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50 Oster- bzw. Frühjahrskonzerte – Dirigenten setzen ihre Zeichen

Dirigent Johannes Kurz und die Musikerinnen und Musiker bereiten sich an diesem Probenwochenende von Freitag bis Montag sehr intensiv auf unser Jubiläumsfrühjahrskonzert am 6. April vor. Das Konzert wird um 19.30 Uhr beginnen. Die Tore der Abtsberghalle werden ab 18.30 Uhr für den Sektempfang im Foyer offen stehen. Die eigentliche Abtsberghalle wird um 19 Uhr für die Konzertbesucher geöffnet werden.

… und denken Sie daran, bei unseren Vorverkaufsstellen gibt es Eintrittskarten zu 8 € (inklusiv 1 Glas Prinz-Offo-Sekt vor dem Konzert): beim Beratungscenter Oststadt (Moltkestraße) der Volksbank in der Ortenau, bei der Postagentur Junker, der Bäckerei Häfner und der Vinothek Zeller Abtsberg. Das Schöne daran: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

„Wie war es damals, in den Anfängen der Osterkonzerte?“, wird Josef Acker gefragt. „In das erste Osterkonzert im Jahre 1969“, erzählt Josef Acker, der ab 1955 Mitglied der Musikkapelle Zell-Weierbach war, „flossen die positiven Erfahrungen aus den Auftritten seit 1967 mit Dirigent Kurt Sauter natürlich ein: Weniger ernste Musik wie klassische Ouvertüren sondern mehr bekannte, ins Ohr gehende Musikstücke und U-(nterhaltungs-)Musik.“

In den ersten 4 Jahren griff Kurt Sauter auf seine Berufskollegen Rolf Schneebiegl, Trompete, Gerd Husemann, Flöte, Jonny Feigl (Akkordeon) und weiteren Musikfreunden zurück, um solistische Höhepunkte in den Osterkonzerten zu setzen. Auch die Moderation lag in Händen bekannter Ansager(innen) des SWR wie z. B. bei Hans Löffler oder der beliebten Fernsehmoderatorin Siggi Harreis. Im Osterkonzert 1973 traten zum ersten Mal die vereinseigenen Solisten Harald Meyer (Tuba und Akkordeon) und Hansjörg Stürzel (Posaune) auf und erhielten großen Beifall. Ein Jahr davor trat Kurt Sauter selbst erstmals an einem Osterkonzert solistisch auf und wurde stark bewundert. 1970 und 1974 war unser Eröffnungsstück des Jubiläumskonzerts am 6. April 2019, der Florentiner Marsch von Julius Fucik, bei Kurt Sauter im Osterkonzertprogramm verankert – und es ist immer noch das gleiche Arrangement – transparent und mitreißend. Der Sonnesaal war viel zu klein, um alle Zell-Weierbacher und Musikfreunde aus der Region aufnehmen zu können. Ohrwürmer, das Aufstehen einzelner Register an Solostellen und spontaner Beifall an mitreißend gespielten Stellen waren Markenzeichen der Sauter’schen Osterkonzerte. Durch seine Art des Dirigats hat Kurt Sauter in seiner Zeit die Aufmerksamkeit bei vielen Musikern aus der Region geweckt und manch ein Musikverein hat sein Osterkonzert aus der Taufe gehoben. Auch nach seiner Zeit (ab 1976 fanden die Osterkonzerte in der Abtsberghalle statt) war das Interesse an unseren Osterkonzerten riesengroß und zog z. T. über 800 Konzertbesucher in den Bann. „Ja, wir hatten unseren Stil für Konzerte gefunden“, resümiert Josef Acker, „und auch nach der Ära Sauter gepflegt und neue Elemente eingebaut.“ 1976 stand Georg Weyerer, auch ein Solotrompeter, zum ersten Mal bei einem Osterkonzert vor der Musikkapelle Zell-Weierbach und führte das erfolgreiche Konzept weiter fort. Georg Weyerer setzte sein solistisches Können in jedem seiner drei Osterkonzerte ein. Der Bigband-Stil bei modernen Stücken und das „Top C“ waren seine Markenzeichen. Georg Weyerer bedachte daneben vereinseigene Talente wie Josef Acker, Hansjörg Stürzel, Erich Schley und mit Sabine Kopf auch erstmals eine Musikerin, mit Solis in den Mittelpunkt „seiner“ Osterkonzerte. 1979 meisterte Alois Geiler, ein vielseitig talentierter Musiker und Dirigent aus den eigenen Reihen, das Osterkonzert. „Bugler’s Holiday“ mit dem Solo-Trompetenquartett Helmut Kopf, Josef Acker, Rudi Gegg und einem Gasttrompeter war der Höhepunkt seines Osterkonzerts. Dieses mitreißende Musikstück kam nicht nur letztes Jahr wieder in einem Osterkonzert zu Gehör.

1980 begann die 20-jährige Ära von Rudi Flierl mit der Trachtenkapelle Zell-Weierbach. Seine Studienfächer waren Klarinette, Saxofon und Klavier. Er spielte bei Ernst Mosch, Hugo Strasser, Max Greger und war ein Kollege von Kurt Sauter beim SWF-Tanzorchester Rolf-Hans Müller und bei den Original Schwarzwaldmusikanten. Die Markenzeichen von Rudi Flierl und der Trachtenkapelle Zell-Weierbach von damals – darüber und über weitere Dirigenten in der nächsten Ausgabe des Gemeindemitteilungsblattes.