Der Blockflötennachwuchs begeisterte Eltern und Geschwister mit ihren Vorträgen

Die Blockflötenkinder und -jugendlichen des Musikvereins Zell-Weierbach hatten am letzten Schultag abends mit ihrer Lehrerin Dagmar Reister ein musikalisches Märchen für die Eltern aufgeführt. Davor machten die Kinder ein Geländespiel.

Beim Geländespiel assistierten Katrin Schröder vom Jugendteam des Musikvereins und die jugendlichen Blockflötenschülerinnen. So konnten vier Gruppen auf eine musikalische Ratereise geschickt werden. 14 Stationen mussten sie finden. An jeder Station waren Botschaften mit Fragen aus der Welt der Musik versteckt.

„Die Fragen waren viel zu schwer“, beschwerte sich einer der jüngeren Schüler. Aber am Schluss waren  alle sehr zufrieden, weil Botschaft Nr. 14  sie zu einem Haus führten, in dem es für jeden ein Eis gab.

Anschließend wurde das Probelokal des Musikvereins Zell-Weierbach unterhalb der Abtsberghalle zum Konzertsaal. Bedingt durch Corona, war es für viele der jüngeren Blockflötenschülerinnen und -schüler der erste Auftritt vor Publikum. Entsprechend aufgeregt waren alle.

Trotz vieler Termine zum Schuljahresende konnten immerhin 24 Kinder und Jugendliche, die Blockflötenunterricht beim Musikverein Zell-Weierbach nehmen, dabei sein. Einige mussten leider pausieren, weil sie positiv getestet worden waren, was sehr schade war. Mit dabei waren natürlich auch die Eltern und Geschwister, die aufmerksam zuhörten und den jungen Musikkünstlerinnen und –künstlern viel Beifall spendeten.

Zwei große Blockflötenschülerinnen führten abwechselnd durch das Märchen „Der fröhliche König“ aus dem Roman ‚Stein und Flöte‘ von Hans Bemmann. Immer und immer wieder wurde im Text innegehalten, damit die Blockflötenschülerinnen und      -schüler die Szenen mit passenden Musikstücken engagiert untermalen konnten.

Dabei haben sie musikalisch u.a. Fröhlichkeit, Riesen, einen Bauernhof, Ritter, Zauberer, Tänze und eine Hochzeit  dargestellt. Die jungen Musikerinnen und Musiker aus mehreren Nationen spielten in kleinen Gruppen. Dadurch wurde das Lampenfieber, das sie natürlich hatten – ob Anfänger oder fortgeschritten, gemildert.

Im Märchen wurde die Fröhlichkeit des Königs durch Riesen bedroht, die ihn aus dem Schloss jagten. Seine dadurch entstandene Traurigkeit machte die Riesen nur stärker und frecher. Zum Glück sagte ein junger Bursche zu ihm: „Lache, singe und tanze.“ Dieses Motto vertrieb die Riesen und der König konnte mit seinem Hofstaat zurück ins Schloss. Und wie es im Märchen so üblich ist, wurde zum Ende Hochzeit gefeiert – der junge Bursche bekam die Königstochter.

Alle hatten sichtbaren Spaß beim Flöten und machten ihre Sache prima. Kleine Pannen wurden einfach weggelächelt. Die Eltern, Geschwister und Großeltern waren stolz auf „ihre“ jungen Stars und gingen frohgelaunt und hoffnungsvoll mit ihnen in die Sommerferien. Im September geht es weiter.

Ab Oktober beginnen wieder die Anfängerkurse für Blockflöte. Gerne können Sie Kinder unter https://mvzw.de/soundfabrik#blockfloeten auf der Homepage des Musikvereins Zell-Weierbach anmelden oder nach den Sommerferien immer mittwochs und freitags am Nachmittag im Blockflötenunterricht vorbeikommen und mit Dagmar Reister in Verbindung treten.

Wie die Rektorin der Weingartenschule, Frau Kirn, berichtete, waren am vergangenen Schnuppernachmittag, am 17. Juli, viele Kinder der 2. Klasse mit Corona infiziert und konnten nicht vorbei schauen. Wir bieten gerne nochmals einen Schnuppernachmittag am Samstag, den 8. Oktober von 14 – 16 Uhr an – nicht nur für die dann 3. Klasse sondern auch für alle Kinder und Jugendliche wie auch für Erwachsene. Lernen Sie unsere Instrumente kennen und probieren Sie sie aus. Wir würden uns freuen, wenn dann zu den Interessierten vom 17. Juli noch weitere dazu kommen werden.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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