Die Natürlichkeit der Kinder ist einfach faszinierend

Beim Nikolaus- und FeZ-Konzert in der Fessenbacher Reblandhalle am vergangenen Sonntag standen die Kleinen und Jugendlichen im Mittelpunkt des Nachmittags. Eltern, Omas, Opas, Geschwister und Verwandte, Musiker und Besucher verfolgten die Faszination des „Bühnenschauspiels“ der mehr als 50 Blockflötenkinder mit ihrer „Dompteurin“ Dagmar Reister. Dank ihrer Regie und der jahrzehntelangen Erfahrung im Umgang mit Kindern, genossen die Besucher des Vorspielnachmittags zuschauend und zuhörend den „Kinderzirkus“. Nicht wie ein Sack Flöhe der kaum zu bändigen ist, nein, mit viel Schwung und Konzentration traten die jungen Künstler an der Blockflöte auf. Selbst die Jüngsten, kaum ein paar Unterrichtseinheiten hinter sich, durften bereits zeigen, welches künstlerische Talent in ihnen schlummert. Und ist dieses erst aufgeweckt und geformt, ja dann hört sich das so an, wie es die große Anzahl der Lernenden und Fortgeschrittenen super vorgetragen und verkörpert haben. Ob z. B. bei „In der Weihnachtsbäckerei“, „Drei Nüsse von Aschenbrödel“ oder „Jingle Bells“ – wer war stolzer – die Talente und Fingerakrobaten an der Blockflöte oder die Mamas, Papas, Omas und Opas? Als Belohnung hatte der Nikolaus für jedes der Kinder eine Nikolaustüte im Sack, die dank der Unterstützung der Abtsbergapotheke, der Volksbank Ortenau, von Vivil und weiteren Sponsoren sowie der beiden Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach mit vielerlei Dingen gefüllt werden konnte.

Nach einer Umbaupause war es nicht zu überhören und zu übersehen: das FeZ-Orchestra und sein musikalischer Leiter Simon Schmider brannten danach, ihren Teil zum Gelingen des Nachmittags beizusteuern. Gleich zu Beginn entführten die Jungmusiker das Publikum nach Südamerika, um das „Aztec Fire“ (Aztekenfeuer) zu entzünden. Bei „Music from Frozen“ aus dem Film „Frozen“ (gefroren/erfroren) ging es darum, musikalisch nachzuahmen, wie es 3 Freunden erging, als plötzlich der Skilift in schwindelerregender Höhe ausfiel und Rettung nicht in Sicht war. Die einzelnen Musikstücke sind von Orchestermitgliedern vorgestellt und angesagt worden. So auch „Cloud 9“ und „Harry Potter“. Zum offiziellen Abschluss des FeZ-Konzertes erklang von dem Musikkameraden des FeZ-Orchestra „The Day after Tomorrow“ von Frank Bernaerts. Glücklich über das Geschaffene, verabschiedete sich das FeZ-Orchester vom Publikum. Auch die Orchestermitglieder erhielten ein Nikolausgeschenk und einen Kinogutschein als Dankeschön für das Konzert und für die Auftritte bei verschiedenen Festen der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach, die das FeZ-Orchestra tragen und unterstützen. Auch die beiden musikalischen Verantwortlichen des Nachmittags, Dagmar Reister und Simon Schmider erhielten ein Präsent seitens der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach, die diesen Nachmittag alljährlich seit 15 Jahren miteinander austragen. Die Jugendleiterin des Musikvereins Fessenbach, Gisela Hillenbrand, bekam als Dank für die vielen Stunden für das FeZ-Orchestra bei der Vorbereitung und Durchführung des Probewochenendes des gemeinsamen Jugendblasorchesters und für die Organisation des Konzertnachmittags einen Blumenstrauß überreicht.

Bei Kaffee, Wein, Bier oder Alkoholfreiem und Kuchen klang das Nikolaus- und FeZ-Konzert in adventlicher Stimmung nach und nach aus.

Wir danken ganz herzlich dem Jugendteam des Musikvereins Fessenbach und dem Jugendleitungsteam unseres Musikvereins für die Organisation, Vorbereitung und Durchführung des Vorspielnachmittags. Selbstverständlich schließen wir in diesen Dank auch gerne alle Helferinnen und Helfer, Kuchenbäckerinnen sowie die Sach- und Geldspender herzlich ein.