Joachim Wiegele für 40 Jahre des Musizierens geehrt

Bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung hatten wir hohen Besuch, nämlich den Präsidenten des Ortenauer Blasmusikverbandes, Herrn Toni Vetrano. Er ist auch Oberbürgermeister der Stadt Kehl. Weshalb diese große Ehre? Der Präsident selbst hält für alle aktiven Musiker, die für 40, 50, … Jahre im Blasmusikverband geehrt werden die Laudatio, soweit es sein Terminkalender hergibt. Üblicherweise werden solche Musiker im Jahreskonzert besonders geehrt. Wir vom Musikverein Zell-Weierbach sind schon seit Jahren davon in der Regel abgewichen, um den musikalischen Charakter des Frühjahrskonzerts nicht durch Ehrungen zu unterbrechen. Daher auch die Anmerkung von Toni Vetrano, er besuche zum ersten Mal die Jahreshauptversammlung eines Musikvereins, um solch lang aktive Musiker zu ehren. Zur Eröffnung seiner Laudatio lobte Toni Vetrano das Ehrenamt, zu dem auch das Musizieren in einem Verein gehöre. Auch das Amt des Präsidenten ist ein Ehrenamt, das er gerne ausübe. Durch seine Anwesenheit wolle er bewusst den Ehrenamtlichen seine Wertschätzung entgegen bringen. Dann ging er auf Joachim Wiegele, den alle einfach ‚James‘ nennen, ein und betonte, dass seine 40 Jahre als aktiver Musiker auch ein Leben für die Musik, die Gemeinschaft und für die Gemeinde sei. Ein Vorbild sei er in vielerlei Hinsicht, denn er war u. a. auch sehr viele Jahre 2. Vorsitzender und Organisator der Konzerte und Feste und packte immer an, wo Hilfe gebraucht wurde. Toni Vetrano stellte fest, dass 40 Jahre als aktiver Musiker mit allem drum herum bedeute, dass Joachim Wiegele bisher ca. 3 Jahre seines Lebens voll und ganz für den Verein tätig gewesen sei, eine wahrhaft vorbildliche Leistung. Dafür erhielt der Geehrte die goldene Ehrennadel des deutschen Blasmusikverbandes, eine Ehrenurkunde und ein Weinpräsent vom Musikverein.

Und wenn er schon einmal da sei, fuhr Toni Vetrano fort, dann nehme er auch die Gelegenheit wahr, Thorsten Groß zum 25-jährigen Jubiläum zu ehren. 25 Jahre als aktiver Musiker und Mithelfer bei verschiedenen Aufgabengebieten in einem Verein ist ein vorbildliches Engagement. Thorsten Groß ist seit Jahren unser „Elektromeister“ und Lichtmanager bei unseren Festen und ist immer für ein Späßchen oder Lacher aufgelegt. Toni Vetrano heftete ihm die silberne Ehrennadel des deutschen Blasmusikverbandes ans Revers und Herbert Lenz überreichte ihm die Ehrenurkunde und ein Weinpräsent. Mit einem Zitat von Nitsche „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, beendete der Präsident seine Laudationes. Die Musikerinnen und Musiker und die Vorstandschaft beglückwünschten die beiden geehrten Musiker von Herzen und wünschen sich, dass sie noch lange in den Reihen der Musikkapelle Zell-Weierbach sitzen mögen.

Der erste Vorsitzende, Herbert Lenz, durfte zuvor Thorsten Litterst, ehemaliger aktiver Musiker (Klarinette und Saxophon) für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft ehren. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit durfte Herbert Lenz aufrufen: Gerd Bieser, auch ehemaliger langjähriger Musiker (Klarinette und Akkordeon) und Ausbilder an der Klarinette sowie Alfons End, den Chef des Heimat- und Geschichtsvereins.

Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden: Kurt Falk, der 20 Jahre lang Posaune bei uns spielte und danach von 1978 bis 1995 unsere Osterkonzerte charmant und gekonnt ansagte und Erwin End, der bei uns die Tuba erlernte und bis 1968 in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach aktiv war. Des Weiteren erhielten Egon Brixel und Wilfried Hugle eine Ehrenmitgliedsurkunde.

Herzliche Glückwünsche an alle Geehrten! Allen gilt unser Dank für die Jahrzehnte lange Unterstützung unseres Musikvereins Zell-Weierbach.

Nach Abschluss der Jahreshauptversammlung war noch genug Gelegenheit zu kleinen Schwätzchen und für einen guten Tropfen Zeller Abtsberg.

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