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 News

Duo Frankenwolf spielt beim Weinfest des Musikvereins Zell-Weierbach

Am Wochenende 13. und 14. Juli, steigt wieder das traditionelle Weinfest rund ums Rathaus in Zell-Weierbach.

Der Samstagabend startet um 18 Uhr und steht unter dem Motto „Badischer Datschkuchen und gute Musik für alle Generationen“. Um 19 Uhr tritt die Musikkapelle Kippenheim mit Johannes Kurz am Dirigentenpult auf. Ab 21 Uhr spielt das Acoustic Power Duo Frankenwolf bei freiem Eintritt bis Mitternacht auf und bringt tolle Stimmung und gute Laune auf den Festplatz hinter der alten Schule und dem Rathaus.

Am Sonntag wird ab 11 Uhr weitergefeiert. Zur Mittagessenszeit spielt die Musikkapelle Ottenheim und zur Vesperzeit bringt die Musikkapelle aus Sasbachried viel gute Unterhaltung mit. Der Chefkoch des Musikvereins Zell. Weierbach und seine Mannschaft bieten Schnitzel mit Spätzle, Pommes oder Brot – gerne auch als Seniorenteller, Feta auf Gemüse und Flammenkuchen an.

Zum Ausschank kommen Zeller Qualitätsweine und das beliebte Waldhaus Export und Waldhaus Weizen aus dem Fass. Im Weinstand werden edle hiesige Weine, Gin Tonic, Aperol Spritz und das brandaktuelle Dorsa-Berry-Cocktail zu kosten sein.

Großer Auftritt des Duos Frankenwolf bei unserem Weinfest

Am 2. Juliwochenende, 13. und 14. Juli, lädt der Musikverein Zell-Weierbach wieder herzlich zum traditionellen Weinfest rund ums Rathaus ein.

Nach dem letzten Weinfest saßen die Vorstandschaft und das Jugendteam zusammen, um kritisch auf das Weinfest 2018 zurückzublicken und um neue Ideen zu kreieren. Eine davon haben wir gleich für das Weinfest 2019 beschlossen. Der Samstagabend soll ein Fest bieten für alle Generationen. Ein neues Konzept ist geboren: Ab 19 Uhr bis 20.45 Uhr wird die Musikkapelle Kippenheim das Weinfest rund ums Rathaus mit schmissigen Melodien und guter Unterhaltung eröffnen. Johannes Kurz wird die Musikkapelle Kippenheim nochmals mit viel Freude und Spaß dirigieren, weil der neue Dirigent aus terminlichen Gründen sein Debut bei uns nicht geben kann.

Und dann kommt’s! Das in unserer Gegend sehr gut bekannte Acoustic Power Duo Frankenwolf wird ab 21 Uhr auf die Bühne treten, die jüngeren Generationen aufmischen und die Stimmung anheizen.

Der Weinstand am Rande des Festplatzes ist gerüstet und mischt gerne Aperol Spritz oder Gin Tonic und hat natürlich edle heimische Gewächse aus Zell-Weierbach, Fessenbach und Gengenbach aus der Weinmanufaktur Gengenbach · Offenburg. Bierliebhaber kommen mit Waldhaus Export und Waldhaus Weizen bestimmt auf ihre Kosten. Ergänzend dazu bietet sich das Schöfferhofer Weizen alkoholfrei an. Und selbstverständlich kommen die Zeller Qualitätsweine zum Ausschank.

Aber nicht nur die Freunde von Musik, Waldhaus-Bieren und exzellenten Weinen heißen wir am Samstagabend willkommen sondern auch die Liebhaber des Badischen Datschkuchens. Extra für sie heizen wir den Holzbackofen am Taglöhnerhaus ein und belegen die Teiglinge der Bäckerei Häfner nach Ihren Wünschen vegetarisch oder mit Speck, Zwiebeln und Käse – ein Genuss.

Das Schönste ist: Das alles gibt es bei freiem Eintritt!

Und am Sonntag geht’s ab 11 Uhr wieder weiter mit dem Weinfest rund ums Rathaus. Zum Mittagessen darf’s daheim ruhig kalt bleiben – wir bieten Schnitzel mit Spätzle, Pommes oder Brot, gerne auch als Seniorenteller, Grill- und Currywurst (wie am Samstagabend) und Flammenkuchen sowie Feta mit Gemüse für Vegetarier Freunde. Auch der Weinstand wird wieder Kenner edler Weine anlocken. Natürlich gehört Kaffee und eine vielseitige Auswahl an selbstgebackenen Kuchen, egal ob zuerst oder nach dem Essen zu unserem Menüvorschlag.

Zum Mittagessen wird der Musikverein Ottenheim und zur Vesperzeit der Musikverein Sasbachried mit viel Musik schwungvoll unterhalten. Um 14 Uhr werden die Blockflötenschüler mit Dagmar Reister und die beiden Bläserklassen mit Johannes Kurz für die Eltern, Großeltern und alle weiteren Festbesucher ihr Bestes geben. Wir freuen uns auf unseren Musikernachwuchs und sind gespannt, was diese jungen Musiktalente dieses Mal uns zu hören und zu sehen anbieten werden.

Unser Weinfest rund ums Rathaus ist auch Gelegenheit, sich als Schulkameraden, als Freundesgruppe oder aus anderem Grund auf unserem Weinfest rund ums Rathaus zu treffen und zusammen zu feiern. Wir reservieren gerne für Sie (Herbert Lenz, Tel. 0781 9400646)

Wo ist das „Baggerloch“ in Diersheim? – ein unterhaltsamer Auftritt

Ja, das „Baggerloch“ in Diersheim ist nicht mit dem Navi zu finden und an einem Hinweisschild „Zum Festplatz“ mangelte es. Wir versuchten es beim „Anglerpark“ und lagen goldrichtig. Auf dem Vatertagsfest der Musikerjugend des Musikvereins Diersheim (bei Freistett) war bei dem tollen Kaiserwetter bereits viel los, als wir dort eintrafen.

Wir Musiker waren alle gut drauf und freuten uns aufs Musizieren. Mit dem „Thema“, dem Zeller Lied, das mittlerweile über 40 Jahre unsere Erkennungsmelodie ist, eröffneten wir unseren Auftritt bei den Musikkollegen aus Diersheim. Heinz Schütz nahm, so wie wir ihn schon lange kennen, mit Freude und Engagement immer wieder das Mikrofon in die Hand und führte Stimmungstest durch, sagte unsere Musikstücke an und erzählte den einen und anderen Witz. Zusammen mit uns stimmte er „Ein Prosit“ an und animierte die Festbesucher mitzumachen. Die Polka „Böhmischer Traum“ kannte jeder im Festzelt und viele klatschten begeistert mit. Ob modern oder volkstümlich, es klang einfach gut. Johannes Kurz, unser Dirigent meinte zwischendurch: „Es macht mir viel Spaß, mit Euch Musik zu machen.“ – Wenn das kein Lob ist! Erinnerungen an frühere stimmungsgeladene Frühschoppenkonzerte wurden in uns geweckt und spornten uns an. Mit der Schlussrunde „Schwarzwaldmusikanten“ – „Schwarzwaldmarie“ – „Bis bald auf Wiedersehen“ (gesungen von Heinz Schütz und Johannes Kurz) trafen wir nochmals den Nerv der Vatertagsfestbesucher. Als Zugabe noch das Badner Lied hintendrauf – einfach wieder ein alle beglückendes Unterhaltungskonzert. „Die zwei Stunden sind schnell herumgegangen“, meinte Dirigent Johannes Kurz, „wir hätten locker noch Material für eine weitere Stunde auf Lager!“

Unser nächster Auftritt ist beim Strandfest des Musikvereins Fischerbach am Sonntag, 7. Juli um 11.30 Uhr. Vielleicht kommen Sie mit! Es ist ein Festzelt aufgestellt, wie uns der Vorsitzende, Herr Isenmann, bereits berichtete.

Und eine Woche drauf laden wir Sie zu unserem Weinfest rund ums Rathaus am 13. Und 14. Juli herzlich ein. Am Samstagabend wird die Musikkapelle mit ihrem neuen Dirigenten das Fest eröffnen. Ab 21 Uhr kommt dann das Acoustic Power Duo Frankenwolf auf die Bühne und sorgt bis etwa Mitternacht für gute Unterhaltung. Der Sonntag gehört ganz der Blasmusik und unseren Blockflötenschülern mit Dagmar Reister und den beiden Bläserklassen mit Johannes Kurz.

Am Samstagabend werden wir wieder den Holzbackofen am Taglöhnerhaus für die bekannt guten Datschkuchen anheizen.

Vielleicht nehmen Sie die Gelegenheit wahr und treffen sich als Schulkameraden, als Freundesgruppe oder aus anderem Grund auf unserem Weinfest rund ums Rathaus. Wir reservieren gerne für Sie (Herbert Lenz, Tel. 0781 9400646)

Es war super, das 1. Zeller Jugend-Event

Vergangenen Samstag luden die Zell-Weierbacher kulturellen Vereine und der Turnverein zum 1. Jugend-Event ein. Nachmittags glaubte man nicht, in Petrus einen guten Verbündeten zu haben. Zur Eröffnung dieser Art von Festpremiere zeigten dann nicht nur die Sonne sondern auch die Jugendverantwortlichen des Mandolinen- und Gitarrenvereins, Sängerbunds, Turnvereins, Tanzballetts der Narrenzunft sowie des Musikvereins ein fröhliches Gesicht mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Organisatoren des Jugend-Events haben reichlich Getränke, Grillwürste und Waffeln geordert. Somit konnten die vielen jungen Akteure, Eltern, Großeltern, Geschwister und viele weitere Gäste angenehme Stunden auf dem Schulhof der Weingartenschule verbringen.

Aber im Mittelpunkt standen die vielen jungen Künstlerinnen und Künstler aus den Zell-Weierbacher Vereinen. Ja, sie schafften es mit ihrem kindlichen Charme und jugendlichen Elan, die Aufmerksamkeit und Zuhörbereitschaft bei ihren Auftritten auf ich zu lenken.

Zur Eröffnung des musikalischen Teils des Jugend-Events faszinierte die große Schar der „Minis“ des Mandolinen- und Gitarrenvereins unter Leitung von Cornelia Dufner. Sie, die sich auch für die musikalische Seite im Weingartenkindergarten stark engagiert, versteht es blendend mit den Kids. Beim Spiel des Gitarrenquartetts der Größeren des Mandolinen- und Gitarrenvereins wähnte man sich in einem Straßencafé im sommerlichen andalusischen Cordoba, Granada oder Sevilla, um bei einer Sangria oder einem Espresso den Straßenmusikanten zu lauschen.

Gleich danach brannten die Großen der Blockflötenschüler des Musikvereins Zell-Weierbach danach, ihre mehrstimmigen Musikstücke der großen Zuhörerschar zum Besten zu geben. Dagmar Reister verstand es auch super, die Großen und „Mittis“ gemeinsam auftreten zu lassen. Sehr gut angekommen ist dabei der Ententanz der „Mittis“ zum Ententanzvortrag der Großen – eine gute, unterhaltende und die Kinder begeisternde Idee der erfahrenen Blockflötenpädagogin. Bei „Auf der Mauer, auf der Lauer“ und zwei weiteren Lidern zeigten die Blockflötenschüler auch ihr rhythmisches Können.

Was die Mädels des Tanzballetts (der 12- und 13-Jährigen) der Narrenzunft auch nach längerer Fastnachtsabstinenz unter Leitung von Theresa Busam und Melanie Lampert drauf haben, war sehenswert.

Aus der Bläserklasse ‘19 spielten zwei Querflötistinnen (ausgebildet von Dagmar Reister) und ein Schlagzeuger, der im vergangenen November begonnen hat, das Lied „Lang, lang ist’s her“. Die Großen, die Bläserklasse ’18, haben „Karneval in Venedig“ für sich ausgewählt. Beide Bläserklassen leitet Johannes Kurz, unser Dirigent, an. Die Mädels und Jungs haben fleißig geübt und beim Vorspielen gezeigt, dass es Spaß macht, ein Blasinstrument oder Schlagzeug zu erlernen und in der Gemeinschaft zu üben und aufzuspielen.

Zum Abschluss des musikalischen Teils des 1. Zeller Jugend-Events traten die „Ragazzinis“, der Jugendchor des Sängerbundes, unter Leitung von Katrin Schröder auf. Viele bekannte Chansons und Songs hatten sie auf Lager. Manch eine Melodie haben die Eventbesucher automatisch und gerne mitgesungen oder mitgesummt. Bei so viel Begeisterung der Jugendlichen macht doch Singen viel Spaß!

Mittlerweile hatte Sonja Bürkle vom Turnverein Zell-Weierbach ein Parcours für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Schon die Kleinen hatten viel Spaß beim Zielen, Treffen und Lastwagenrennen, um nur einige Stationen zu nennen. Geschicklichkeit, Strategie und Ausdauer, ja auch das will zunächst eingeübt und gelernt sein!

Herzlichen Dank an die Organisatoren sowie den Helferinnen und Helfern am Waffelstand und an der Grill- und Getränkestation. Danke auch für das große Interesse und den Besuch des 1. Zeller Jugend-Events – Gründe genug, daraus Tradition werden zu lassen.

„Was geht ab?“ – in Zell-Weierbach einiges am Samstag, den 25. Mai

„Was geht ab?“ titeln die Vereinsjugendlichen der kulturellen Zeller Vereine und der Turnverein ihr Werbeplakat zu ihrem Jugend-Event an diesem Samstag, 25. Mai.

Spricht man über das öffentliche Leben in den zu Offenburg gehörenden Gemeinden wie etwa in unserer Reblandgemeinde Zell-Weierbach, wird man recht bald mit der Meinung konfrontiert, dass eben dieses Dorfleben immer mehr verkümmere. Es liegt an uns allen, dem entgegen zu wirken! Und genau das haben an diesem Samstagabend auch viele hiesige Jugendliche vor. Um dies nach außen in der Öffentlichkeit zu zeigen, laden aus unserem Zell-Weierbach die Jugendabteilungen des Musikvereins, des Sängerbundes, des Turnvereines, des Mandolinen- & Gitarrenvereines sowie das Narrenballett der Narrenzunft alle Zell-Weierbacherinnen und Zell-Weierbacher auf Samstag, 25. Mai 2019, auf dem Schulhof der Weingartenschule Zell-Weierbach zum ersten Zell-Weierbacher Jugend-Event ein. Das Event startet um 17 Uhr und wird gegen 20 Uhr zu Ende gehen.

„Wir stellen was auf die Beine!“, unter diesem Motto haben sich die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter der Bläserklassen des Musikvereins, des „Ragazzini-Chors“, des Mandolinen- & und Gitarrenvereins, der Narrenzunftballette sowie der Turnvereinsjugend zusammen getan und beraten. Die Idee, so etwas auf die Beine zu stellen, kam von Katrin Schröder, der musikalischen Leiterin der „Ragazzinis“. Und die Jugendverantwortlichen aller kulturschaffenden Vereine haben spontan zugesagt und ihre Unterstützung bei der Organisation des Jugend-Events dazu.

Die Kinder und Jugendlichen dieser Vereine haben viel geübt und trainiert und werden an diesem Abend ihr buntes und abwechslungsreiches Programm allen Gästen, ob Klein oder Groß, präsentieren. Sie sind schon alle gespannt, wer wohl alles kommen wird und wie viele Gäste ihnen freudig applaudieren werden.

Wir laden Sie alle ganz herzlich ein, bei unserer Dorfjugend drei unterhaltsame Stunden mit Musikaufführungen, Jugendchorsongs und Ballettauftritten sowie einem Spieleparcours des Turnvereins zu erleben. Und bei dem dürfen Sie selbst aktiv werden.

Natürlich sorgen Helferinnen und Helfer auch dafür, dass das körperliche Wohl nicht zu kurz kommen wird. Es gibt Getränke für Jung und Alt und gegen den Hunger liegen Grillwürste auf dem Rost und es werden Waffeln gebacken.

Die Kinder und Jugendlichen der veranstaltenden Vereine freuen sich auf Ihr Kommen und Ihr Interesse!

Auch die Musikkapelle Zell-Weierbach ist an Christi Himmelfahrt, 30. Mai, wieder aktiv. Dieses Mal spielen wir bei der Bläserjugend Diersheim beim Vatertagsfest in Rheinau-Diersheim. Das Fest ist am Baggerloch und ist, so war es zumindest bei unserem letzten Auftritt dort, vom Dorf aus ausgeschildert. Wir werden auf dem Vatertagsfest ab 13.30 Uhr für 2 unterhaltsame Stunden sorgen und würden uns freuen, auch Zeller dort begrüßen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch zum Stadtmusikdirektor

„Was geht ab?“, so der Titel des Plakats über den Jugendevent am Samstag, 25. Mai, auf dem Schulhof der Weingartenschule, Beginn 17 Uhr. Die Jugend des Sängerbundes, die „Ragazzinis“, des Mandolinen- und Gitarrenvereins, das Narrenballett der Narrenzunft und die Bläserklassen des Musikvereins Zell-Weierbach werden das musikalische Programm gestalten. Danach wird die Jugend des Turnvereins ein Spiele-Parcours anbieten. Nach den Stelldicheins der Vereinsjugend gibt es ein Grillangebot, Getränke und auch Waffeln.

Besuchen Sie das Jugendevent der Vereinegemeinschaft und bekunden Sie ihr Interesse an der Jugendarbeit der Vereine. Der Event wird bis ca. 20 Uhr dauern.

Vergangenen Samstag fand in Hornberg das Abschiedskonzert des bisherigen Musikdirektors der Stadtkapelle Hornberg, Walter Böcherer, statt. Die Stadthalle, von den Einwohnern liebevoll „Holzwurmhalle“ genannt, war an diesem Abend voll besetzt, um den bisherigen Leiter der Musikschule und der Stadtkapelle Hornberg würdig zu verabschieden. Die Jugendkapelle der Musikschule Hornberg, später verstärkt durch etliche ehemalige Musikschüler und die Stadtkapelle Hornberg zeigten sich von der besten Seite an diesem Abend. Bürgermeister Siegfried Scheffold von der Stadt Hornberg berichtete über die Anfänge von Herrn Böcherer vor 17 Jahren, als es um die Musikschule und die Stadtkapelle Hornberg nicht gut bestellt war. Stadtmusikdirektor Böcherer hat mit viel Elan, Geduld und Ansporn in den vergangenen 17 Jahren viel Aufbau- und Ausbauarbeit bezüglich der Musikschule und des städtischen Orchesters geleistet. Darüber sei die Stadt sehr dankbar und stolz. Mit mehrmals stehenden Ovationen wurden diese Leistung und Walter Böcherer von den Konzertbesuchern dankbar geehrt. Den Konzertgästen ist auch der neue Stadtmusikdirektor der Stadtkapelle Hornberg und Leiter der Musikschule Hornberg, Johannes Kurz, durch Bürgermeister Scheffold mit erwartungsfrohen Worten vorgestellt worden. Bürgermeister und Stadtkapelle sind sich sicher, die richtige Auswahl getroffen zu haben. Und das merkte man auch. Viele Musiker begrüßten ihren Chef in spe bereits vor dem Konzert und hielten kurze Schwätzchen mit ihm. Johannes Kurz kennt auch schon viele Namen der etwa 50-köpfigen Stadtkapelle. Wir vom Musikverein Zell-Weierbach gratulieren Johannes Kurz zum Stadtmusikdirektor der Stadtkapelle Hornberg und zum Leiter der dortigen Musikschule und wünschen ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand bei der Weiterformung der Stadtkapelle Hornberg und der Musikschule. Eine gute musikalische Grundlage hat er ja bereits zu Beginn seiner Amtszeit, wie wir hören konnten. Wir sind gespannt, wie Johannes Kurz die Stadtkapelle Hornberg nach seinen Vorstellungen weiter entwickeln wird. Bei uns ist dies auf jeden Fall am Jubiläumskonzert wunderbar hörbar geworden.

Beim Hinausgehen spricht uns noch ein Hornberger Musiker an, der uns zu kennen schien. Er zieht einen OT-Artikel aus dem Jahre 1976, der über das Weinfest des Musikvereins berichtet, aus seinem Geldbeutel heraus und sagt voller Stolz: „Der junge Kerl, der neben Alois Geiler steht, das bin ich!“ Gustav Kornmeier konnte sich erinnern und meinte: „Du heisch doch Neuss?“ „Ja, Bernhard Neuss“, entgegnete er, „und wir wohnten damals einige Jahre in Fessenbach, weil mein Vater bei der Stadt Offenburg als Baumeister arbeitete.“ Und weiter: „Was macht der Sälinger Albert, der Weyerer Schorsch, der Ritter Walter und wie geht es dem …?“ – Ja das ist Zell-Weierbach und Fessenbach in guter Erinnerung – ein gutes Omen für Johannes Kurz zum Start in Hornberg. Viel Glück dabei!

Eine musikalische englische Woche mit positiver Resonanz war das

Weißer Sonntag, am 1. Mai in Legelshurst und am letzten Sonntag beim Pfarrfest und dazu noch eine Probe – „Darf’s noch etwas mehr sein?“ wäre die obligatorische Frage einer versierten Verkäuferin oder eines Verkäufers. Ja, es stimmt – Musik satt in der vergangenen Woche für uns Musiker.

Nach dem kühlen Weißen Sonntag strahlte der 1. Mai viel Wärme und Hoffnung aus. Hoffnung auch auf eine gute Resonanz bei den vielen Maifesten, durchgeführt von zahllosen Vereinsmitgliedern zugunsten deren Vereine. Thorsten Groß, unser Bergwachtler in der Musikkapelle meinte zu ihrem Fest ganz trocken: „ Es gab keine Sitzplätze mehr und entsprechend viel zu tun. Ich war am Schluss stehend KO!“ Auch auf dem Maifest des Musikvereins Legelshurst auf dem alten Sportplatz und in der Festhalle (für Kaffeegenießer) war riesig was los. Die Musiker mussten noch einen Anhänger voll Biertischgarnituren holen, damit die vielen neuen Gäste auch sitzen konnten.

Die Sonne schien warm aber wir Musiker durften im Schatten riesiger Bäume am Spielfeldrand aufspielen, was als angenehm empfunden worden war, wenn nur nicht der frische Ostwind gewesen wäre. Auf jeden Fall hat es uns beim ersten Unterhaltungskonzert der Saison viel Spaß gemacht, für so viele Maifestgäste aufzuspielen. Mit guter Laune und dem großartigen Erfolg bei unserem Frühjahrskonzert im Rücken, gelang uns, einen tollen Start in die allgemeine Festsaison 2019 hinzulegen. Schön, dass wir auch gleich noch eine Musikkapelle gefunden haben, die Rieder Dorfmusikanten aus Sasbachried, die bei unserem Weinfest rund ums Rathaus am Sonntag, 14. Juli ab 17 Uhr für gute Unterhaltung und Stimmung sorgen wird. Uns hat ihre Musik sehr gut gefallen und bestimmt wird es Ihnen bei unserem Weinfest rund ums Rathaus ebenso ergehen.

Auch bei unserem Mittagskonzert im Pfarrsaal auf dem Pfarrfest gingen wir mit viel Schwung ins Rennen. Mit traditioneller Volksmusik, gepaart mit modernen Melodienfolgen aus Musicals, Film und bekannten Interpreten haben wir die zahlreichen Gäste des Pfarrfestes währen des Essens im wahrsten Sinne des Wortes gut unterhalten. Johannes Kurz, unser Dirigent, meinte am Schluss: „Nach diesem super gelaufenen Frühjahrskonzert ist der Funke nicht abgebrochen. Schön, wie auch die ersten beiden Unterhaltungskonzerte gelaufen sind. So darf es weitergehen!“ Nebenbei, unser nächster Auftritt wird am 30. Mai beim Vatertagshock der Diersheimer Musikjugend in den Rheinauen sein.

Große Anerkennung zollen wir auch dem Ragazzini-Chor, den Katrin Schröder, die bei uns Klarinette bläst, leitet. Erfrischend jugendlich und selbstbewusst, wie dieser kleine Jugendchor eine halbe Stunde lang die Pfarrfestbesucher mit vielen bekannten Liedern in den Bann gezogen hat. Beim Fest der Vereinsjugend am 25. Mai können Sie die Gruppe wie auch die Jugend des Mandolinenvereins, des Turnvereins, der Narrenzunft und unsere Bläserklassen im Schulhof der Weingartenschule ab 17 Uhr erleben.

Unser nächster Auftritt ist beim Pfarrfest an diesem Sonntag

So lange, wie wir Musiker uns erinnern können, hatte unsere Musikkapelle freitags Probe. Ein Versuch vor vielen Jahren, den Probetag in die Woche zu verlegen, scheiterte kläglich. Obwohl die Jugend eigentlich am Freitagabend gerne mit Ihresgleichen ausgehen wollte, waren viele von ihnen weiterhin für die Freitagsprobe.

Aber im Herbst letzten Jahres ging es um die Wahl, einen neuen Dirigenten zu suchen oder die Probe auf einen anderen Tag zu verlegen, an dem möglichst alle sich den Probebesuch einrichten konnten. Denn unser Dirigent Johannes Kurz hat bei der Stadt Hornberg eine Anstellung als Leiter der Musikschule und der Stadtkapelle, die immer freitags probt, erhalten. Bei Johannes Kurz haben wir viel an Tonqualität und Ausdrucksweise gelernt und eine gute Kameradschaft aufgebaut. Die Musikerinnen und Musiker samt Vorstandschaft wussten, worum es geht. Eine Musikerversammlung zu diesem wichtigen Thema wurde einberufen. Jeder trug sich in eine Wochentagsliste ein.

Was keiner im kühnsten Traum sich vorstellen konnte – der Mittwoch schälte sich sehr eindeutig als der Tag heraus, auf den sich bis auf zwei Musiker alle einigen konnten. Man rieb sich die Augen vor Verwunderung – unglaublich! Es benötigte keine langen Diskussionen und es musste nicht langwierig nach einem gemeinsamen Nenner gesucht werden. Uns blieb Johannes Kurz als Dirigent erhalten, wenn er nur einwilligte. Großen Beifall gab es von allen Seiten für diese Lösung und Johannes Kurz fiel ein riesiger Stein vom Herzen, weil er uns zu gerne weiter musikalisch leiten wollte. Auch für diejenigen wenigen, die mit dem Besuch der Mittwochsproben Schwierigkeiten haben, hat Johannes Kurz gemeinsam Lösungen gefunden. Und zu wichtigen Anlässen wie zum Beispiel dem Frühjahrskonzert können diese sich an den Probewochenenden oder an Sonntagsproben einbringen. Somit wird kein Musiker ausgegrenzt und wir freuen uns, niemanden aus unserer Musikerriege verlieren zu müssen. Mit dem Monat Mai ist es nun soweit. Johannes Kurz wird die Stadtkapelle Hornberg übernehmen und wir werden nunmehr mittwochs proben.

Letzte Woche ist dies dann unsere letzte Freitagsprobe gewesen – aber von wegen Probe! Unser Vorsitzender, Herbert Lenz, hat anlässlich seines 5. runden Geburtstags diesen Freitag für sein großes Geburtstagsfest auserkoren und natürlich auch die ganze Musikkapelle Zell-Weierbach eingeladen. Anstatt Musikprobe gab es für ihn ein großes Geburtstagsständchen von uns, traditionsgemäß mit dem Badner Lied endend. Wahrhaft ein großartiger, fröhlicher Schlusspunkt unserer Freitagsproben – herzlichen Dank für diesen schönen, langen Abend, Herbert!

Am vergangenen Sonntag begleitete eine kleine Mannschaft der Musikkapelle Zell-Weierbach die Erstkommunikanten zur Kirche und flugs zu dieser Zeit machte der April leider was er wollte.

Zum Patrozinium an diesem Sonntag wird die Musikkapelle Zell-Weierbach zum Pfarrfest nach der Festmesse am Pfarrzentrum aufspielen. Hoffentlich ist dann gutes wohliges Maiwetter!

Die Musikkapelle Zell-Weierbach spielt beim Maifest in Legelshurst

An diesem Sonntag wird die Musikkapelle Zell-Weierbach die Erstkommunionkinder zur Weingartenkirche begleiten.

Auf den 1. Mai hat der Musikverein Legelshurst unsere Musikkapelle Zell-Weierbach schon oft eingeladen. Wegen des Bergwachtfestes haben wir bisher einen Auftritt abgelehnt. Dieses Jahr haben wir deren Anfrage positiv beschieden. Wir werden auf dem Maifest des Musikvereins Legelshurst auf dem alten Sportplatz bei der Festhalle ab 14 Uhr aufspielen. Zwei Stunden lang wollen wir gute Unterhaltung beim Maifest unserer Legelshurster Musikkollegen bieten. Wir freuen uns auf den Start der Unterhaltungskonzerte 2019.

Was lag bei unserem Frühjahrskonzert 2019 am 6. April näher, als nach ihrem Debut als Konzertdirigentin Hannah Blattner zum Bestehen des Jungmusikerleistungsabzeichens in Gold zu gratulieren. In seiner Laudatio auf das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold für Hannah Blattner hob Herbert Lenz, der Vorsitzendes des Musikvereins Zell-Weierbach, ganz besonders den musikalischen Lebenslauf der 17-jährigen hervor. Von der Blockflöte angefangen über Querflöte zum Klavier, Gesang im Ragazzi- und Ragazzini-Chor sowie Schillerchor, Orchestermusik im FeZ-Orchestra, Schillerorchester und der Musikkapelle Zell-Weierbach. Das Erlernen des Dirigats bei Johannes Kurz seit geraumer Zeit und die Umsetzung in der Praxis beim Jugendblasorchester Berghaupten, den Zell-Weierbacher Bläserklassen und bei unserer Musikkapelle Zell-Weierbach vervollständigen die sehr umfangreiche musikalische Vita der erst 17-jährigen Hannah Blattner. Selbstverständlich hat der Musikverein die nicht geringen Kosten für den Vorbereitungskurs und die Prüfung übernommen und droben drein einen Gutschein überreicht. Wir alle wünschen Hannah Blattner als nächstes einen erfolgreichen und guten Verlauf der Abitursprüfungen. Wird drücken ihr die Daumen!

Weltbekannt ist die Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé, die wir zum Abschluss unseres ersten Konzertteils beim Frühjahrskonzert 2019 boten. Großer Ausdruck, Präzision und schnelle Tempi verliehen dieser Ouvertüre eine Leichtigkeit, die dem Konzertpublikum gefiel, wie wir an dem freudigen, anhaltendenden Applaus erkennen konnten. Die Solokadenz spielte Claudia Straub bravourös gekonnt auf der Klarinette.

Mit dem Florentiner Marsch-Signal wollte Michael Quarti die 450 Konzertbesucher wieder auf die Plätze locken – aber erst unser asiatischer Gong zeigte echte Wirkung. „Them Basses“ war ein brillanter Eröffnungsmarsch für den zweiten Teil. Da durften die 3 Tubisten und 4 Posaunisten akustisch und optisch zeigen, was so Spritziges, Wohlgeformtes aus solch großen Instrumenten zu entlocken ist – bravo. Wer von der Jugend und der jüngeren Generation kennt nicht die Filmstaffeln zu „Game of Thrones“. Mit diesem Titel und den markanten Melodien waren wir brandaktuell und zeichneten ein musikalisches Gemälde zu der legendären Filmreihe, die in der 8. Filmstaffel am Schluss endlich den Sieger auf dem Thron preisgab. Für manch einen Jüngeren gab dieses Musikstück den Ausschlag, unser Frühjahrskonzert zu besuchen. Mit „Children of Sanchez“ wiederholten wir einen Konzerttitel aus dem Jahre 2005 mit Dirigent Horst Schuster. Pulsierend, quicklebendig und nachdenklich zugleich, präsentierten die Musiker dieses eindrucksvolle Werk. Wie gekonnt sich die 13-jährige Debütantin Lara Groß der Herausforderung ihres Saxophonsolos dabei stellte, da können die Musiker nur staunen und bestimmt erging es den Konzertgästen ebenso. Wieder war es unser Dirigent Johannes Kurz, der in Lara Groß das Talent früh erkannte und sie während der ganzen Konzertvorbereitungszeit zu diesem eindrucksvoll gespielten Debutsolo hinführte – Lara, toll gemacht und herzlichen Dank an Johannes Kurz! Mit „Innuendo“ kam auch eine rockige Musikart von der Bühne, die der bekannten Band „Queen“ eine ehrende Erinnerung setzte.

Fast wie daheim fühlte sich die aus Mexiko angereiste Mutter von Julio Hernandez (Euphonium), der neben Lara Groß (Altsaxophon) und Katrin Schröder (Klarinette) seine Konzertpremiere hatte, bei den 4 Mambos von Perez Prado. Beschwingt gespielt, beeindruckten diese 4 sehr bekannten Mambos des Königs des Mambos alle Konzertbesucher, denn der Beifall, das Brot des Künstlers, war üppig. „Berliner Luft“ als erste Zugabe feuerten die Konzertgäste zum Mitklatschen an und forderten noch zwei weitere Zugaben heraus.

Ein glücklicher, gelungener Jubiläumskonzertabend ging auf der Bühne zu Ende, gefeiert wurde danach bei guter Laune noch lange. Wir hatten ein aufmerksames, dankbares Konzertpublikum, das die Musikakteure auf der Bühne zu schätzen wussten.

Unser nächstes Frühjahrskonzert ist am Samstag, 25. April 2020 – herzliche Einladung dazu bereits heute.

Unser Jubiläumskonzert – Musik, die Spaß machte

Sicherlich haben Sie in der Zeitung von vielen Schnuppertagen an der Musikschule und bei Musikvereinen gelesen. Wir vom Musikverein Zell-Weierbach konzentrieren uns auf den Schnuppertag im September und auf einen in der anstehenden 3. Klasse der Weingartenschule, um unser Jugendausbildungskonzept konsequent umsetzen zu können. Angelpunkt ist neben der Instrumentalausbildung durch einen Musiklehrer das Musizieren in der Bläserklasse eines jeden Ausbildungsjahres. Würden wir zwei Starts im Jahr anbieten, wäre in der jeweiligen Bläserklasse das Ausbildungsniveau zu unterschiedlich.

„Wow, so weit nach hinten haben wir doch gar nicht bestuhlt gehabt und jetzt sitzen die Musikfreunde fast bis an die Theke am Hallenende!“ War das ein Anblick  – wenn das nicht unsere Spielfreude noch mehr in Wallung gebracht hätte, was sonst? Etwa 450 Konzertgäste (und nicht 250, wie irrtümlich berichtet) füllte die großzügig bestuhlte Abtsberghalle und vertrauten erwartungsfroh auf einen unterhaltsamen Konzertabend. Dirigent Johannes Kurz und die Musikkapelle Zell-Weierbach haben diesen Vertrauensvorschuss eingelöst, wie uns so zahlreiche Musikfreunde nach dem Konzert und in den nachfolgenden Tage bekundeten.

Beim Betreten der Bühne erhoben sich alle Musiker und Dirigent Johannes Kurz schritt zu seinem Dirigentenpult. Dieser verneigte sich mit sichtlicher Freude ob der vollen Konzerthalle. Das konzertkundige Publikum stellte sich im Nu auf den Abend ein. Das fiel uns sofort auf. Unser freudestrahlender, Zuversicht vermittelnder Maestro rief noch kurz in die Musikerrunde: „Viel Spaß und gute Laune beim Spielen!“ und gab die Manege frei. Ruhig und konzentriert steht Michael Quarti auf und schmettert überzeugt das Trompetensignal zu Beginn des Florentiner Marsches von Julis Fucik in den Saal. Die Piccoloflöten antworteten gekonnt spielerisch und die große Trommel sowie die 3 Tubisten setzen mit einem satten Schlag den Schlusspunkt dieser ersten Phrase. Das saß! Der Konzertauftakt ist fulminant gelungen und die Spielsicherheit der Musiker steht. Die Musikbegeisterten sind auf den Konzertzug aufgesprungen und verfolgen die weltbekannten Melodien des Florentiner Marsches. Sie genießen die einfühlsam gespielte Interpretation des Fucik-Marsches. Der Beifall zeigt, das Konzertpublikum und wir sind auf einer Wellenlänge. So darf es weitergehen und ist es auch. Rosi Friemelt mit Cowboyhut tritt an den Bühnenrand und erzählt von Texas und den Texanern, von einem herrlichen Land mit so vielseitigen Landschaften und träumerischen Sonnenaufgängen. Sie hat Ahnung, denn sie hat mit ihrer Familie mehr als ein Jahr in den USA gelebt. „Auf, sattelt die Pferde!“ – The Texans von James Barnes. Und so beginnt auch das Stück. Hoch zu Ross erleben wir Cowboys, dann reiten wir durch die weiten Prärien bei Sonnenaufgang und bewundern das Tal des Colorado im Abendsonnenschein. Wie hörenswert Dirigent Johannes Kurz das Gespür der Musiker für die Gestaltung der Melodien und das Herausarbeiten der unterschiedlichen Emotionen erarbeitet hat!

Dann kam die Stunde für Hannah Blattner. Zuvor hat Joachim Wiegele über Guiseppe Sammartini und seinem „Concerto F-Dur“ für Blockflöte und über die Bedeutung der Blockflöte als royales Musikinstrument und als Orchesterinstrument bis zur Französischen Revolution (1789) berichtet. Nach dieser Zeit war sie dann zu leise, um mit den vielen neu entwickelten lauteren Instrumenten noch mithalten zu können. „Oh“, kam es aus den Besucherreihen. Neben ihrem Dirigentenlehrmeister mit Konzertrock steht Hannah Blattner mit schwarzem Frack, Fliege und Taktstock – welch eine unerwartete Überraschung! Sie verneigen sich gegenüber dem Konzertpublikum. Mit einem echt gekonnten Lächeln, wie es nur Frauen können, dreht sie sich nun der Musikkapelle zu – versichert sich der Bereitschaft des Solisten an der Blockflöte – lenkt die volle Konzentration der Musiker auf sich – ein tiefer Atemzug, das Tempo anzeigend und mit Schwung und Eleganz setzt das Orchester ein. Das virtuose, barocke „Concerto F-Dur“ für Orchester und Solosopranblockflöte öffnet sich einer Blume gleich. Den Solisten, unserem Dirigenten Johannes Kurz, im Ohr und im linken Augenwinkel verfolgend, hält die Dirigentin Hannah Blattner Augenkontakt zu den Spielern im Orchester, gibt Einsätze, prüft die Tempi zwischen Solist und Orchester und leitet die Musikkameraden sicher und mit einem aufmunternden, Überzeugung ausstrahlenden Lächeln durch manch eine Klippe im durchsichtigen, diffizilen Konzertstück aus der Barockzeit. Die Musiker gehen voll auf die Dirigentin ein, vertrauen ihrer Führung und begleiten damit filigran den Solisten des Abends.

Die Premiere als Konzertdirigentin ist Hannah Blattner sehr gut gelungen. Sowohl Solist Johannes Kurz als auch Hannah Blattner strahlen um die Wette ob des wirklich guten Gelingens. Die Konzertbesucher wissen die die Leistung beider mit entsprechendem Applaus zu honorieren. Welch Fingerfertigkeit von Johannes Kurz auf seiner Blockflöte – brillant, sauber, virtuos, schnell und einfühlsam – das war ein Erlebnis für sich. Johannes Kurz war es auch, der dieses Musikwerk aus dem Streichinstrumentenbereich auf das Können unserer Musiker umgesetzt und dabei vor allem die Musiker an der Klarinette und Querflöte herausgefordert hat.

Wir wünschen Ihnen allen Frohe Ostern.

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