Musikerausflug nach Alpirsbach – ein großes Dankeschön an die Musiker

Am letzten Freitag absolvierte die Musikkapelle Zell-Weierbach ihren Gegenbesuch beim Musikverein Ebersweier. Nahezu 2 ½ Stunden unterhielten die Zeller Musikanten die zahlreich zum Sommerhock des Musikvereins Ebersweier gekommenen Dorfbewohner. Die überwiegend älteren Hockbesucher, gewohnt von früher, hatten in erster Linie das miteinander Reden im Sinn und die Musik war ihnen nicht so wichtig, wie wir nach unserem Auftritt gesagt bekommen haben. Dennoch, Heinz Schütz wagte sich unter die Leute und erzählte den einen und anderen Witz – und sie kamen an den Tischen in unserem Sichtbereich gut an und animierten zu weiteren unterhaltenden Gesprächen an den Tischen. Auf das Publikum bezogen, wählte Dirigent Johannes Kurz hauptsächlich bekannte Stücke aus der Volksmusik aus. Das kam bei allen gut an. Erstaunt waren viele, dass wir ohne eine Pause einzulegen zur Unterhaltung aufspielten. Uns hat es stolz gemacht, dass wir trotz anfänglicher „Funkstille“ zwischen Publikum und uns die Nuss geknackt bekommen und wir uns dann prächtig gemeinsam amüsiert haben. Beim legendären Schwarzwaldmusikantenmarsch und der Schwarzwaldmarie zum Schluss unseres Auftritts hatten wir dann alle Gäste auf unserer Seite. Mit dem Ohrwurm „Bis bald auf Wiedersehen“ und Heinz Schütz als Solosänger forderte uns die Zuhörer nochmals heraus. Und dann rückten wir noch mit dem Marsch, der auf keinem badischen Dorfhock fehlen darf, dem Marsch „Hoch Badner Land“ heraus. Voller Inbrunst sangen alle „Das schönste Land in Deutschlands Gaun, das ist das Badner Land“ mit. Dies war wiederum ein erlebnisreicher und stimmungsvoller Auftritt für uns. Natürlich genossen auch wir danach noch den lauen Sommerabend – manche sogar bis in den nächsten Tag hinein. Was soll’s, es war ja Samstag und bis zur Abfahrt um 10.30 Uhr zu unserem Musikerausflug war ja noch Zeit genug für einen guten Schlaf.

Der Vorstand des Musikvereins Zell-Weierbach hat die aktiven Musikerinnen und Musiker, Dirigent und auch altgediente Musikrentner mit Anhang zu einem kameradschaftlichen Ausflug nach Alpirsbach eingeladen. Ja, Alpirsbach und Musiker – diese Gemeinsamkeit ist wohl nicht schwer zu erraten! Eine informative und anschauliche Besichtigung der Alpirsbacher Klosterbrauerei mit der mehr als 1 km langen Bierpipeline war erstes Ziel des Musikerausflugs, ehe dann gleich anschließend im „Schalander“ der Brauerei jeder mit zwei Gutscheinen seine Biere aus 18 verschiedenen Biersorten auswählen konnte. Doch bereits zuvor im Bus begrüßte Ralf Vollmer, 2. Vorsitzender, alle Gäste mit Sekt und „Aufsaugerle“ zum Auftakt des Ausfluges und bedankte sich bei Heinz Schütz aufs herzlichste für die Organisation des Musikerausfluges. Herbert Lenz nahm die Gelegenheit wahr, dem 2. Vorsitzenden noch nachträglich mit einem gewichtigen Weinpräsent zum Geburtstag zu gratulieren. Die Weine dazu hat unser Dirigent Johannes Kurz mit viel Sachverstand und in Kenntnis von Ralfs Lieblingsweinrichtungen zusammengestellt. Unser 2. Vorstand wird bestimmt ein paar schöne Stunden beim „Wienschlotze“ erleben können, da sind wir uns sicher. Auf der zugehörigen Geburtstagskarte haben sich alle Ausflügler zuvor noch verewigt.

Und wie ging’s auf dem Ausflug weiter? Nachdem jeder seinen Bierkrug und Bierdestillatsversucherle abgeholt gehabt hatte, wanderten alle, die einigermaßen zu Fuß waren, zum Vogtsmichelhof hinauf, wo jeder essen und trinken konnte, „so viel er zahlen konnte“, wie es Josef Acker früher zu sagen pflegte. Das Essen war sehr üppig und manch einer verlangte nach Alufolie und, man konnte nach Lust und Laune weiterhin von den nunmehr bekannten Brauereiprodukten probieren. So verflog die Zeit im Nu. Auf der Rückfahrt bedankte sich Renate Lohrer im Namen aller Aktiven und Josef Acker für die Musikrentner für diesen schönen gemeinsamen Ausflug. Im Nachsatz fügte er noch an: „Das war richtig schön mit Euch zusammen zu sein. Bestimmt sagen wir nicht nein, wenn wir wieder eingeladen werden!“ Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Vorsitzenden Herbert Lenz und Ralf Vollmer und ebenso an Heinz Schütz.

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