Am 1. Advent spielen die Blockflötenkinder und das FeZ-Orchestra

War das doch ein verregneter Samstag und Sonntag am vergangenen Wochenende. Trotzdem ließen es sich sehr viele Mitbürger aus Zell-Weierbach, Fessenbach und Rammersweier nicht nehmen, den Sonntagsgottesdienst in der Weingartenkirche zu besuchen. Pfarrer Gerhard Vetterle zelebrierte die Heilige Messe. Bereits in den Eingangsworten wies er dem November eine gewisse Tristheit zu und ganz besonders an solch einem regenreichen Tag komme dies so richtig zur Geltung. Aber so wie die Natur den Regen dringlich braucht, brauchen wir Menschen auch eine Zeit, in der wir in uns gehen und uns auch auf das Lebensende und das Leben danach besinnen. Dabei sollen wir unser irdisches Leben überdenken und dieses Leben in Bahnen lenken, die zum verheißenen ewigen Leben in Fülle hinführen wird. Auch in der Predigt griff Pfarrer Vetterle diese Gedanken auf und verglich die Lampen der 5 törichten wie auch der 5 klugen Jungfrauen und interpretierte diese als unsere persönliche Glaubenslampen. Glücklich jene, deren Glaubenslampe brennt und leuchtet, egal wann der Tag (im Evangelium war es der Bräutigam) für jeden von uns kommen wird.

Auch der Musikverein Zell-Weierbach hat sich dementsprechend mit Musikstücken und Liedbegleitungen in den Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Vereinsmitglieder eingebracht. Mit dem „Concerto B-Dur“, von Georg Philipp Telemann eröffnete die Musikkapelle Zell-Weierbach den Gottesdienst. Eindrucksvoll und elegant war der erste Teil des Stückes, das Dirigent Johannes Kurz eigens arrangierte und wegen unerwarteter Ausfälle wegen Erkrankung noch am frühen Sonntagmorgen teilweise umgeschrieben hatte, um die ganze Fülle des Werkes darbieten zu können. Der zweite Teil, im gemäßigten Presto, erklang fröhlich und in seinen Themen abwechslungsreich. Auch zum Mitsingen waren viele zum Evangelium passende Lieder ausgewählt worden. Gleich zur Messeröffnung und zum Gloria erklang das bekannte und auf das Evangelium zugeschnittene Lied „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ In den Fürbitten wurde um die Hilfe für eine besser werdenden Welt neben der Fürsprache für die Verstorbenen gebetet. Während der Kommunion erklang „Magic Valley“, ein Tongemälde zu einem Flug eines Adlers über ein großes weites Tal in Nordamerika während des Sonnenaufgangs. Zum Abschluss des Gottesdienstes spielte die Musikkapelle Zell-Weierbach ein umgeschriebenes Orgelstück von Nicolaus Lemmens mit dem Titel „Marche de procession“. Das Arrangement unseres Dirigenten zeigte auf, wie die unterschiedlichen Klangfarben der Register in einem Blasorchester an die unterschiedlichsten Register einer Orgel bei so einem virtuosen Orgelwerk erinnern können.

Die Gottesdienstbesucher waren von der Gottesdienstgestaltung sehr beeindruckt und dankten es mit begeistertem Beifall. Auch uns hat dieser gut besuchte Gottesdienst sehr beeindruckt und mit Dank erfüllt.

An diesem Sonntag gestalten wir den Volkstrauertag um 11 Uhr an der Weingartenschule mit.

Zu dem Nikolaus- und FeZ-Konzert der Musikjugend der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach in der Reblandhalle in Fessenbach am 1. Advent (3. Dezember) wollen wir Sie bereits heute schon hinweisen und sie herzlich einladen, Beginn um 14 Uhr.