Auch die sanitären Räume für den Musikverein hatten es nötig

Die sanitären Räume neben unserem Proberaum dienen nicht nur den Musikern sondern werden auch durch die Musikschüler und den Besuchern des Musikerhocks am Winzerbrunnen aufgesucht.

Während der Renovierungsarbeiten im Proberaum und den sanitären Anlagen, die derzeit ja maximal zu zweit ausgeführt werden dürfen, damit der Corona Landesverordnung genüge getan ist, stellt sich somit kein großes Hallo und Witzeklopfen ein. Da gibt es vielmehr Zeit, zu sinnieren und Erinnerungen an früher im Gedächtnis frei zu legen. Weshalb ist der Proberaum gegenüber der Abtsberghallefassade zurückgesetzt? Weshalb stehen Stützpfeiler für die Abtsberghalle vor unserem Proberaum? Da kommen unerwartet andere Farben zum Vorschein, wenn man versucht, die Anstreichfläche glatt zu schleifen! Und die Türen zu den Räumen scheinen uralt zu sein – stimmt das wohl?

Als die Abtsberghalle 1974 gebaut wurde, kommt es in den Sinn, da hatten die kulturellen Vereine bereits seit Jahren einen neuen Proberaum nutzen können, der hinter dem ehemaligen Badgebäude hin gebaut worden war, samt den sanitären Räumen. Die alten, sich ursprünglich dort befindenden Räume der früheren Kuranstalt, die für die Musikprobe und anderem dienten, waren wirklich in die Jahre gekommen. Wilfried Ehrhard, mit seinen 71 Lenzen, erzählt schon mal in geselliger Runde nach der Probe: „Früeger hän mer als im Winder in dr Underricht  bim Schaube Fritz und bim Weigel (Dirigent) für’d Prob Holzschittli mitbringe mieße, damit mer nit gfrore hän! Des war dozumol, wo noch d’Prob im alte Bad stattgfunde het.“ Da nahmen sich die Gemeindeväter damals doch ein Herz und bauten für den Musik-, Gesang- und Akkordeonverein einen gemeinsamen Proberaum und die WC-Anlagen dazu. Die Schrankwand im Proberaum musste allen drei Vereinen reichen. Heute schauen wir, was wir in die Lagerräume hinter dem Proberaum unterbringen können, damit Noten, Instrument, Tracht und weiteres Wichtiges im neu gestalteten Proberaum übersichtlich untergebracht werden kann. Wir sind daher froh undankbar gegenüber der Ortsverwaltung Zell-Weierbach, dass sie neuerdings alle Lagerräume und die Küche des ehemaligen Ratskellers uns zur Verfügung stellt. Eine andere Nutzung dieser Räume ist auf Grund der Lage unter den derzeitigen Umständen auch kaum möglich. Wenn dann unser Proberaum und die sanitären Räume renoviert sind, können wir diese Lagerräume, soweit notwendig, reinigen und säubern und danach alle unsere verstreut untergebrachten Festutensilien dort übersichtlich und gut sortiert lagern. Das wird dann bei unseren Festen viel Wert sein beim Auf- wie auch beim Abbau.

Die Renovation der sanitären Räume und des Flurs, der ja auch der Eingangsbereich der Mieter der Abtsberghallenwohung ist, hat schon recht viel Arbeit gemacht. Im Vorfeld hat Joachim Wiegele die Klos, Urinale und Waschbecken bearbeitet. Danach haben sich Anne und Jonas Duffner daran gemacht, den Boden dort überall zu schrubbern und die Waschbecken usw. so sauber wie möglich zu bekommen. Zwischen den Jahren haben das Duo Hannah Blattner und Johannes Kurz (unser Dirigent) den Damenbereich und den Flur sowie Katrin Schröder und Tina Bock den Herrenbereich das erste Mal weiß gestrichen. Tina Bock ist vom Musikverein Kippenheim, spielt Oboe und ist mittlerweile gerne bei unseren Auftritten dabei, so wie es ihr Beruf es zulässt. Und deshalb ist es für sie auch selbstverständlich, sich beim Renovieren einzubringen. Ist das nicht eine tolle kameradschaftliche Art? Nach dem Abtrocknen hat Andreas Königer den zweiten Anstrich vorgenommen. Eva Königer hat derweil an allen Leuchten und Lüftungsvorrichtungen den sehr viele Jahre altem Staub und Schmutz mit viel Geduld entfernt. Andreas hat stärker leuchtende LED-Lampen angeschafft. Wie jetzt alles viel heller leuchtet und das Wohlgefühl steigert. Zum Schluss haben Sabine Meehan und Katrin Schröder in diesen Räumen den Boden nochmals gründlich geputzt und die Malereirückstände entfernt. Zwischendurch hat Andreas feststellen können, wie mit viel Reiben und Fleiß zusammen mit Pril oder Fairy die Türgewänder im Flur ohne zu streichen wieder fast wie neu wurden. Jetzt strahlen die sanitären Räume und der Flur wieder Sauberkeit und Wohlsein aus.

Der Vorstand dankt mit begeisterter Freude diesen Helferinnen und Helfern für ihre Arbeit für den und aus Kameradschaftsgeist und für ein so tolles, nicht zu erwartendes farbliches Ergebnis.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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