Auch die Musikkameraden der Batterie Fanfare erlitten das gleiche Schicksal

Vorletztes Wochenende schrieben zunächst Vincent Jovignot, ehemaliger Präsident der Batterie Fanfare aus Saint Jean de Losne und gleich darauf auch Gaël Merle, Präsident der Batterie Fanfare und Louis Raviot, der ehemaliger Leiter der Formation vom plötzlichen Ableben von Dominique Vauthier. Er spielte in der Batterie Fanfare das Horn – und das gerne.

Gerade mal drei Tage noch Gustav Kornmeier verstarb am 4. Februar unser Musikkamerad Dominique Vauthier von unserem Partnermusikverein aus Saint Jean de Losne an einem Schlaganfall mit 61 Jahren. Jeder nannte ihn liebevoll mit seinem Spitznamen „Coucou“. Das war sein „Markenzeichen“ und er hörte gerne auf „Coucou“, wie einige Musiker hautnah erleben durften während der erlebnisreichen Aufenthalte in Saint Jean de Losne (2013 und 2015) und bei Brigitte und Louis Raviot als liebenswürdige Gastgeber dort. Louis und Dominique waren sehr gute Freunde und Kameraden und wir gehörten dann einfach dazu. Louis berichtete auch, dass Dominique Vauthier vor Vincent Jovignot viele Jahre lang Präsident der Batterie Fanfare gewesen war.

Gaël Merle, der derzeitige Präsident beschrieb Dominique Vauthier so: „Dominique war sehr engagiert in unserer Formation. Er war immer zur Stelle, wenn es nötig war und er war immer gut gelaunt.“ Genau so haben wir ihn auch immer erlebt. Dominique, der auch von uns gerne Coucou genannt werden wollte, lag uns sehr am Herzen. Wir haben uns immer gut mit ihm verstanden. Er reihte sich gerne in unsere Mitte ein und machte mit. Er war immer eine fröhliche, lustige, und lebensfrohe Natur zu allerlei Witzen und Späßen aufgelegt aber auch voller Achtung und Respekt gegenüber anderen.

Gustav und Dominique hatten vieles gemein: die Fröhlichkeit, den Menschen zugewandt, die Pflege der Freundschaft und der Kameradschaft, Zuverlässigkeit, Begeisterungsfähigkeit und die Liebe zur Musik und die Freude am Musizieren. Beide waren Originale, besondere Menschen, an die man sich gerne erinnert und von ihnen erzählt.

Und hier wie in Saint Jean de Losne war es ein Gemeinsames. Sehr viele Menschen waren zu den Begräbnisfeiern gekommen, um Gustav bzw. Dominique die letzte große Ehrerbietung für ihr gewirktes Leben zu geben. Beide Vorsitzende würdigten das Gute, das Dominique bzw. Gustav getan und bewirkt haben. Dort die Batterie Fanfare und hier die Musikkapelle Zell-Weierbach, beide gestalteten die Feier mit und gaben den Verstorbenen ein letztes Geleit mit „Ich hat‘ einen Kameraden“.

Ob die beiden nun vereint miteinander musizieren?

Bereits am Sonntag nach dem Ableben von Dominique waren die Musikkameraden der Batterie Fanfare gefordert. Sie defilierten bei einer Parade anlässlich des „Festes der Wehrpflichtigen“ im 150 km südlicher gelegenen Arnas. „Wir werden alle das Beste geben Dominique zu Ehren!“, wünschte Gaël Merle sich und der ganzen Mannschaft.

Was Gaël Merle am Ende seiner Schilderungen von Dominique sagte, gilt auch auf unserer Seite von Gustav: „Er wurde wirklich von allen geliebt und wird eine große Lücke hinterlassen!“

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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