Proben macht Spaß – das merken auch die neu Hinzugekommenen

Wir proben ja bereits seit dem 27. Mai – auf Sparflamme bezüglich der Gruppenstärke mit maximal 5 Personen inklusiv Dirigent – aber mit viel Spaß und Freude. Darüber haben wir ja bereits berichtet.

Seit letzter Woche dürfen in Abhängigkeit zur Raumgröße bis zu 10 Personen zusammen sein. Diese Lockerung nutzen wir – aber nicht aus! Wir können nun in unserem Proberaum und im Foyer der Abtsberghalle auch mal zu siebt oder zu acht miteinander musizieren und so das Zusammenspiel intensivieren und variantenreicher gestalten. Johannes Kurz, unser Dirigent, hat entsprechende Musikstücke besorgt bzw. selbst auf die Ensemblezusammensetzungen hin arrangiert. Vor zwei Wochen zum Beispiel übten die 3 Klarinettisten der Musikkapelle zusammen mit der Altsaxofonistin die allseits bekannte Tritsch-Tratsch-Polka im Quartett zum ersten Mal. In der letzten Woche war die Besetzung erweitert und das Arrangement anders aufgebaut, denn nun waren auch Flötistinnen und ein Fagottistin dabei. Da wechselte die Leitstimme nun zwischen der Querflöte und der Klarinette hin und her wo zuvor der 1. Klarinettenstimme alle Leitmelodien zugeschrieben worden waren. Auch wurde der Probeabend für das Holzregister an diesem Abend dreigeteilt, um in verschiedenen Zusammensetzungen neue Musikstücke einzuüben.

Schon auf dem Weg zur Probe gab es das erste Hallo an neu hinzugestoßene Musiker, die wegen der Ortschaftsratsitzung in der Abtsberghalle dieses Mal im Bürgersaal des Rathauses die Ehre hatten. Zu den bisher übenden Musiker des Blechregisters – Rosi, Joachim, Julio, Ralf und Herbert – haben sich Ines, Marion und Wolfram dazu gesellt. Die Blechbläser dirigiert zur Zeit Hannah Blattner, unsere eine Vizedirigentin. Marion war es auch, die Ines (Trompete) sowie Andrea und Katharina (Querflöte) animiert hat, mit uns das Frühjahrskonzert als Schnupperphase einzuüben und auszuführen. Die vier kannten sich gut aus dem Erwachsenen-Blasorchester der Musikschule Offenburg. Und jetzt kommen Ines und Andrea mit viel Freude und Lust zum Musikmachen wieder in unsere Reihen. „Mir hat das Musizieren in den letzten drei Monaten wirklich sehr gefehlt“, gesteht Andrea, „und bin froh, wieder dabei zu sein!“ Und wie wir uns riesig darüber freuen – eine guttuende Anerkennung unseres Probens und unserer kameradschaftlichen Verbundenheit.

Herrlich, das Holzregister hat Zuwachs bekommen! Vor zwei Wochen gab Simone Blattner, die Mutter von Hannah, ihren Einstand am Fagott nach gut einem halben Jahr Ausbildung bei Johannes Kurz. Das Fagott, schon ein besonderes Instrument, werden wir in der nächsten Ausgabe näher vorstellen. Simone war sehr aufgeregt, wie sie sagte. Sie nahm sich vor, ihr bestes Können beim ersten Zusammenspiel abzuliefern! Ja, sie hat sich wirklich gut und tapfer geschlagen bei dem bekannten Song „Yesterday“ den drei Klarinetten mit ihrer Basslage einen „schönen Teppich gelegt“. In der nächsten Probe war bei ihr schon ein wenig Routine und Gelassenheit im Spiel, wie wir hören und sehen konnten. An diesem Probeabend für das Holzregister blühte das Herz der „alten Hasen“ auf. Waren neben Simone die bereits erwähnte Flötistin Andrea wie auch Anne, die sich eine einjährige Elternpause genommen hatte, zum ersten Ensemble des Probeabends hinzugekommen, so waren es im zweiten Team Jonas, Annes Mann, und Matheo am Altsaxofon, die zum ersten Mal im Holzensemble mitspielten. Dabei durften wir Matheo ganz herzlich begrüßen und ihm viel Spaß und Freude in unseren Reihen wünschen. Wir hoffen, auch ihn mit unserer Art des Muszierens und des kameradschaftlichen Umgangs überzeugen zu können. In der dritten Probeeinheit des Abends waren dann die 3 Saxofone unter sich.

Jetzt sind wieder fast alle Musikerinnen und Musiker der Musikkapelle Zell-Weierbach, die nicht zu der Corona-Risikogruppe zählen, an Bord.

Und an Bord wären wir allzu gerne am vergangenen Wochenende auf dem Festschiff auf der Saône gewesen, denn Saint Jean de Losne war eigentlich unser Ziel, um zusammen mit unseren Musikkameraden der Batterie Fanfare unsere Partnerschaft zu pflegen und gemeinsam auf dem dortigen überregionalen Fest „Pardon des Mariniers“ unser beider Art von Musik zu präsentieren. Schade – aber sicherlich ist verschoben nicht aufgehoben. Unsere französischen Freunde müssen eben auch abwarten, bis das Festkomitee sich über den Termin der Nachholung des 50. Festjubiläums „Pardon des Mariniers“ einig ist.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach  

Empfohlene Beiträge