihnen zur Freude.

Rudi Flierl durfte vor einigen Wochen seinen 90. Geburtstag feiern. Natürlich ist es auch unserem Musikverein Zell-Weierbach ein großes Anliegen, unserem ehemaligen Dirigenten, der von 1980 bis 2000, also gut 20 Jahre lang, unserer damals Trachtenkapelle Zell-Weierbach genannten Musikkapelle Zell-Weierbach seinen „Stempel“ verlieh, zu gratulieren.

Es brauchte Zeit, einen für Rudi Flierl und unserem Vorstand, Herbert Lenz und Ralf Vollmer sowie den langedienten Musikern Heinz Schütz und Wilfried Ehrhard genehmen Termin zu finden. Und es hat geklappt!

Ralf Vollmer und Heinz Schütz berichteten danach mit viel Freude und Stolz: „Rudi Flierl war sehr aufgeregt und gespannt, wer alles kommen würde. Auch mit seinen 90 Lenzen wusste er, alle beim Vornamen willkommen zu heißen, nachdem seine Frau das Quartett über den Garten in die Wohnung geführt hatte.“ „Rudi Flierl“, erwähnte Heinz Schütz, „war sichtlich gerührt über den Besuch und die guten nachträglichen Geburtstagswünsche.

Seine Frau war sehr besorgt um die Geburtstagsgäste und tischte Weißwurst, Brezen und Bier auf. ‚Bei uns gibt’s kein Besteck – die Weißwürst werden bei uns gezuzelt!‘ klärte der Gastgeber trocken auf.“

„Unser erster Vorsitzender“, erzählten unsere Berichterstatter weiter, „sah trotzdem nicht glücklich drein – aber Rudi Flierl konnte abhelfen, schließlich lagen im Kühlschrank genügend verschiedene Käse.“ Und weiter berichtete Heinz Schütz: „Während des Genießens hatten wir genug Zeit, uns über die „alte“ und „neue“ Zeit in der Blasmusik auszutauschen. Rudi Flierl bekannte, er erinnere sich mit Freude an die „alten“ Zeiten und er sei stolz auf die 20 Jahre mit uns. Rudi Flierl stand damals und steht bis heute zu „seiner“ Musikrichtung, die er über die zahllosen Arrangements niedergeschrieben und mit uns und anderen Orchestern in Musik umgesetzt hat. Der Jubilar ist sehr stolz darauf, Mitglieder der legendären Schwarzwaldmusikanten gewesen zu sein und mit uns 20 Jahr lang Konzert- und Unterhaltungsmusik geboten zu haben. Rudi Flierl offenbart, dass er heutzutage sich sehr gerne Ernst Mosch und die Original Egerländer anhört.“

„ Er hat sich auch nach den „alten“ Musikern, die damals unter ihm gespielt haben, erkundigt und musste hören, dass nicht mehr alle unter uns weilen“, konstatierte Ralf Vollmer. „Rudi Flierl selbst sehe nicht mehr gut, ist aber geistig sehr fit“, beteuerte Heinz Schütz noch am Schluss des Informationsgesprächs.

Ja, 90 Jahre ist ein begnadetes Alter und wenn man da noch mitreden und aktiv am Leben teilhaben kann, ist das ein großer Segen. Die damals Aktiven erinnern sich dankbar an eine schöne, erlebnisreiche und rührige Zeit mit vielen kameradschaftlichen Höhepunkten. Aber die Kunst des Noten lesen musste man schon beherrschen bei Rudi Flierls Handschrift.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Herzliche Einladung zum Schnuppertag der Instrumente an diesem Samstag

Unser Jugendteam, Sabine Meehan und Katrin Schröder, freuen sich riesig auf den Schnuppertag an diesem Samstag, 8. Oktober von 14 – 16 Uhr im Proberaum der Musikkapelle Zell-Weierbach unterhalb der Abtsberghalle, Weinstraße 20 (gegenüber der Postagentur Konstanzer). Sie sind echt gespannt, wie viele Eltern mit interessierten Kindern kommen werden, zumal sie im Elternabend der 3. Klassen der Weingartenschule mit viel Enthusiasmus geworben haben. Natürlich sind alle weiteren Kinder und Jugendliche, die an der Instrumentenausbildung für ein Instrument, das in die Musikkapelle Zell-Weierbach passt, oder an der Blockflötenausbildung mit Dagmar Reister interessiert sind, ganz herzlich eingeladen. Auch für Erwachsene sind wir gerne offen.

Anwesend werden auch sein: Frau Münchbach, die die Bläserklasse ’22 für die Musikschüler der 3. Klassen leiten wird (donnerstags 6. Schulstunde), Ralf Vollmer, Musikervorstand und weitere Aktive. Sie stellen unsere Instrumente vor die nicht nur zum Anfassen sind sondern mit einem der Probiermundstücke auch angeblasen werden dürfen. Ihre Fragen wollen das Jugendteam und die weiteren Anwesenden sehr gerne beantworten.

Wer am Samstagmittag verhindert ist, kann auch an diesem Freitag um 19.30 Uhr im Proberaum vorbei kommen und die Instrumente in die Hand nehmen und ausprobieren.

Kinder, die gerne Blockflötenunterricht nehmen wollen, können mit ihren Eltern immer mittwochs und freitags am Nachmittag zu Dagmar Reister in den Proberaum zum Unterricht kommen und mit ihr alles abklären.

Wir haben auf dem Rathaus und in mehreren Geschäften in Zell-Weierbach unseren Jugendflyer ausgelegt, in dem der Werdegang der Musikschüler, beginnend mit der Blockflöte über die Bläserklasse und das Jugendorchester SoundFabrik bis zur Integration in die Musikkapelle Zell-Weierbach aufgezeigt ist. Zu grundsätzlichen Fragen sind im Flyer auch informative Antworten gegeben. Diesen Jugendflyer finden Sie auch auf unserer Homepage unter: www.mvzw.de/soundfabrik.

Sabine Meehan und Katrin Schröder und die Vorstandschaft freuen sich auf großes Interesse zur Ausbildung an einem Instrument der Musikkapelle Zell-Weierbach und auf das künftige gemeinsame Musizieren in der Bläserklasse und in den Orchestern.

Am Tag der Deutschen Einheit haben wir uns gefreut, viele Zell-Weierbacher im Karl-Heitz-Stadion beim Großen Stadion Konzert sehen zu dürfen.

Wir, d. h. unsere Musikkapelle hat sich mit dem Hochschulorchester bereits im Vorfeld zusammen getan und gemeinsam geübt, weil zum einen das lange Wochenende zu einem Kurzurlaub verlockte und zum anderen das Hochschulorchester während der bis Ende September dauernden Semesterferien nicht voll besetzt ist. Die Verbindung steht ja bereits, weil einige von ihnen seit unserem letzten Frühjahrskonzert gerne bei uns mitspielen. Gemeinsam waren wir schließlich über 30 Leute und gaben ein buntes Bild ab.

Schon die Generalprobe und einzige gemeinsame Probe aller Offenburger Blasorchester verlief auf Morgentau nassem Rasen gut und konstruktiv und war nach gut 2 Stunden abgehakt. Jeder kannte nun den Ablauf und seinen Platz im großen, über 300 Mann starken, Blasorchester.

Ab 15 Uhr trafen die Musikerinnen und Musiker ein. Das Wetter war „wie bestellt“ und hatte den Rasen „trocken gelegt“. Gruppenfotos wurden zur Erinnerung geschossen und sich unterhalten. Um 16 Uhr eröffnete der Posaunenchor den Reigen. Schlag auf Schlag marschierten alle Blasorchester in das Stadion ein und hielten an der Ehrentribüne inne, ehe sie danach am Rande des Fußballfeldes sich für den Einmarsch zum Stadionorchester satzweise aufstellten.

Die unendlich lange Musikermenschenschlange marschierte zum Konzertplatz in der Mitte und stellte sich im Halbrund um den Dirigenten Axel Berger auf. Zur „Ode an die Freude“, der Europahymne, standen alle Besucher auf. Es muss Eindruck gemacht haben, dieses imposante, gemeinsame Spielen der Hymne. Mit moderner Blasmusik, Marsch und der Interpretation von weltbekannten Songs konnten wir das Publikum in Erstaunen versetzen, ob der gewaltigen Masse an vielerlei gleichzeitig gespielten Tönen. Denn die Begeisterung war riesig und die eine oder andere La-Ola-Welle rollte übe die Haupttribüne. Selbstverständlich gesetzt war das Badner Lied zum Schluss des Konzerts. Alle, Besucher und die Musikerinnen und Musiker – bis auf einige, die den Ton angeben mussten – sangen „unser“ badisches Nationallied mit voller Inbrunst. Ohne Zugabe ging es nicht vom Feld.

Dann aber konnten Durst und Hunger gestillt werden. Es gab viel zu bereden über das gerade erlebte und neue Musikerbande sind geknüpft worden.

Einen herzlichen Dank geht an alle, die diesen Event vorbereitet, unterstützt und besucht haben.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Schnuppertag am 8. Oktober und Großes Stadionkonzert am 3. Oktober

Überall werden derzeit Schnuppertage für Blasinstrumente angeboten – auch wir vom Musikverein Zell-Weierbach laden zum Schnuppertag auf Samstag, 8. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr in unseren Proberaum unterhalb der Abtsberghalle (Weinstraße 20), Einfahrt beim Winzerbrunnen, ein. Unser Jugendteam, das sind Sabine Meehan und Katrin Schröder, das bereits bei den Elternabenden der 3. Klasse der Weingartenschule für den Schnuppertag Werbung gemacht und Auskunft gegeben hat, wird an diesem Nachmittag für alle Fragen zur Instrumentalausbildung mit Sicherheit eine Antwort geben. Die Kinder können verschiedene Instrumente des Musikvereins Zell-Weierbach gerne in die Hand nehmen, mit einem Probiermundstück das Anblasen des jeweiligen Instruments „in Angriff nehmen“ und sich speziell für das Lieblingsinstrument interessieren. Gerne nehmen wir hier und die ganze Zeit Anmeldungen für den Musikverein und die Musikschule Offenburg entgegen.

Pauline hatte Gelegenheit, ihr Wunschinstrument, die Klarinette, bereits kennen zu lernen. Mit sichtbarer Begeisterung und Erfolgshunger nahm sie die Klarinette in die Hand und nach ein paar gezeigten Kniffen, auf die zu achten sich lohnt, kam auch hörbar der Erfolg. Am Ende des Kennenlernens kannte sie schon die Griffe von c bis a und natürlich konnte sie die Töne auch anblasen. „Das ist ein Glückstag für mich!“, meinte sie und trug die Klarinette mit Stolz nach Hause.

Gerne nimmt auch Dagmar Reister, unsere Blockflötenausbilderin, Anmeldungen per Mail blockfloete@mvzw.de entgegen oder Sie schauen einfach in unserem Proberaum (wie oben beschrieben) am Mittwoch- oder Freitagnachmittag während ihrer Unterrichtszeit vorbei und informieren sich. Blockflöte erlernen, empfehlen wir mit etwa 6 Jahren, damit die Kinder mit etwa 8 oder 9 Jahren (3. Klasse) mit gutem musikalischem Rüstzeug zu einem Blasinstrument oder Schlagzeug wechseln können. Dieser Unterricht wird dann in der Musikschule Offenburg durchgeführt.

Damit Sie sich zeitunabhängig informieren können, haben wir im Rathaus und einigen Geschäften im Ort, z. B. Blumen Franz, Postagentur Konstanzer und Vinothek Zeller-Abtsberg unseren Infoflyer „SoundFabrik“ ausgelegt. Dieser Flyer ist auch auf unserer Homepage www.mvzw.de/soundfabrik einzusehen.

Freuen Sie sich auch auf das Große Stadion-Konzert am Montag, 3. Oktober (Nationalfeiertag), im OFV-Stadion (Badstraße 22) um 16 Uhr. 12 Offenburger Blasorchester, darunter auch unsere Musikkapelle Zell-Weierbach, die zusammen mit dem Hochschulorchester einmarschieren wird, marschieren nacheinander in das Stadion ein, formieren sich danach zu einem riesigen Gesamtorchester von 300 bis 350 Musikanten und intonieren 5 Musikstücke, darunter „Ode an die Freude“ von L. v. Beethoven und der Marsch „In Harmonie vereint“, den wir bereits in Griesheim und auf dem Ortenauer Weinfest vorgestellt haben. Parkplätze für Besucher sind auf dem OFV-Hartplatz und an der Hochschule. Seien Sie neugierig und lassen Sie sich von diesem riesengroßen Blasorchester beseelen. Auch wir selbst haben so etwas noch nie erlebt und sind gespannt auf die Probe am 2. Oktober und auf den Auftritt am 3. Oktober um 16 Uhr. Falls das Wetter nicht mitspielen sollte, ist der Riesenauftritt im OFV-Stadion am 9. Oktober um 16 Uhr.

Am letzten Sonntag spielte die Musikkapelle Zell-Weierbach auf dem Ortenauer Weinfest. Pünktlich um 17 Uhr, unserem musikalischen Start, schaltete Petrus von Sonnenstrahlen auf Feuchte bringende Strahlen um. Das ließ uns aber unsere positive Stimmung nicht verderben. Allen voran war es Heinz Schütz wieder, der dem Wetter mit feurigem Witz, Charme und bester Laune Paroli bot und die Weinfestfreunde anstachelte, ins gleiche Horn zu blasen. Und wie! Der Funke stob über. Die heißgeliebte Polka „Böhmischer Traum“, die bereits beim Ankommen auf dem Weinfest von Besuchern und Standhelfern von uns gewünscht worden war, mussten wir gleich zwei Mal preisgeben. Die „Schwarzwaldmarie“ und der „Wellerman Song“ und zum Abschluss als Zugabe noch das Badner Lied, in gewohnter badischer Manier mitgesungen – wir hatten wirklich alle gemeinsam sehr viel Spaß und Stimmung. Bernd Dufner, einer unserer Vizedirigenten, war es, der spontan für unseren plötzlich erkrankten Dirigenten Johannes Kurz das Zepter in die Hand nahm und mit viel Spaß und Engagement unsere Musikkapelle leitete. Herzlichen Dank dir Bernd, Heinz, allen Musikanten und auch dem tollen Weinfestpublikum. Unser Dank gilt auch der Weinmanufaktur Gengenbach·Offenburg, die uns Wein stiftete und auch den Weinspendern aus dem Weinfestpublikum.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Diesen Sonntag spielen wir auf dem Ortenauer Weinfest ab 17 Uhr

Hallo, liebe Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Weingartenschule und alle Kinder und Jugendliche,

das Jugendteam von unserem Musikverein Zell-Weierbach lädt Euch alle ein beim Schnuppertag für Blasinstrumente und Schlagzeug im Proberaum des Musikvereins am Samstag, 8. Oktober, zwischen 14 und 16 Uhr vorbeizukommen um die Instrumente anzufassen, auszuprobieren und um viele Fragen an unser Jugendteam zu stellen. Wir suchen alle talentierten Schülerinnen und Schüler und auch Erwachsene, die es ausprobieren wollen, ein Instrument zu erlernen und von fast Anfang an gemeinsam zu musizieren. Das gemeinsame Musizieren, das ist unsere Stärke und natürlich die Kameradschaft unter den Gleichaltrigen und mit allen Musikerinnen und Musikern. Das macht Spaß! Bitte merkt Euch den Termin schon jetzt vor.

Zunächst sind unsere Musikerinnen und Musiker samt Dirigent gefragt: An diesem Sonntag, 25. September, hat unsere Musikkapelle Zell-Weierbach ihren Auftritt auf dem Ortenauer Weinfest ab 17 Uhr. Dort wollen wir den roten Faden von unserem Unterhaltungs- und Stimmungskonzert in Griesheim wieder aufnehmen und eine tolle Stimmung auf dem Ortenauer Weinfest zaubern. Eine Woche später, am Montag, 3. Oktober, sind wir mit dabei beim großen Stadionkonzert aller Musikkapellen von Offenburg im Karl-Heitz-Stadion. 12 Offenburger Blasorchester werden um 16 Uhr in das Stadion einmarschieren, sich zu einem großen Blasorchester formieren und gemeinsam konzertieren. Ein herzliches Willkommen an Sie bei beiden Auftritten.

Wie bereits oben angedeutet, lieferten wir beim Griesheimer Dorfhock vom dortigen Musikverein ein unglaublich gutes Stimmungs- und Unterhaltungskonzert ab – dank der Festbesucher, die den Funken überspringen ließen und auch dank der guten musikalischen Vorarbeit durch die Musikkapelle Windschläg.

Durch die nicht so gute wettertechnische Erfahrung bei unserem Zeller Datschkuchenfest, waren wir schon etwas skeptisch, da der Dorfhock in Griesheim bei dieser Wetterlage nicht in der Halle stattfinden sollte und das Thermometer nochmals um 6 – 8 Grad mehr sinken sollte gegenüber dem letzten Samstag. „Was sollen wir unter diesen Bedingungen anziehen?“, fragten wir uns in der Probe am Freitag. Die Nachfrage beim Musikverein Griesheim ließ gute Hoffnung keimen, denn es sei ein Zelt aufgestellt. Rechtzeitig waren wir vor Ort, das Zelt war voll und daher warteten wir davor. Da kein Wind ging, stieg das Wohfühlthermometer. Mit viel Jubel und Beifall beendete die Windschläger Musikkapelle ihren Auftritt. In Tuchfühlung mit den Gästen eröffneten wir mit der Erkennungsmelodie unseren musikalischen Reigen. Gleich in der Begrüßung der Festbesucher testete unser Heinz Schütz die Stimmung – alles gut! Beim Schlussakkord standen wir alle auf. Dann der „Castaldo Marsch“, die Polka „Nimm dir Zeit“ und der Marsch „Prager Burg“ – dazwischen die Ansage von Heinz mit Stimmungstest und ein paar Witzen – die Festbesucher, die vielen Windschläger Musiker und die Griesheimer Helferschar, alle waren stimmungshungrig. Das Mambo Medley „Perez Prado“ weckte Erinnerungen und bei den Rolling Stones wussten viele den Text mitzusingen. Dann ging‘s zurück auf die Egerländerschiene mit dem Egerländer Fuhrmannsmarsch mit einem bekannten Lied im Trio. Schwupps, da war auch schon wieder Heinz voller Freude und mit viel Spaßfaktor am Mikrofon und strahlte: „ Wer von Euch hat Träume? – Jetzt kommt er, der Böhmische Traum. Im Trio stehen alle auf, klatschen im Takt und singen: „Wenn ich träum in der Nacht, träum ich immer von dir, …“ Kalt ging‘s den Rücken runter bei unseren Musikanten, denn wir wollten den Böhmischen Traum genauso spielen, wie es Johannes Kurz, unser Dirigent, es uns gelehrt hat. Die Zuhörer klatschten mit und sangen oder summten von Herzen – die Stimmung schlug hoch – der Daumen des Dirigenten zeigte nach oben.

Nach der Pause ging’s mit unserer Uraufführung des Marsches „In Harmonie vereint“, den das große Offenburger Blasorchester am 3. Oktober intonieren wird, in die zweite Runde. Nach der „Slavonicka Polka“ und „Simon and Garfunkel“ war es unsere junge Lara Groß, die am Es-Sax bei „Don’t stop me now“ von Freddie Mercury sich wirklich nicht aufhalten ließ und ihre volle Kraft in das Solo legte. Darauf folgte der Mallorca-Hit „The Wellerman Song“, den (fast) jeder kennt, gefolgt von der „Schwarzwald Marie“. Heinz und wir brachten die Festbesucher in Hochstimmung – Mitmachen und Mitsingen war Pflicht bis hinter die Theke.

Mit „Bis bald auf Wiedersehen“, das Heinz und Bernd am Schluss miteinander sangen, wollten wir Adieu sagen. Aber eines ging dann doch noch und toppte alles: Das Badner Lied, mit überzeugender Inbrunst mitgesungen in altväterlicher Manier.

Die fröhlichen Herzen waren auf beiden Seiten und der gastgebende Musikverein Griesheim freut sich schon auf ein Wiedersehen bei uns!

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Die Datschkuchenliebhaber trotzten dem Wetter

Bei schönem Wetter kann jeder auf das Fest gehen, sagt man. War es den ersten Gäste noch gegönnt, bei bewölktem aber trockenen Wetter den selbst ausgewählten Datschkuchen bei einem Viertele heimischen Weines, einem süffigem Bier oder einem Neuen Wein zu genießen, war es später für die Festbesucher nicht mehr so toll. Immer wieder kam ein Guss vom Himmel und manchmal auch in Schräglage. Wahre Datschkuchenliebhaber ließen es sich dennoch nicht nehmen, zu kommen und im Schutz der Zelte enger zusammen zu rücken und zu genießen.

Fleißige Helfer haben am Samstagmorgen extra drei große Zelte aufgebaut und neben Biertischgarnituren auch Hochtische aufgestellt, um den Gästen auch bei angekündigtem Regen die Chance zu bieten, im Trockenen zu stehen. Diese Idee war im Endeffekt auch gut so.

Die eine Hochtischgruppe haben die Feuerwehr- und Fanfarenzugkameraden und ihre Frauen aus Walbertsweiler bei Meßkirch besetzt. „Des sin bei uns Dennetle wo ihr Datschkuche dazu sage – nur die hen bei uns kei Blose.“ Besucher des legendären „Campus Galli“, wo in mittelalterlicher Handwerksart eine Klosterstadt nach einem Klosterplan, gezeichnet um 800 von Mönchen auf der Insel Reichenau, gebaut wird, kennen die Dennetle. Das sind Weizenfladen mit Schmand und Speck oder Käse und werden im Holzofen auf dem dortigen Marktplatz frisch gebacken. Mit dieser Kenntnis konnte man den Feuerwehrkameraden auf den Kopf sagen: „Ihr kommt aus der Gegend von Meßkirch.“ Dort seelsorgt auch unser ehemaliger Kaplan Stefan Schmid als Pfarrer und Dekan und ist auch verantwortlich für die frisch renovierte, sehenswerte Barockkirche in Meßkirch. Die andere Hochtischgruppe eroberten eine Gruppe hiesiger Mädels. Auf unseren Festen dürfen wir auch immer gerne Josef (ehemaliger Vorsitzender) und Elfriede Acker, die ganze Familie von Hermann Geiler wie auch die Familien um Erich und Gunhilde Schley begrüßen. Natürlich kommen auch viele weitere Gäste treu zu unseren Festen, die wir hier nicht alle nennen können. Auf jeden Fall freut’s uns, Ihre Treue zu unseren Festen, die wir gerne für alle Mitbewohner von Zell-Weierbach organisieren und durchführen. Ihre so gezeigte Unterstützung hilft dem Musikverein Zell-Weierbach, seine musikalischen Ziele aktiv verfolgen zu können. Herzlichen Dank für den Besuch unseres Zeller Datschkuchenfestes.

Danken wollen wir auch allen unseren Heferinnen und Helfern, die beim Auf- und Abbau und am Fest selbst ihre Zeit und Tatkraft dem Gemeinwohl zur Verfügung gestellt haben. Ganz besonders bedanken wir uns bei Alois Königer, der die Teiglinge zu knusprigen Datschkuchen zauberte. Und auch Rosi Friemelt und ihrer Familie gilt’s zu danken, die immer die Auflagen zu den Datschkuchen und weiteres besorgt und für das Datschkuchenteam aufbereitet.

Danke sagen wollen wir sicherlich auch in Namen aller Festbesucher der Feuerwehrgruppe aus Walbertsweiler, die durch ihre Stimmung und ihre Lieder für Kurzweil sorgte. Wenn sie auch am Rande von Baden wohnen, das Badner Lied gehört auch zu ihrem Gesangsrepertoire und verband uns alle.

An diesem Samstag, 17. September, hat uns der Musikverein Griesheim für einen Unterhaltungsabend von 20 – 22 Uhr auf ihrem Griesheimer Dorfhock engagiert. Der Hock ist auf dem Dorfplatz. Parkplätze gibt es beim Schulhof. Von dort ist es nicht weit bis zum Dorfplatz, der direkt  neben dem Rathaus (Am Gottesacker) liegt.

Wir freuen uns darauf, in Griesheim unser Bestes geben zu dürfen. Vielleicht sind auch Sie mit dabei? Wir würden uns riesig darüber freuen.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Auf zum Zeller Datschkuchenfest an diesem Samstag

Es ist so weit – unser Zeller Datschkuchenfest steigt an diesem Samstag, 10. September, ab 16 Uhr auf dem Zeller Rathausplatz, Schulstraße 1.

Zu dieser Zeit wird Alois Königer den Holzbackofen am Taglöhnerhaus neben dem Rathausplatz bereits seit Stunden geheizt haben und das bereitstehende Datschkuchen-Team mit Wolfram Reister an der Spitze brennt darauf, badische Datschkuchen nach Ihrer Wahl zu belegen. Wer dieses Jahr wohl den ersten Zeller Datschkuchen ordern wird?

Sie haben die Wahl, was neben Rahm alles auf Ihren Datschkuchen kommen soll – Speck, Zwiebel, Käse oder vegetarisch, mit Pesto, Mozzarella, Frühlingszwiebeln, kleinen halben Tomätchen … Vielleicht soll es gar einmal nur ein spartanischer Salzkuchen sein?

Wer nicht arg warten mag, dem empfehlen wir Wurstsalat oder Straßburger Wurstsalat mit Brot. Manche bestellen sogar einen Wartewurstsalat oder ein Wartebier während das Datschkuchenmärkchen seinen Gang bis zum knusprig gebackenen badischen Datschkuchen läuft.

Bei den Getränken bleiben wir dem Bier von unserem Weinfest treu, dem Waldhaus naturtrüb vom Fass und dem Weizen in der Flasche. Wer lieber unsere hart arbeitenden Winzer unterstützen möchte, für die haben wir eine stattliche Auswahl von Weinen der Weinmanufaktur Gengenbach·Offenburg im Ausschank: Müller, Klingelberger und Spätburgunder Rotwein, jeweils auch trocken sowie den Rosé trocken und den Fessenbacher Grünen Silvaner in der 0,75-l-Flasche. Wie Weinlese hat bereits begonnen und liefert uns den süffigen Neuen Wein zum Zeller Datschkuchenfest.

Wer’s alkoholfrei mag, kann aus vielerlei Getränken, auch Johannisbeerschorle und aus verschiedenen Mineralwassern auswählen.

Der Ablauf auf unserem Zeller Datschkuchenfest ist wie früher, das ist Selbstbedienung beim Essens- wie auch am Getränkestand, weil unsere Helferschar, wie bei vielen Vereinen, begrenzt ist. Mit Humor und Vorfreude kann Warten recht unterhaltsam sein und es gibt die Chance, mit anderen Datschkuchenliebhabern ins Gespräch zu kommen.

Natürlich können Sie auch alles gerne nach Hause mitnehmen.

Letztes Wochenende, von Freitag bis Sonntag, haben Mitglieder aus der Musikkapelle und der Vorstandschaft und weitere Helferinnen zu Gunsten unserer Vereinskasse beim Weinpicknick der Weinmanufaktur Gengenbach·Offenburg den Service übernommen. Wir sagen allen freiwilligen Helferinnen und Helfern dafür ein herzliches Vergelts Gott.

Am nächsten Samstag, 17. September, hat unsere Musikkapelle Zell-Weierbach einen großen Auftritt von 20 – 22 Uhr auf dem Griesheimer Dorfhock des Musikvereins Griesheim. Schön, wenn Sie auch dabei wären.

Aber zu allererst sind wir für Sie auf unserem Zeller Datschkuchenfest ab 16 Uhr da unter dem Motto „Badischer Datschkuchen, das ist  ein Stück unserer Heimat“ – gerade in der Zeit der Offenburger Heimattage.

Herzlich willkommen bei unserem Zeller Datschkuchenfest auf dem hiesigen Rathausplatz.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Unser Zeller Datschkuchenfest als Ergänzung zu den Heimattagen in Offenburg

„Heimat ist dort, wo sich das Herz wohlfühlt“, so etwa stand’s auf einer Tafel auf dem hiesigen Bauernmarkt am letzten Samstag. Badischer Datschkuchen, das ist für viele von uns ein Inbegriff von badischer Heimat und Kultur, wie sie auf den Heimattagen am folgenden Wochenende in Offenburg mit vielerlei Trachten, Musik und dem Zapfenstreich und Kulinarischem gefeiert werden soll.

Daher haben wir vom Musikverein Zell-Weierbach bewusst nicht nach einem Ausweichtermin geschielt, denn der hätte dann wohl auch mit anderen Festen in der Umgebung kollidiert.

Unser traditionelles Zeller Datschkuchenfest ist am Samstag, den 10. September und startet wie immer um 16 Uhr auf dem Rathausplatz in der Schulstraße 1 (hinter dem Rathaus).

Dann wird es wieder heißen: „Was wünschst Du Dir auf dem Datschkuchen?“ – Mit Rahm, Zwiebeln, Speck oder und Käse oder mit Rahm und vegetarischem Belag; vielleicht auch einmal ohne alles als Salzkuchen, wie man ihn früher bei Rahmmangel in den Holzbackofen geschoben hat. Alois Königer wird auch dieses Mal der bewährte Datschkuchenschießer am Holzbackofen am Taglöhnerhaus sein.

Wer nicht gerne warten will, bis der ausgewählte Datschkuchen knusprig mit dem Schießer aus dem Ofen gezogen wird, dem empfehlen wir Wurstsalat oder Straßburger Wurstsalat mit Brot, angerichtet von unserem Küchenteam.

Um unsere Winzer zu unterstützen, haben wir Weine der Weinmanufaktur Gengenbach·Offenburg geordert – Müller, Klingelberg, Rotwein sowie Rosé und Grüner Silvaner aus der 0,75-l-Flasche. Mit dabei wird auch Neuer Wein sein.

Das Waldhaus naturtrüb vom Fass, das bei unserem Weinfest sehr gerne getrunken worden ist und das Hefeweizen aus dem gleichen Haus (in der Flasche) und das alkoholfreie Schöfferhofer Weizen kommen neben vielerlei alkoholfreien Getränken bei uns zum Ausschank.

Mit hoffentlich guter Einsicht von Petrus, so unser Vorsitzender, Herbert Lenz, dürfen wir auf ein gemütliches Zeller Datschkuchenfest sehen. Herzliche Einladung an Sie und Ihre Familie.

Auch ein Quintett aus unserem Blechregister war im August traditionell im Einsatz bei der Vorabendmesse zu Maria Himmelfahrt an der Schönstattkapelle. Die fünf Musiker haben sich gut vorbereitet. Die intonierten Messlieder luden die zahlreichen Messbesucher aus Zell-Weierbach, Fessenbach, Rammersweier und Offenburg zum Mitsingen ein. Dekan Matthias Bürkle und Pfarrer Thomas Schwarz bedankten sich herzlich bei den Musikern für die musikalische Gestaltung der Heiligen Messe. Und dann ging’s – endlich wieder die Tradition fortführend – zum Wurst- und Käsesalatessen.

Auch wir vom Musikverein Zell-Weierbach bedanken uns bei Julius, Herbert, Guido, Julio und Heinz für die Gestaltung der Maria-Himmelfahrt-Messe inmitten der Musikerferien.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

In zwei Wochen steigt das Zeller Datschkuchenfest

Die badischen Datschkuchen, beliebt und traditionell hier in Zell-Weierbach und Umgebung, werden wieder am Samstag, 10. September, in Zell-Weierbach im Mittelpunkt stehen. Festbeginn wird um 16 Uhr sein.

Datschkuchen, im Holzbackofen am Taglöhnerhaus, Rathausplatz, knusprig gebacken, wem läuft da nicht jetzt schon vor Vorfreude das Wasser im Munde zusammen? Des Weiteren bietet die Festküche auch Wurstsalat und Straßburger Wurstsalat an. Zum Ausschank kommen hiesige Qualitätsweine sowie Rosé und Grüner Silvaner. Vom Fass kommt das Waldhaus naturtrüb.

Freuen Sie sich auf einen schönen Festabend auf unserem Rathausplatz mit uns.

Auch in den Ferien ist bei uns ‘was los. Katrin Schröder von unserem Jugendteam berichtet:

Letzte Woche Mittwoch fand im Rahmen des Sommerferienprogramms für Zell-Weierbach und Rammersweier eine vom Jugendteam des Musikvereins organisierte musikalische Schnitzeljagd statt.

Den ganzen Vormittag bangte das Team um das Wetter, welches sich aber pünktlich zum Start um 14 Uhr aufklarte. Und so starteten ein paar Kinder, mit der Unterstützung von Andreas Königer, Sabine Meehan und mir, am Probelokal, um die ersten Hinweise für den Weg zu suchen. Bald wurde klar: der Weg führt zum Burschel.

Dort wartete die erste Station auf die Kinder, bei der sie genau hinhören mussten, um die einzelnen Instrumente zu erraten. Gleich darauf ging es auch schon weiter und die nächsten Wegweiser wurden gefunden. So schnell wie die Kinder die Wegweiser entdeckten und sie entzifferten, kamen die erwachsenen Begleiter kaum hinterher.

An der zweiten Station, am Spielplatz Drehersacker, wurde sich erst einmal ausgetobt, das Klettergerüst erkundet und das Trampolin ausprobiert. Dann startete die zweite Aufgabe: Wieder ging es um das Hören. Dieses Mal mussten Lieder den passenden Ländern zugeordnet und das Lied erraten werden.

Manches war dabei ganz schön knifflig, Aber diejenigen der Kinder, die an der ersten Station gut aufgepasst hatten, konnten sich an das Didgeridoo erinnern, von dem Sabine erzählt hatte, dass es aus Australien käme. Schließlich wurde auch diese Station von allen Kindern gut gemeistert.

Danach wanderten alle weiter zur dritten Station, welche sich beim Spielplatz am Pfarrzentrum lokalisierte. Wieder wurde zunächst kräftig getobt und neue Freundschaften geschlossen. Dann gab das Jugendteam die dritte Aufgabe preis: verschiedene Rasseln und Trommeln mit Hilfe von Blumentöpfen, Flaschen, Steinen und vielem mehr basteln. Mit sichtlich viel Spaß und Anleitung gingen die Kids ans Werk. Was dabei heraus kam, darüber freuten sich auch die Eltern und bestaunten das Geschick ihrer Sprösslinge.

Von Müdigkeit oder Erschöpfung war immer noch keine Spur und so rannten die Kinder im Anschluss los um Hinweise zum weiteren Weg zu finden. An der vierten Station bei der Schule galt es ein kniffliges Quizz zu lösen.

Wissen Sie beispielsweise, wie viele Ventile eine Trompete hat oder wieviel die größte Tuba Deutschlands wiegt? – Wir verraten es: 3 Ventile bzw. 50kg. Die Kinder konnten mit etwas Hilfe alle Fragen richtig beantworten.

Bei der letzten Station in unserem Probenlokal wartete eine weitere schwierige Aufgabe: Nur durch Ertasten sollten die Kinder verschiedenste Instrumente der Musikkapelle Zell-Weierbach erraten. Erstaunlich, bei den meisten Instrumenten war das auch kein Problem. Die Kinder hatten eine gute Vorstellungskraft von Instrumenten. Im Anschluss durften sie noch ein paar der Instrumente ausprobieren. Stolz erzählten sie später ihren Eltern von ihrer Fähigkeit, der Trompete oder Klarinette schöne Töne zu entlocken.

Zur Belohnung wartete auf alle Schnitzeljäger, ob groß oder klein, ein Eis. Das hatten sich auch alle an dem doch sehr warmen Nachmittag redlich verdient!

Katrin Schröder dankte allen, die geholfen haben, den Kindern so eine kurzweilige Schnitzeljagd zu ermöglichen. Herzlichen Dank auch seitens der Vorstandschaft an alle. Eine tolle Leistung in den Sommerferien.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach