Ein fröhlicher Kameradschaftsabend statt Musikprobe

Kameradschaft ist ein wichtiger Eckpfeiler in jedem Verein – und die muss gepflegt werden wie der Hauptzweck des jeweiligen Vereins.

Schon vor einigen Wochen hat der 2. Vorsitzende und Musikervorstand, Ralf Vollmer, Dirigent und alle Musikerinnen und Musiker mit Partner(-in) auf letzten Freitag anstatt zur Musikprobe zum Linsenessen mit Saitenwürstle (bei uns waren es Wienerle) und Spätzle eingeladen. Diese schwäbische Mahlzeit hat schon lange Bestand bei Wilfried und Margit Ehrhard in kleinem Musikerkreis. Später, als die Zahl der Liebhaber des Linsenessens größer wurde, haben sie bei Wolfram Reister getagt. Joachim Wiegele griff diese Idee nun auf und schlug das Linsengericht als Mittelpunkt für einen Kameradschaftsabend des Musikvereins Zell-Weierbach vor.

Wolfram und Dagmar Reister haben mit viel Liebe das Essen zubereitet, Joachim Wiegele, Margit und Wilfried Ehrhard sowie Georg Königer haben für ein sauberes, herbstlich dekoriertes Probelokal gesorgt. Beim Sektempfang begrüßte Ralf Vollmer alle Musikerinnen und Musiker und Dirigent Johannes Kurz sowie deren Partnerin/Partner ganz herzlich und lud zu einem kurzweiligen Kameradschaftsabend ein. Dann ging’s ans Eingemachte. Wienerle, feine Spätzle und die heißen sämigen Linsen aufs Teller und Platz genommen. Schnell noch ein passendes Getränk geholt und dann wurde es zunächst still im Probelokal. Fast alle genossen das volle Programm und lobten die Idee und die Köche. Auch die Linsenmeider konnten mit Kürbisgemüse eine schmackhafte Essenskombination zusammenstellen.

Allmählich kehrte die übliche Lautstärke zurück und der Wunsch nach einem Verdauerle wurde laut. Johannes Kurz und andere hatten Wässerle aus ihren Beständen mitgebracht. Aber keines konnte dem Appenzeller Kräuterbitter den Rang ablaufen, den wir beim Datschkuchenfest von der Appenzeller Musikgesellschaft Dicken geschenkt bekommen hatten. Selbst Matthias und seine Freundin haben es sich nicht nehmen lassen, von Konstanz zum Festle anzureisen. Von der (noch) 14-jährigen Hannah bis zum 80-jährigen Gustav hatten alle ihre Freude beim Beisammensein. Es gab viel zu erzählen und zu bequatschen.

Später am Abend genossen wir noch Cornelia Duffners großen, duftenden Hefezopf mit Wonne. Manche hielten es noch weit über Mitternacht in kameradschaftlicher Runde aus – ein gelungener Kameradschaftsabend der zur Wiederholung animiert! Ralf Vollmer dankte allen Akteuren für ihren Beitrag zum gelungenen Abend.

appenzeller

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