Wer fleißig übt, darf auch mal feiern

Nach der musikalischen Gestaltung des Sonntagsgottesdienstes haben Musikervorstand Ralf Vollmer und sein kleines Kochteam letzten Freitag zum traditionellen Linsenessen unter 2G + testen-Bedingungen in unseren gemütlichen Proberaum eingeladen.

Es gibt mittlerweile viele Linsenessenliebhaber unter den Musikerinnen und Musikern. Ebenso waren die Partnerin oder der Partner herzlich dazu eingeladen.

Lecker zubereitete Linsen, auch für Veganer, Saitenwürstle (Wiener) und Spätzle und wer mochte auch mit einem Schuss Essig, halt so eine richtige schwäbische Angelegenheit, das erfreute Magen und Seele von Jung und Alt. Natürlich hat unser für Getränke „zuständige“ Musikkamerad Wilfried Ehrhard die Kühlschränke gefüllt und im Schrank standen auch noch das eine oder andere „Verdauerle“.

Zur Begrüßung gab es ein Gläschen Sekt. Dabei sind viele Erwartungen der Neuen und hängen gebliebene Erinnerungen an vergangene Linsenessen der Kenner ausgetauscht worden. Wilfried Ehrhard erzählte, vor vielen Jahren hat es angefangen, dass Joachim Wiegele und er wie auch deren Ehefrauen ein Gelüste hatten, gerne einmal Linsen nach schwäbischer Art zu essen. Gesagt, getan. Diese Sache hat sich im Musikerkreis herumgesprochen und es kamen mit den Jahren immer mehr dazu. Schließlich war es in Erhards Esszimmer zu eng. Der Traditionsschmaus wurde daher kurzerhand in den Proberaum verlegt. Und da lag es schließlich nicht fern, zu testen, ob es noch mehr Linsenessenanhänger in der Musikkapelle gäbe. Diese Einladung kam tatsächlich gut an und so wird seit geraumer Zeit von Ralf Vollmer und seinem Linsenkochteam, das sich schon lange Jahre um diese Angelegenheit kümmert – bis auf letztes Jahr wegen Corona – im November zum Linsenessen eingeladen. Schon früh im Herbst kommt die Frage: „Gibt’s dieses Jahr wieder ein Linsenessen mit Saitenwürstle?“ von unseren Linsenessenfans auf.

An so einem Abend geht es lustig zu und es werden auch in Gruppenspielen Taktik, Ausharrvermögen und Gruppendynamik ausprobiert. Es gibt auch Gedankenaustausch über aktuelle Themen in der Musikkapelle und im Verein. Aber es werden auch politisiert und Musikerlebnisse erzählt. Schön, denn dabei kommen auch unsere verstorbenen Musikkameraden und unsere Musikerrentner immer wieder in den Blickpunkt zurück.

Bis weit nach Mitternacht ging’s. Ja, das Linsenkochteam hat wieder viele Musikerinnen und Musiker samt Anhang glücklich und zufrieden gemacht. Herzlichen Dank den Köchen und Helfern dafür.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Wieder einmal eine andere Gedenkgottesdienstgestaltung, letzten Sonntag

Dekan Matthias Bürkle, der am letzten Sonntag die heilige Messe in unserer Weingartenkirche zelebrierte, dankte am Schluss der Messfeier dem Musikverein Zell-Weierbach für die wunderbare musikalische Messgestaltung und bekundete, dass die Musikkapelle Zell-Weierbach sehr gerne nächstes Jahr wieder so eine Sonntagsmesse gestalten möge. Der große Applaus der zu Corona-Bedingungen fast vollen Kirche war herzlich und mit Begeisterung gegeben.

Gleich beim Einzug und der Eröffnung der heiligen Messe sind die Messbesucher mit einem barocken Marsch von Georg Friedrich Händel musikalisch begrüßt worden. Der Marsch aus der Oper „Scipione“ aus dem 1. Akt klang frisch und feierlich zugleich. In seiner Predigt ging Dekan Matthias Bürkle insbesondere auf das Evangelium ein und betonte, dass mit dem Untergang der Welt, wie es dort beschrieben wurde, also mit dem Tod eines Menschen, nicht das Ende ist. Vielmehr geht es weiter bei Gott. Im dazugehörenden Gleichnis vom Feigenbaum, das Jesus nach den düsteren Prophezeiungen erzählt, weist Jesus darauf hin, dass der Feigenbaum lange wie tot erscheint aber im frühen Sommer, da sprießen seine Blätter und Knospen und aus dem Baum erwächst neues Leben. „Nach dem Tod ist nicht das Ende – es kommt neues“, so Dekan Matthias Bürkle. Auch die Kirchenlieder, die die Musikkapelle Zell-Weierbach flott intonierte und gerne mitgesungen worden sind, gingen auf den Glauben und die Hoffnung ein.

In den Fürbitten nach dem Glaubensbekenntnis wurden verschiedene Sorgenanlässe in der Welt benannt. In einer abschließenden Bitte ist auch der seit November 2019 verstorbenen 19 Vereinsmitglieder gedacht worden.

Ausdrucksstark spielte die Musikkapelle Zell-Weierbach das „Heilig“ von Franz Schubert. Zur Kommunion suchte unser Dirigent Johannes Kurz, der auch Profi-Blockflötensolist ist, aus seinem Blockflötenrepertoire die Altblockflöte aus, um den Kommuniongang der Gemeinde feierlich als Solist zu gestalten. Er wählte ein Konzertstück aus der viel zu selten zu hörenden französischen Barockmusik aus und zwar die Sätze „Prelude“, „Allemande“ und „Menuet“  aus der „Première Suite“, Opus 35 von Joseph Bodin de Boismortier (1689 – 1755). Die französische Barockmusik ist mit ihrem Verzicht auf das virtuose Zurschaustellen und ihren vielen kleinen Verzierungen ganz anders als italienische Barockmusik. Johannes Kurz verstand es meisterhaft, in diesen langsamen Stücken alle Ausdrucksnuancen in Klang umzusetzen und wollte so die Kirchenbesucher emotional berühren. „Schnell spielen können alle Profis! Getragen spielen, das ist eine Kunst für sich!“, merkte Johannes Kurz nach der Messfeier gegenüber den Musikern an. Und ob! Das bekommen wir immer wieder zu erfahren, wie diffizil und hellhörig langsame Stücke sind.

Nach dem Segen durch Dekan Matthias Bürkle ging es nochmals in die barocke Musikzeit zurück mit dem Orgelwerk „Cypressenlaub Nr. 5“ von Robert Führer (1807 – 1861). Faszinierend, wie Johannes Kurz das Orgelwerk in ein Blasmusikwerk umschrieb und die „unterschiedlichsten Orgelpfeifen“ und Orgelkoloratur in die orchestrale Welt der Blasmusik eingehen ließ. Diese feinsinnige, auf jeden einzelnen Musiker ankommende Art zu musizieren und dann gespielt in unserer Weingartenkirche, das ist herausfordernd, macht aber auch viel Spaß und Freude.

Wir danken Johannes Kurz für die für uns arrangierten Musikstücke und das Blockflötensolo während der Kommunion und selbstverständlich auch allen Musikerinnen und Musikern, die mitgewirkt haben.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Diesen Sonntag Gedenkgottesdienst in der Weingartenkirche

Vor zwei Jahren im November 2019, als wir damals der verstorbenen Vereinsmitglieder im Gottesdienst gedachten, hat sich niemand vorstellen können, dass das nächste geplante kirchliche Gedenken im November 2020 auszufallen hätte. Eine Pandemie, die Corona Pandemie, wirbelt alle Regeln des täglichen Lebens wie ein Hurrikan durcheinander und bezwingt diese zu einem guten Teil. Wir alle, die wir uns das in den kühnsten Träumen nicht vorstellen konnten, wurden eines besseren belehrt. Das Leben wurde ein anderes – gezwungenermaßen.

Als dann nach dem Höhepunkt der Inzidenz am 22. Dezember 2020 die Kurve im Frühjahr 2021 stark nach unten ging und die Impfung in Gange kam, schöpften wir alle große Hoffnung! Gott sei Dank gibt es immer und immer wieder diese ermutigende Hoffnung im Leben eines jeden von uns. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, ja, das ist eine Lebenserfahrung vieler, vieler unzähliger Menschen in der langen Vergangenheit des Menschen und auch in unserer Gegenwart und hoffentlich auch in der immerwährenden Zukunft.

In dieser Hoffnung haben auch wir vom Musikverein Zell-Weierbach den Gedenkgottesdienst für diesen Sonntag, 14. November in der Weingartenkirche um 9 Uhr geplant und auch vorbereitet. Wir gedenken den sehr vielen verstorbenen Vereinsmitgliedern seit 2019: Gustav Kornmeier, der bis zu seinem Tode aktiv in unseren Reihen musizierte und den wir sehr vermissen, Walter Ritter und Rudi Gegg, die sehr lange bei uns gespielt haben, Hans Bieser, der unseren Verein sehr lange engagiert unterstützt hat und auch Philipp Lienert, Kurt Stürzel, Hartmut Basler und weiterer.

Wir werden dieses Mal auf der Empore Platz nehmen und aus Respekt vor Corona auch nicht mit der ganzen Mannschaft spielen. Johannes kurz, unser Dirigent, hat eigens für diesen Gottesdienst zwei barocke Musikstücke für uns umgeschrieben, die wir am Anfang und am Ende der heiligen Messe intonieren werden.

Zur Eröffnung der von Dekan Matthias Bürkle geleiteten Messfeier erklingt der Marsch zu Beginn des 1. Aktes aus der dramatischen Oper „Scipione“ von Georg Friedrich Händel, die er 1725 komponierte. Georg Friedrich Händel (1685 – 1759) war einer der bedeutendsten Komponisten des Barocks, der bereits zu Lebzeiten durch seine 46 Opern und 25 Oratorien zu den populärsten Komponisten zählte.

Zum Abschluss des Gottesdienstes kommt das Orgelwerk „Cypressenlaub“ von Robert Führer zu Gehör. Robert Führer (1807 – 1861) war ein böhmischer Kirchenmusiker und Komponist, der rund 100 Messen und auch Orgelwerke schuf.

Zur Kommunion wird Johannes Kurz auf einer seiner vielen verschiedenartigen Blockflöten solistisch spielen.

Während der Messe werden wir Lieder aus dem Gotteslob zum Mitsingen intonieren.

Zum Messbesuch gelten das ganzzeitige Tragen der Maske, Anwesenheitsdokumentation und Platz an den auf den Bänken markierten Stellen nehmen.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Lara und ihr neues Saxofon

In der Vorbereitungszeit auf ein vielleicht mögliches Herbstkonzert im letzten Jahr merkte unsere jüngste Musikerin, Lara Groß, dass ihr Alt-Saxofon, auch Es-Sax genannt, langsam „die Flügel hängen lassen will“. Und um mit Freude, Ehrgeiz und Elan Musik machen zu können, bedarf es eines gut funktionierenden Instruments – das nicht nur zur eigenen Zufriedenheit, nein auch im Sinne eines guten, stimmigen Orchesterspiels. Denn wir wollen ja allesamt Musik aus Spaß an der Freude machen und unserem gemeinsamen Hobby frönen.

Im Vorstand haben wir in diesem Frühjahr uns eingehend beraten und grünes Licht zur Beschaffung eines qualitativ hochwertigen Alt-Saxofons gegeben. Der Klang eines guten Saxofons und die langlebigere Qualität waren bei unseren Fachmännern, dem Dirigenten Johannes Kurz und den Saxofonisten, ausschlaggebend bei der Auswahl des Es-Sax.

Nachdem wir die Proben ab Ende Mai dieses Jahres wieder aufnehmen durften, hat Lara sich nun in die Qualität ihres neuen Instruments einfühlen und einspielen können. Sie hat die Gelegenheit genutzt, ihre musikalischen Stärken an diesem gut losgehenden Instrument auszuprobieren. So ist sie schließlich immer vertrauter mit dem Es-Sax geworden. Wie sich Lara mit ihrem Saxofon anhört, wenn die fast 16-jährige solistisch in Erscheinung tritt, haben Sie in unserem Herbstlichen Frühjahrskonzert genießen können. Sie war es, die alleine oder gemeinsam mit Loreena Winters die Melodienführerschaft bei schmeichelnden Melodien in „Cassiopeia“ und in „Die Schöne und das Biest“ überzeugend übernommen haben. Ihr Können, das unser Dirigent Johannes Kurz sehr fördert und weiterbildet und die gute Qualität des Alt-Saxofons haben die Konzertbesucher begeistert.

Wir Musikkameraden wünschen Lara weiterhin viel Begeisterung für unsere gemeinsame Sache, das Musizieren. Wir freuen uns, dass sie bei uns ist und durch ihre Art, durch ihre Liebe zur Musik und zum Saxofon unsere Musikgemeinschaft bereichert.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Viel Lob für unser Herbstliches Frühjahrskonzert

Nach der Begrüßung der Konzertbesucher durch Herbert Lenz, unserem Vorsitzenden, war es dann so weit: Unter großem Beifall und stehenden Musikerinnen und Musikern kam mit viel Schwung Dirigent Johannes Kurz auf die Bühne und strahlte große Vorfreude auf das Konzert aus. Ruhe und Sicherheit ausbreitend, hob er seinen Taktstock. Alle Musikanten konzentrierten sich darauf. Mit einem Solosignal von Wolfram Reister an der Trompete begann der Marsch „Hoch Heidecksburg“ zu leben. Dynamik in der Lautstärke und ein lebendiger Fluss im Spielen, belebten diesen Konzertmarsch von Rudolf Herzer, der auch in Frankreich und England gerne aufgeführt wird.

Dann kam sie, die viel beschriebene „Julia-Polka“ von Michael Klostermann. Dynamisch im Tempo, Polka typische Verzögerungen eingeschlossen, standen die Flügelhörner zum einen und die Tenorhörner und das Bariton zum anderen mit weichem, samtenem Ton und viel Herzblut im Mittelpunkt der Polkamelodien. Einen zuverlässigen, knackigen Boden boten das tiefe Blech und das Schlagwerk. Da war es für das Holzregister ein Leichtes, das Ganze mit ihrem „Gezwirbel“ zu ummalen.

„Cassiopeia“, ein sinfonisches Gedicht aus griechischer Sage, tat seiner Magie alle Ehre. Wunderschöne Melodien, die die Schönheit und auch Eitelkeit von Mutter Cassiopeia und Tochter Andromeda veranschaulichten, gingen ins Herz und Ohr. „Cassiopeia“ ist in diesem Jahreskonzert zum Lieblingsstück des Abends herangewachsen, wie auch die Musikkameraden der Batterie Fanfare bekundeten. Dirigiert und interpretiert hat dieses musikalische Werk unsere junge Hannah Blattner am Pult der Musikkapelle Zell-Weierbach. Der herzliche und lang anhaltende Applaus wie auch die vielen anerkennenden Lobesworte der Konzertbesucher nach dem Konzert würdigten ihr lebhaftes Dirigat und ihre einfühlsame Auslegung des Stückes. Stolz war Hannah Blattner mit Recht auf sich selbst über das Geschaffene und ihre aus Freiburg angereisten Studienkolleginnen und wir alle waren nicht weniger stolz auf sie.

In der anschließenden Laudatio für Herbert Lenz ging Schriftführer Georg Königer auf seine 40 Jahre als aktiver Musiker ein und berichtete, Herbert Lenz sei bereits mit 11 Jahren in die damalige Trachtenkapelle aufgenommen worden und seither ist er ein zuverlässiger, rühriger Musikkamerad. Dafür erhielt er die goldene Ehrennadel des deutschen Blasmusikverbandes. Herbert Lenz seinerseits ehrte Wilfried Ehrhard für 60 Jahre als aktiver Musiker und betonte seine Zuverlässigkeit und berichtete von seinen zahlreichen Solis – auch zusammen mit dem 2020 verstorbenen Gustav Kornmeier –  in unseren vielen Konzerten.

Vielleicht ungewohnt laut für manche Ohren unserer treuen Konzertbesucher ging es in der Filmmusik zu „Gladiator“ zu, insbesondere der Kampf der Gladiatoren war beeindruckend anschaulich hart dargestellt. Da haben unsere drei Bässe neben dem Schlagwerk ordentlich hingelangt. Sanft und schmeichelnd gingen die Töne dann bei „Die Schöne und das Biest“, deren geschichtlicher Ursprung in Frankreich liegt, über die Bühne.

Für den großartigen Besuch unseres Herbstlichen Frühjahrskonzerts bedankte sich danach Herbert Lenz und fand anerkennendes Lob für das disziplinierte Tragen der Schutzmaske während des ganzen Konzertverlaufs.

Mit verschiedenartigen Kultliedern aus den 80er Jahren bei „80er Kult(tour)“ drehte das Orchester noch einmal richtig lebhaft auf und begeisterte das Konzertpublikum. Zur Freude der Gäste gab die Musikkapelle Zell-Weierbach noch drei Zugaben, darunter den schmissig gespielten „Castaldo-Marsch“.

Rasch stellten Musiker Tische und Stühle auf, um die Einladung zum Verweilen wahr werden zu lassen. Gerne nahmen viele Konzertbesucher diese Gelegenheit an. Endlich wieder außerhalb der eigenen Wände als Familienverbund oder unter Freunden zusammen sein und schwätzen zu dürfen – welche Wohltat!

Auch unsere französischen Musikkameraden gefiel’s. Nach Mitternacht griffen sie zu ihren Instrumenten und zeigten auswendig den noch vielen Gästen, welch kurzweilige Musik sie auch in kleiner Besetzung drauf haben.

Dieses erfolgreiche Konzert hielt manch einen Musiker und eine Musikerin hüben wie drüben noch lange in die Nacht hinein in Feierlaune. Mit einem gemeinsamen Mittagessen der Musikkameraden der Batterie Fanfare und den Gastgebern klang dieses deutsch-französische Wochenende aus. Die Einladung für 2022 zum Fest „fête de la batellerie » im Sommer ist vom Präsidenten der Batterie Fanfare, Gaël Merle, ausgesprochen.

Die Vorstandschaft des Musikvereins Zell-Weierbach bedankt sich bei allen Aktiven, Helferinnen und Helfern, Sponsoren und Gastgebern für ihren Einsatz für unser Dorf und den Musikverein.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Herzlichen Dank für den Super-Besuch unseres Herbstlichen Frühjahrskonzerts

Konzert- und Opernhäuser klagen derzeit über das geringe Interesse der Museninteressierten an ihren Angeboten. – Sie aber haben das Gegenteil gezeigt: Aus den Augen der Musikerinnen und Musiker heraus war unser Musentempel, die Abtsberghalle, fast ganz voll besetzt – unglaublich toll, diese Sicht und das Gefühl, dass eine anfangs vage Vision eines Konzerts in der Abtsberghalle von den Zell-Weierbacherinnen und Zell-Weierbachern so super angenommen worden ist. Wir von der Musikkapelle Zell-Weierbach und der Vorstandschaft des Musikvereins Zell-Weierbach können Ihnen allen nur demütig und mit glücklichen Herzen für Ihren Konzertbesuch danken. Unsere gemeinsamen musikalischen Anstrengungen in der Vorbereitung dieses Herbstlichen Frühjahrskonzerts und das Probenwochenende davor, haben gute Früchte getragen – wir haben musikalisch schon ganz schön an unsere Vor-Corona-Zeit der Frühjahrskonzerte anknüpfen können. Wir sind in dieser Corona-Zeit anzahlmäßig sogar gewachsen! Herbert Lenz, unser Vorsitzender, durfte zum ersten Mal als Mitwirkende im Kreis der Musikkapelle bei einem Jahreskonzert begrüßen: Andrea Müller (Querflöte), Ines Scherer (Trompete), Renate Weis (Posaune), Simone Blattner (Fagott) und Tim Zimmer (Schlagwerk). Ihnen gefällt’s bei uns und wir schätzen sie sehr als Musikkolleginnen und –kollege und als Musikkameraden. Mit Stolz und Freude bekundet Herbert Lenz auch, dass über die passive Corona-Zeit alle Musikerinnen und Musiker an Bord geblieben sind. Dies alles zusammen ist für die Mitglieder der Musikkapelle Zell-Weierbach ein erhebendes Gefühl und stärkt deren Kameradschaftsgeist.

Die Proben am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche, die hauptsächlich Hannah Blattner, unserer in wenigen Tagen 21 Jahre werdenden Vizedirigentin, leitete, verschaffte ihr Gelegenheit, sich noch mehr Sicherheit im Dirigieren der Konzertstücke anzueignen. Weshalb das für unser Jahreskonzert so wichtig war, verriet Herbert Lenz bei der Begrüßung am Samstagabend: Steffi und Johannes Kurz erwarten in diesen Tagen ihren Nachwuchs und das wissen wir ja alle, dass die Stunde der Geburt eine große Bandbreite haben kann. Um es vorweg zu nehmen, das Kind hat ihm seinen heimlichen Wunsch, während des Konzerts anzuklopfen und anzukommen, nicht erfüllt; somit war er unser Hauptmaestro an diesem Konzertabend. Hannah Blattner hat sich, das ist einstimmige, stolze Meinung der Mannschaft, ebenfalls sehr gut auf das Konzert vorbereitet und hätte das Konzert mit Bravour ebenfalls durchdirigieren können. Danke Hannah, für die neben dem Studium aufgebrachte Zeit für uns.

Obwohl sie um 9 Uhr in Saint Jean de Losne starteten, kamen unsere 8 französischen Musikkameraden von der Batterie Fanfare aus unserer Partnerstadt am Samstagnachmittag wegen Umleitungen und Staus mit viel Verspätung an. Danach musste alles etwas schneller gehen, denn um 17.30 Uhr war Anspielprobe angesagt. Es hat geklappt und das Einspielen lief flott voran.

Mittlerweile war auch das Foyer geöffnet und es gab eine Schlange, weil ja auch die Anwesenheitsnotiz und die 3G-Regeln abgefragt werden mussten. Bei einem Glas Prinz Offo Sekt, vom Musikverein Zell-Weierbach offeriert, haben sich die Konzertbesucher in kleinen Gruppen unterhalten bis der Saal nach dem Einspielen geöffnet worden ist. Der erste Eindruck beim Betreten des „Konzertsaales“ hob gleich die Stimmung: Die Stühle waren locker aber nach System fast über die gesamte Halle aufgestellt. An den Wänden grüßten riesige Musikerkarikaturen entgegen, die Hans Fey, unser ehemaliger Flügelhornist, skizziert hatte. Nach und nach füllte sich die Abtsberghalle und Stühle mussten nachgestellt werden. Hoch erfreut und mit strahlenden Herzen durften wir neben dem ehemaligen Vorsitzenden Josef Acker auch unseren ehemaligen Musiker und Alleskönner in der Vereinsverwaltung, Alois Geiler, unter den Gästen begrüßen.

Und dann war es so weit. Kurz nach halb acht betraten 30 Musikerinnen und Musiker unserer Musikkapelle Zell-Weierbach die Bühne unter herzlichem, freudigem Beifall der Besucher. Unser Vorsitzender, Herbert Lenz, begrüßte die erwartungsfrohen Konzertbesucherinnen und –besucher in der sehr gut besetzten Abtsberghalle, darunter auch Ortsvorsteher Willi Wunsch und unsere französischen Musikkameraden mit Gaël Merle (Präsident) und Lucie Bony (Dirigentin) an der Spitze.

Zur Freude und Überraschung unserer französischen Freunde trat danach Emanuelle Bomke aus Zell-Weierbach, ans Mikrofon und begrüßte sie auf Französisch aufs Herzlichste. Mit ihrem eindrucksvollen, französischen Charme gab sie das auf Deutsch gesagte in Kurzform auf den Punkt gebracht an unsere Musikkameraden der Batterie Fanfare weiter, die dafür sehr dankbar waren.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Auf ein gutes, unterhaltsames Herbstliches Frühjahrskonzert des Musikvereins

Unser Probenwochenende am letzten Samstag und Sonntag war sehr intensiv und hat allen Musikerinnen und Musikern viel gebracht. Die Weichen sind auf ein gutes Konzert, unserem Herbstlichen Frühjahrskonzert, gestellt. Mit diesem Konzertnamen wollen wir bewusst an die Tradition unserer Oster- bzw. Frühjahrskonzerte anknüpfen, wenn auch Corona bedingt erst in der Zeit der Blätterfärbung an diesem Samstag, 16. Oktober, in der Abtsberghalle, Beginn um 19.30 Uhr.

Das Foyer der Abtsberghalle wird um 18.30 Uhr geöffnet und mit der Eintrittskarte sind Sie auch zu einem Glas Prinz Offo Sekt der Weinmanufaktur Gengenbach·Offenburg (auch in Abwandlung) eingeladen. Die Saalöffnung wird um 19 Uhr sein, damit sich die Musikkapelle Zell-Weierbach in Ruhe einspielen und sich mental auf die Akustik der Abtsberghalle einstellen kann.

Bitte denken Sie daran: Es gelten die 3G-Regeln (geimpft – genesen – getestet). Bringen Sie Ihren Impfnachweis (als Papier oder Luca-App), den Nachweis der Genesung oder einen Testnachweis mit und tragen Sie bis und von Ihrem Sitzplatz stets den Mund- und Nasenschutz. Die Stühle werden wir in Corona gerechtem Abstand, natürlich auch für Familien, aufstellen. Es wird keine Pause geben – nach dem Konzert laden wir Sie zum Verweilen ein und bieten dann gute Tröpfchen, Sekt, Bier und weitere Getränke an.

Halb acht Uhr – es ist so weit: Das Lampenfieber unter den Musikerinnen und Musikern steigt stetig und kocht fast über. Sie im „Konzertsaal“ sind bestimmt gespannt auf die Stücke, die wir interpretieren werden und können den Start ebenfalls kaum erwarten. Die Musikkapelle Zell-Weierbach tritt auf die Bühne der mit Musikerfahnen dekorierten Abtsberghalle und nimmt Platz. Zur Begrüßung des Maestros Johannes Kurz – vielleicht ist es aber auch Hannah Blattner (wir wissen es selbst noch nicht und verraten das gewisse Ungewisse erst am Samstagabend) – erhebt sich die Mannschaft. Dann steht der Taktstock im Mittelpunkt. Mit voller Konzentration soll nun das Gelernte und Einstudierte beim allseits bekannten Konzertmarsch „Hoch Heidecksburg“ abgerufen und in Töne umgesetzt werden. Unser 1. Vorsitzender, Herbert Lenz – er hofft auf eine volle, freudestrahlende Abtsberghalle – wird danach die Konzertbesucher herzlich begrüßen und dabei unsere Musikkameraden der Batterie Fanfare aus unserer Partnerstadt Saint Jean de Losne nach vier Jahren Abstinenz ganz herzlich willkommen heißen bei uns in Zell-Weierbach. Mit dabei wollen sein Gaël Merle, der Präsident und Lucie Jovignot, die Dirigentin der Batterie Fanfare. Musikerinnen und Musiker aus unseren Reihen übernehmen wieder die informativen Ansagen zu den einzelnen Musikstücken. Wir sind gespannt, wer was über unsere neue Julia-Polka anzusagen weiß. Sie wissen ja – anhand dieser Polka haben wir ab Juni unser musikalisches Wissen über das Spielen einer Polka aufgefrischt oder gelernt. Ob das alles, was wir an dieser Stelle schon berichtet haben, in den Köpfen hängen geblieben ist? – Beurteilen Sie es selbst. Uns hat es jedenfalls viel Spaß gemacht, die eingehenden Proben an der Julia-Polka in den letzten Tagen.

Wir sind überzeugt, Ihnen wird das Originalblasmusikwerk „Cassiopeia“ von Carlos Marques ins Ohr gehen und zu einem Ohrwurm „heranwachsen“ lassen. Kenner sagen, Cassiopeia sei ein schönes sinfonisches Gedicht des portugiesischen Komponisten.

Ehe es ins Moderne gehen wird, werden Herbert Lenz für 40 und Wilfried Ehrhard für 60 Jahre aktive Musikertätigkeit in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach besonders geehrt. Diese Ausdauer ist heutzutage nicht mehr unbedingt gegeben und umso mehr danken wir ihnen für ihr musikalisches wie auch das Vereinsleben betreffende große Engagement.

Die Filmmusik zu „Gladiator“, die wir danach intonieren, ist im Gegensatz zu Cassiopeia klangstark, manchmal furchterregend und auch mit entsprechend viel Tatkraft umgesetzt – halt wie Gladiatoren kämpfen. Mit „Die Schöne und das Biest“ (The Beauty and the Beast) wird es dann wieder liebevoller und harmoniesuchender. Auf vielen bekannten musikalischen Erinnerungen fußt das Medley „80er Kult(o)ur“. Wir gehen mit großer Spielfreude auf Songs der 1980er Jahre ein. Und wenn‘s Ihnen gefallen hat, dann ist sicherlich auch noch etwas mehr drin!

Bleiben Sie nach dem Herbstlichen Frühjahrskonzert auch gerne noch unsere Gäste bei einem guten Tröpfchen aus unseren Weinbergen, Sekt, Bier oder weiterem.

Wir freuen uns auf Sie an diesem Samstag beim Herbstlichen Frühjahrskonzert in unserer Abtsberghalle. Herzliche Einladung.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Freuen Sie sich auf unser Herbstliches Frühjahrskonzert am 16. Oktober

Die Abtsberghalle soll am nächsten Samstag, 16. Oktober, wieder zu einem Musentempel der Musik werden, wenn die Musikkapelle Zell-Weierbach zu ihrem Auftritt um 19.30 Uhr einlädt.

Einlass ins Foyer wird ab 18.30 Uhr sein, wo Sie mit der erworbenen Eintrittskarte (Vorverkauf 5 €, Abendkasse 6 €) sich mit einem Glas Sekt auf da bevorstehende 51. Jahreskonzert einstimmen können. Die Saalöffnung wird ca. 19 Uhr sein, damit sich die Musikerinnen und Musiker noch in Ruhe in das gut einstündige Konzert einspielen können. Wir werden keine Pause im Konzertverlauf einschieben, aber danach laden wir Sie zum Verweilen ein, um bei einem guten Tropfen, Sekt, Bier oder Alkoholfreies Zeit zu haben, miteinander zu plaudern und sich mit Freunden und Bekannten auszutauschen.

Bitte beachten Sie dass die 3G-Regeln (geimpft – genesen – getestet) bei unserem Konzert gelten und tragen sie bitte immer der Mund- und Nasenschutz zum und vom Platz und halten Sie den notwendigen Abstand zueinander ein.

Ab diesem Freitag, 8. Oktober, können Sie die Eintrittskarten im Vorverkauf bei der Postagentur Junker (Weinstraße), der Vinothek Zeller Abtsberg (Schulstraße), im Beratungscenter Oststadt (Moltkestraße) der Volksbank eG – die Gestalterbank wie auch bei den Musikern erwerben. Machen Sie bitte regen Gebrauch – über ein „volles Haus“ würden sich die Musikerinnen und Musiker samt Dirigenten Johannes Kurz wie auch die verantwortliche Vorstandschaft sehr freuen.

An diesem Wochenende geht die Musikkapelle in Klausur, um intensiv am Konzertprogramm zu arbeiten und zu feilen. Gut drei Monate Wiederaufbau von Ansatz, Spielfähigkeit, Fingerfertigkeit und Zusammenspiel ist keine lange Vorbereitungszeit, um ein einstündiges Jahreskonzert auf die Beine zu stellen. Die Musikerinnen und Musiker sind voll dabei, üben zuhause und bringen sich in den Proben stark ein. Das ist es, was am Schluss, also am 16. Oktober, wie aus einem Guss klingen soll.

In der Mitte des Herbstlichen Frühjahrskonzerts werden die für 2020 vorgesehenen Ehrungen stehen. Das ist zum einen Herbert Lenz, der 40 Jahre in unserer Musikkapelle aktiv mitwirkt und schon sehr viele Jahre als Kassierer und Vorsitzender im Musikverein Verantwortung trägt. Zum anderen ist es Wilfried Ehrhard, der schon 60 Jahre als aktiver Musiker in unseren Reihen mitspielt, auch als Solist und ebenso viele Jahre Kassierer und Schriftführer mit Engagement ausgeübt hat. Beide verdienen es in diesem Rahmen mit Ihnen zusammen mit Herz geehrt zu werden und ein starker Beifall tut ihnen bestimmt ganz gut. Wir Musikerinnen und Musiker und Dirigent Johannes Kurz wünschen uns, dass beide noch recht lange in unserer Mitte musizieren und sich engagieren, sei es in der Vorstandschaft wie auch als Spezialist in der Getränkebesorgung für die kameradschaftlichen Stunden.

Kameradschaftliche Freude wird es an diesem Konzertabend auch geben, denn von unserem Partnerverein, der Batterie Fanfare aus Saint Jean de Losne haben sich Präsident Gaël Merle, die Dirigentin Lucie Jovignot und der Vizepräsident Jérome mit Familie angesagt. Beide Seiten freuen sich nach 4 Jahren auf ein herzliches Wiedersehen.

Unser Herbstliches Frühjahrskonzert eröffnen wir mit dem bekannten Konzertmarsch „Hoch Heidecksburg“. Er gehört heute zu den populärsten und am häufigsten in Deutschland gespielten Märschen. 1912 hat der thüringische Militärmusiker Rudolf Herzer diesen Konzertmarsch komponiert. Benannt wurde der Marsch nach dem Schloss Heidecksburg in Rudolstadt, wo Herzers Verband, das Infanterieregiment 96, stationiert war. Aufgrund seines eher sinfonischen Charakters, insbesondere im Trio im Tenorhornmotiv hörbar – später tutti wiederholt – fühlt man volksfestlichen Klang. Der Marsch ist eindeutig der Kategorie der Konzertmärsche zuzuordnen, die weniger für militärische Zwecke (Vorbeimärsche) als für konzertante Aufführungen vor Publikum intoniert werden. Viel zu früh erlag Rudolf Herzer im 1. Weltkrieg, am 20. Oktober 1914, schwer verwundet, seinen Verletzungen im Garnisonslazarett von Allenstein.

Warum wir unser Herbstliches Frühjahrskonzert am nächsten Samstag in der Abtsberghalle gerade mit dem Marsch eröffnen, das müssten Sie Wilfried Ehrhard und Julio Hernandez – übrigens herzlichen Glückwusch zum 40. Geburtstag in dieser Woche – fragen. Wilfrieds Antwort wäre sicher: „Dieser Schinder, der „Hoch Heidecksburg“!“ Ja, sie haben halt auch die „führende Position“ in diesem gutklingenden Konzertmarsch und ihn mitten drin im Konzert zu spielen, wäre eine noch größere Herausforderung an den Ansatz.

Sowohl Kinder und Jugendliche wie auch Erwachsene haben eine Chance

Die Musikschule Offenburg startet ihr Wintersemester in der Instrumentalausbildung am 1. November. Und dieses Mal haben alle, die Spaß haben, ein Blasinstrument oder Schlagzeug erlernen zu wollen, die Chance.

Wie immer, steht das Angebot für Kinder und Jugendliche. Wenn Sie dabei Ihren Nachwuchs über den Musikverein Zell-Weierbach für ein Blasinstrument oder Schlagzeug anmelden, kostet es für sie weniger, denn selbstverständlich geben wir den von der Stadt Offenburg für kulturelle Vereine eingeräumten Rabatt gerne an Sie weiter. Jungmusikernachwuchs sehen wir mit Freude entgegen und unser Jugendorchester SoundFabrik, in das die Auszubildenden nach etwa zwei Jahren zusätzlicher Ausbildung und Anleitung in der Bläserklasse hineinwachsen, wäre glücklich über eine Vergrößerung ihres Jugendorchesters mit weiteren Jungmusikerkameradinnen und –kameraden. Denn dann können sie noch vielseitigere Stücke spielen.

Für Erwachsene allen Alters bietet die Musikschule Offenburg wieder einen Kurs als Erwachsenen-Bläserklasse 6 an, in dem die Ausbildung am Instrument wie auch im Zusammenspiel eingeübt wird. Dass dies Spaß macht, zeigen in unseren Reihen mittlerweile 5 Musikerinnen und ein Musiker, die aus diesen Erwachsenen-Bläserklassen stammen und sowohl im daraus entstandenen Erwachsenen-Blasorchester wie auch in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach gerne spielen und viel dazu lernen. In der Erwachsenen-Bläserklasse schaut Ausbilder und Dirigent Bernhard Münchbach auf die Ausgewogenheit der Instrumentalisierung der jeweiligen Bläserklasse.

Gerne geben Sabine Meehan und Katrin Schröder vom Jugendteam (jugend@mvzw.de) und für die Erwachsenen unser Dirigent Johannes Kurz (dirigent@mvzw.de), Herbert Lenz (1.vorstand@mvzw.de) und Ralf Vollmer (2.vorstand@mvzw.de) wie auch die betreffenden Musikanten Auskunft. Toll zu sehen, wie sich diese 6 Musikanten aus den Bläserklassen zu einer eigenen Gruppe innerhalb unseres kameradschaftlichen Zusammenseins gefunden haben.

Die Musikschule Offenburg hätte gerne die Anmeldung bereits zum 1. Oktober gesehen – aber ein paar Tage später geht es auch noch.

An diesem Donnerstag sind wir zu unserer Jahreshauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 in der Abtsberghalle zusammengekommen, um genug Platz in Corona-Zeiten zu haben. Traditionsgemäß eröffnete die Musikkapelle Zell-Weierbach die Versammlung. Nach der Begrüßung der Mitglieder und Gäste hat Herbert Lenz, Vorsitzender, die 17 seit der letzten Versammlung verstorbene Vereinsmitglieder in Erinnerung gerufen. Darunter waren auch verdiente Musiker wie Gustav Kornmeier (Tenorhorn), Rudi Gegg (Trompete), Walter Ritter (Tuba) und der langjährige Beisitzer Hans Bieser. Beim Kameradenlied erhoben sich ihnen allen zu Ehren die anwesenden Versammlungsteilnehmer.

In seinem Jahresbericht für 2020 ging der Vorsitzende, Herbert Lenz, auf die Auswirkungen der Corona Pandemie auf den musikalischen Spielbetrieb ein. Die letzte Probe für das geplante 51. Frühjahrskonzert fand am Samstag, 14. März, statt. Es sollte eigentlich das erste von zwei Probenwochenenden sein. Nichts ging mehr seither und alle Festivitäten sind allseits abgeblasen worden. Die Angst vor Ansteckung und deren Folgen prägte fortan das Dorf- und Stadtbild. Endlich, am 27. Mai 2020, durften zu ersten Registerproben im kleinsten Kreis geladen werden. Die großen Holz- und Blechregisterproben und später auch die des Gesamtorchesters mussten in die von der Ortsverwaltung dankenswerter Weise bereitgestellte Abtsberghalle, in den Heimatsaal der Vinothek Zeller Abtsberg oder in den Sitzungssaal im Rathaus verlegt werden. Mit dem „Sonntagskonzert der Premieren“ auf dem alten Schulhof am 26. Juli 2020 setzte sich die Musikkapelle Zell-Weierbach sowohl in Ensemblebesetzungen wie auch als Gesamtorchester mit den Dirigenten Johannes Kurz und erstmals auch Hannah Blattner in Szene. Herbert Lenz freut sich, dass im Hauptorchester alle Musikerinnen und Musiker an Bord geblieben sind, was bei den Auszubildenden nicht behauptet werden konnte.

Ein großer Erfolg war auch „Datschkuchen zum Mitnämme“, wo etwa 370 Datschkuchen durch den Holzbackofen gegangen sind.

Der Vorsitzende wies auch darauf hin, dass wegen des Wegfalls von Festen viele Einnahmen ausblieben. Dennoch standen Ausgaben wegen Corona Auflagen und notwendige Investitionen an. Deswegen musste in die Rücklagen gegriffen werden.

Im Berichtsjahr ist eine lang gehegte Idee, die Renovierung des Proberaums und der zugehörigen Räume, mit viel Elan begonnen worden. Sein Dank gilt besonders Andreas Königer, dem Ideengeber, Projektleiter und Helfer wie auch allen weiteren Helfern aus der Musikkapelle. Seinen Dank sprach er auch gegenüber der Stadtverwaltung und Herrn Backofen, Chef der Firma RENOMA, aus für die Bereitstellung der Materialien und für die Beratung.

Seinen Bericht abschließend, bedankte sich Herbert Lenz bei allen Helfern, Unterstützern und der Vorstandschaft.

Unser nächster Event ist das „Herbstliche Frühjahrskonzert“ am Samstag, den 16. Oktober um 19.30 Uhr in der Abtsberghalle. Freuen Sie sich auf ein gut einstündiges, unterhaltsames Konzert mit unserer Musikkapelle Zell-Weierbach.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Herzliche Einladung zu unserer Jahreshauptversammlung

Die diesjährige ordentliche Jahreshauptversammlung des Musikvereins Zell-Weierbach findet am nächsten Donnerstag, 30. September 2021, in der Abtsberghalle statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Hierzu laden wir alle Mitglieder mit Partner(-in) und Musikfreunde herzlich ein. Über eine rege Beteiligung würde sich der 1. Vorsitzende, Herbert Lenz, sehr freuen.

Auch bei dieser Veranstaltung gelten die 3G-Regeln (geimpft – genesen – getestet). Bitte bringen Sie den zutreffenden Nachweis mit. Bis zu Ihrem Platz in der Abtsberghalle bzw. wenn Sie sich in der Abtsberghalle bewegen, tragen Sie den Mund- und Nasenschutz und halten bitte auch Abstand zu den anderen Anwesenden. Ebenfalls werden wir die obligatorischen Besucherdaten erfassen und nach 4 Wochen vernichten.

Folgende Tagesordnung gilt:

1.   Begrüßung

2.   Totenehrung

3.   Bericht des 1. Vorsitzenden

4.   Bericht des Schriftführers

5.   Bericht des 2. Vorsitzenden

6.   Bericht über die Jugendarbeit

7.   Bericht des Dirigenten

8.   Kassenbericht

9.   Bericht der Kassenprüfer

10. Entlastung

11. Dank und Würdigung für die Vereinsarbeit

12. Wahlen: Beisitzer und 2 Kassenprüfer

13. Ehrungen verdienter Mitglieder

14. Wünsche und Anregungen

Bitte, falls Sie weitere Anträge und Anregungen für die Versammlung haben, reichen Sie sie bis spätestens 3 Tage vor der Jahreshauptversammlung beim Vorsitzenden, Herbert Lenz, ein.

Zum 1. November 2021 beginnt in der Musikschule Offenburg das Wintersemester für die Ausbildung an einem Instrument, wie wir es in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach spielen. Bei genügend Anmeldungen werden wir dann ab Januar 2022 mit diesen Musikschülern eine Bläserklasse an der Weingartenschule starten, die das Gelernte vertieft und schon von Anfang an das gemeinsame Musizieren in einer Gruppe übt. Nach zwei Jahren geht es dann in das Jugendorchester SoundFabrik, wo das Gelernte als Vorstufe zum großen Orchester noch intensiver und mit viel Spaß und Freude gemeinsam trainiert wird. Gerne geben Ihnen Sabine Meehan oder Katrin Schröder von unserem Jugendteam Auskunft und helfen weiter (jugend@mvzw.de). Bitte melden Sie Ihr Kind möglichst bis 30. September bei uns an.

Vor einer Woche haben wir mit einen Kameradschaftsabend, zu dem auch unsere Musikersenioren eingeladen worden waren, unseren in diesem Jahr grundrenovierten Proberaum gemeinsam wieder „eingeweiht“. Vier noch rüstige Musikerrentner, Josef Acker, Helmut Kopf, Hans Fey und Hermann Geiler, waren stark beeindruckt ob des frisch strahlenden Proberaumes. Der Boden und die Decke glänzen um die Wette. Die neu lackierten Schränke heben sich von den weiß gestrichenen Wänden gut ab. Die innen frisch gestrichenen Fenster steuern ihren Teil zur helleren Strahlkraft der Leuchten bei. Besonders stolz ist Hans Fey, wie die von ihm geschaffenen stilisierten Musikerportraits an der beigen Rückwand wirken: „Ich habe gar nicht gewusst, dass ich so viele Zeichnungen von Musikern mit allen in der Musikkapelle Zell-Weierbach gespielten Instrumenten angefertigt habe.“ Die in den nicht mehr genutzten Lüftungskanal eingebaute indirekte Beleuchtung setzt sie erst so richtig in Szene. Sie geht weiter rings um entlang der Decke im Proberaum und zaubert nach der Probe gedämpftes Licht für die Pflege der Kameradschaft.

Aber nicht nur unsere Musikerrentner, sondern auch alle Musikerinnen und Musiker samt Dirigenten Johannes Kurz sind stolz auf den neu gestalteten Proberaum. Das brachte auch der Vorsitzende, Herbert Lenz, zum Ausdruck und bedankte sich ganz besonders herzlich bei Andreas Königer, der als Projektleiter das alles inszenierte, organisierte und recht viel selbst zum Gelingen beigetragen hatte. Unter großem Beifall überreichte ihm der 2. Vorsitzende, Ralf Vollmer, ein Geschenk mit einem Gutschein für ein leckeres Essen in einem guten Restaurant. Andreas Königer selbst bedankte sich bei allen, die mitgearbeitet haben und teilt den Stolz für das „geile“ Probelokal mit allen. Der Kameradschaftsabend mit Gegrilltem, Salaten und vielartigen Getränken tat nach so langer Corona bedingter Abstinenz allen sehr gut und schweißt zusammen.

Das ist auch gut so, denn am 16. Oktober wollen wir Ihnen allen ein gut gespieltes Herbstliches Frühjahrskonzert bieten.

Aber jetzt geht es erst einmal am nächsten Donnerstag zur Jahreshauptversammlung – Sie bestimmt auch.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach