„Wiener Blut“ ist das Hauptwerk bei unserem Frühjahrskonzert am 21. März

Mit Beginn der Fastenzeit heißt es für uns Musikerinnen und Musiker beim Üben nicht zu fasten sondern Gas zu geben. Und, so hat es auch schon Dirigent Johannes Kurz festgestellt: „Ich merke, dass die Musiker besseren Ansatz haben. Die Instrumente stimmen in sich wesentlich besser. Das Einstimmen geht viel schneller voran! Selten muss einer den Stimmzug heraus- oder hineinschieben.“

Das technisch anspruchsvollste Stück im Frühjahrskonzert für die Klarinetten und Querflöten ist die Ouvertüre „Wiener Blut“ zur gleichnamigen, eine der am meistgespielten von mindestens 16 Operetten des österreichischen Meisters der Operette, Johannes Strauß Sohn (1825 – 1899). Flugs wechseln die Duren von C-Dur bis zur ungewohnten E-Dur mit 4 Kreuzen. Immer wieder kommen gleiche oder ähnliche schnelle Themen vor, nur wie gesagt, in rasch wechselnden Duren. Da ist viel Übung angesagt, um nicht zu verkommen. Aber wir schaffen das! Am 21. März beim Frühjahrskonzert werden wir Sie mit „Wiener Blut“ mit schönen Melodien überraschen.

Wie bei vielen anderen Werken von Johann Strauß Sohn, gibt es zu der Operette „Wiener Blut“ keine Ouvertüre in klassischem Stil. Daher hat Max Schönherr (1903 – 1984) nach guter österreichischer Tradition mit Motiven aus der Operette eine Ouvertüre geschrieben. Die Operette „Wiener Blut“ wurde am 26. Oktober 1899 uraufgeführt. Eigentlich handelt es sich bei diesem beliebten Bühnenwerk um bekannte Strauß-Melodien früherer Jahre, die der Kapellmeister Adolf Müller junior zusammengestellt hat. Johann Strauß Sohn hat das Werk kurz vor seinem Tod am 3. Juni 1899 noch mit seinem Namen autorisiert.

Unser neues, sehr zeitgemäße Arrangement zur Ouvertüre „Wiener Blut“ stammt aus der Feder des österreichischen Komponisten Fritz Neuböck, geboren 1965. Er ist Direktor der Landesmusikschule Ebensee und komponiert seit 1990 vorwiegend für Blasorchester. – Seien Sie gespannt!

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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