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Die Musikkapelle Zell-Weierbach spielt beim Maifest in Legelshurst

An diesem Sonntag wird die Musikkapelle Zell-Weierbach die Erstkommunionkinder zur Weingartenkirche begleiten.

Auf den 1. Mai hat der Musikverein Legelshurst unsere Musikkapelle Zell-Weierbach schon oft eingeladen. Wegen des Bergwachtfestes haben wir bisher einen Auftritt abgelehnt. Dieses Jahr haben wir deren Anfrage positiv beschieden. Wir werden auf dem Maifest des Musikvereins Legelshurst auf dem alten Sportplatz bei der Festhalle ab 14 Uhr aufspielen. Zwei Stunden lang wollen wir gute Unterhaltung beim Maifest unserer Legelshurster Musikkollegen bieten. Wir freuen uns auf den Start der Unterhaltungskonzerte 2019.

Was lag bei unserem Frühjahrskonzert 2019 am 6. April näher, als nach ihrem Debut als Konzertdirigentin Hannah Blattner zum Bestehen des Jungmusikerleistungsabzeichens in Gold zu gratulieren. In seiner Laudatio auf das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold für Hannah Blattner hob Herbert Lenz, der Vorsitzendes des Musikvereins Zell-Weierbach, ganz besonders den musikalischen Lebenslauf der 17-jährigen hervor. Von der Blockflöte angefangen über Querflöte zum Klavier, Gesang im Ragazzi- und Ragazzini-Chor sowie Schillerchor, Orchestermusik im FeZ-Orchestra, Schillerorchester und der Musikkapelle Zell-Weierbach. Das Erlernen des Dirigats bei Johannes Kurz seit geraumer Zeit und die Umsetzung in der Praxis beim Jugendblasorchester Berghaupten, den Zell-Weierbacher Bläserklassen und bei unserer Musikkapelle Zell-Weierbach vervollständigen die sehr umfangreiche musikalische Vita der erst 17-jährigen Hannah Blattner. Selbstverständlich hat der Musikverein die nicht geringen Kosten für den Vorbereitungskurs und die Prüfung übernommen und droben drein einen Gutschein überreicht. Wir alle wünschen Hannah Blattner als nächstes einen erfolgreichen und guten Verlauf der Abitursprüfungen. Wird drücken ihr die Daumen!

Weltbekannt ist die Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé, die wir zum Abschluss unseres ersten Konzertteils beim Frühjahrskonzert 2019 boten. Großer Ausdruck, Präzision und schnelle Tempi verliehen dieser Ouvertüre eine Leichtigkeit, die dem Konzertpublikum gefiel, wie wir an dem freudigen, anhaltendenden Applaus erkennen konnten. Die Solokadenz spielte Claudia Straub bravourös gekonnt auf der Klarinette.

Mit dem Florentiner Marsch-Signal wollte Michael Quarti die 450 Konzertbesucher wieder auf die Plätze locken – aber erst unser asiatischer Gong zeigte echte Wirkung. „Them Basses“ war ein brillanter Eröffnungsmarsch für den zweiten Teil. Da durften die 3 Tubisten und 4 Posaunisten akustisch und optisch zeigen, was so Spritziges, Wohlgeformtes aus solch großen Instrumenten zu entlocken ist – bravo. Wer von der Jugend und der jüngeren Generation kennt nicht die Filmstaffeln zu „Game of Thrones“. Mit diesem Titel und den markanten Melodien waren wir brandaktuell und zeichneten ein musikalisches Gemälde zu der legendären Filmreihe, die in der 8. Filmstaffel am Schluss endlich den Sieger auf dem Thron preisgab. Für manch einen Jüngeren gab dieses Musikstück den Ausschlag, unser Frühjahrskonzert zu besuchen. Mit „Children of Sanchez“ wiederholten wir einen Konzerttitel aus dem Jahre 2005 mit Dirigent Horst Schuster. Pulsierend, quicklebendig und nachdenklich zugleich, präsentierten die Musiker dieses eindrucksvolle Werk. Wie gekonnt sich die 13-jährige Debütantin Lara Groß der Herausforderung ihres Saxophonsolos dabei stellte, da können die Musiker nur staunen und bestimmt erging es den Konzertgästen ebenso. Wieder war es unser Dirigent Johannes Kurz, der in Lara Groß das Talent früh erkannte und sie während der ganzen Konzertvorbereitungszeit zu diesem eindrucksvoll gespielten Debutsolo hinführte – Lara, toll gemacht und herzlichen Dank an Johannes Kurz! Mit „Innuendo“ kam auch eine rockige Musikart von der Bühne, die der bekannten Band „Queen“ eine ehrende Erinnerung setzte.

Fast wie daheim fühlte sich die aus Mexiko angereiste Mutter von Julio Hernandez (Euphonium), der neben Lara Groß (Altsaxophon) und Katrin Schröder (Klarinette) seine Konzertpremiere hatte, bei den 4 Mambos von Perez Prado. Beschwingt gespielt, beeindruckten diese 4 sehr bekannten Mambos des Königs des Mambos alle Konzertbesucher, denn der Beifall, das Brot des Künstlers, war üppig. „Berliner Luft“ als erste Zugabe feuerten die Konzertgäste zum Mitklatschen an und forderten noch zwei weitere Zugaben heraus.

Ein glücklicher, gelungener Jubiläumskonzertabend ging auf der Bühne zu Ende, gefeiert wurde danach bei guter Laune noch lange. Wir hatten ein aufmerksames, dankbares Konzertpublikum, das die Musikakteure auf der Bühne zu schätzen wussten.

Unser nächstes Frühjahrskonzert ist am Samstag, 25. April 2020 – herzliche Einladung dazu bereits heute.