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 News

So langsam kommt Weihnachtsstimmung auf

Wir üben in der Musikkapelle Zell-Weierbach schon mehr als einen Monat weihnachtliche Stücke für unseren Auftritt am Samstag, den 21. Dezember, um 18 Uhr auf dem Offenburger Weihnachtsmarkt.

Man könnte meinen, nach der gelungenen Mitgestaltung des Gedenkgottesdienstes mit feierlichen Weisen Mitte November in der Weingartenkirche müsste der Übergang zu weihnachtlichen Klängen leicht fallen. Pustekuchen, so mitten in der Woche nach der Tagesarbeit sich mental auf getragene, feierliche Melodien, die trotzdem „Pfeffer“ in den Noten haben, einzustellen, fiel den meisten anfangs noch schwer.

„Lange Noten schön, gekonnt und dem Stück entsprechend zu spielen“, meint unser Dirigent, Johannes Kurz, „das erfordert Konzentration, Einfühlungsvermögen, große Tonkontrolle und die Fähigkeit, sich mit seinem Instrument und seinem Ton oder seinen Tönen in das Tongemälde so einzubringen, dass es zu einem gemeinsamen, harmonisch abgestimmten Ganzen wird. Dieses stimmige Ganze sollen und wollen die Zuhörer bei unserem Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt fühlen, hören und sehen!“

Auch die Mädels und Jungs aus unserem im November aus der Taufe gehobenen Jugendorchester SoundFabrik sind mit ihrer Leiterin Sabine Meehan fleißig dabei, ihren Auftritt und den mit uns zusammen, auf dem Offenburger Weihnachtsmarkt echt gut vorzubereiten.

Und dann, wenn es am 21. Dezember so ganz kurz vor Heilig Abend und Weihnachten ist, dann werden ganz bestimmt die Herzen und Gefühle aller unserer Musikerinnen und Musiker in weihnachtlicher Stimmung brennen und herzfüllende Klänge zu den Weihnachtsmarktbesuchern in unserer besinnlich geschmückten Stadt hinüber zaubern.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Das Jugendorchester SoundFabrik, das neue Orchester für unser Jungmusiker

Schon wieder drei Jahre her: 2016 hat der Musikverein Zell-Weierbach das neue Jugendausbildungskonzept SoundFabrik erarbeitet und in der Jahreshauptversammlung 2017 den Vereinsmitgliedern vorgestellt. Ein informativer und ansprechender Flyer über unser neues Jugendausbildungskonzept machte in Zell-Weierbach die Runde und fand ein positives Echo.

Das Wintersemester 2017/18 war dann der Startschuss für die zweigleisige Instrumentenausbildung beim Musikverein Zell-Weierbach. Zum einen bildeten die Musikschule Offenburg und Dagmar Reister (Querflöte) die jungen Musiktalente aus. Zum weiteren kamen die Jugendlichen dann ab Januar 2018 als Bläserklasse ’18 wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren zusammen. Dabei lernten sie von Anfang ihrer Instrumentalausbildung an, sich im Team musikalisch zurecht zu finden, sich ins Team einzubringen und sich gemeinsame Erfolgserlebnisse zu erarbeiten. Das ist ihnen, zusammen mit ihrem Leiter Johannes Kurz, auch gut gelungen.

Die Ausbildung in der Bläserklasse, so unser Ausbildungskonzept, führt nach zwei Jahren in das Jugendorchester des Musikvereins Zell-Weierbach.

Jetzt ist also der Zeitpunkt für den Musikverein gekommen, zu Beginn des 3. Wintersemesters der Instrumentalausbildungsgruppe 2017/18, das Jugendorchester SoundFabrik aus der Taufe zu heben. Die Eltern sind im Vorfeld bei einem Elternabend über diesen Schritt und das weitere Vorgehen informiert worden.

Am 9. November war es so weit – die Gründung des neuen Jugendorchesters SoundFabrik. Im Musiksaal der Weingartenschule fanden sich die 5 Jungmusiker aus der Bläserklasse ’18 (es sollen noch weitere dazu stoßen) ein. Herbert Lenz, 1. Vorsitzender, begrüßte die Jungmusiker und den Leiter der Bläserklassen, Johannes Kurz sowie Sabine Meehan, Katrin Schröder und Andreas Königer vom Jugendteam. Danach stellte Johannes Kurz den Anwesenden Sabine Meehan als Leiterin des Jugendorchesters SoundFabrik vor.

Die neuen Jugendorchestermitglieder konnten es kaum erwarten, bis es dann zur Sache ging. Johannes Kurz hat dem Können entsprechende Musikstücke mitgebracht, die die Jugendlichen gleich mit riesiger Neugier begutachteten. Aber dann hieß es, sich auf die neue Leiterin Sabine Meehan zu konzentrieren, ihren Dirigierstil aufzunehmen und musikalisch umzusetzen. Bestimmt sind Sie gespannt, wie die aktuelle Besetzung aussieht: 2 Querflöten, 1 Saxophon, 1 Trompete und eine Posaune. Da lässt sich schon einiges machen!

Sabine Meehan berichtete später: „Die Jugendlichen sind sehr motiviert und spaßig. Mir, und ich bin mir ganz sicher auch ihnen, hat es richtig Spaß und Freude gemacht, miteinander zu proben. Diese fünf sind wild und heiß auf Musik. Wenn die Kinder in der Schule, in der ich unterrichte, nur auch so wären und nicht sooo anstrengend.“

Sabine Meehan hat Querflöte im Musikverein Zell-Weierbach bei Erich Schley gelernt und bis zum Studium (u. a. Querflöte) bei uns mitgespielt. Nach der Rückkehr nach Zell-Weierbach übernahm sie sehr erfolgreich jahrelang die Ausbildung an der Blockflöte im Musikverein. Sie spielt auch wieder gerne in der Musikkapelle mit, wenn es ihre Zeit erlaubt.

Der erste Auftritt des Jugendorchesters SoundFabrik wird am Samstag, 21.12.2019, zusammen mit der Musikkapelle Zell-Weierbach auf dem Weihnachtsmarkt in Offenburg sein. Ein weihnachtliches Musikstück werden alle gemeinsam spielen. Sabine Meehan wird auch zwei weihnachtliche Songs für diesen ersten Auftritt mit ihnen einstudieren. Freuen Sie sich auf diese Premiere auf dem Offenburger Weihnachtsmarkt. Für 2020 stehen schon jetzt weitere Auftritte im Kalender des Jugendorchesters SoundFabrik.

Die Vorstandschaft, Dirigent Johannes Kurz und die Musiker wünschen Sabine Meehan und den jungen Musikanten viel Spaß, Freude und viele schöne gemeinsame Erlebnisse.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Moderne und alte Musik im Gedenkgottesdienst am vergangenen Sonntag

Nach der gut verlaufenen Anspielprobe vor dem Gottesdienst am vergangenen Sonntag freuten sich alle Musikerinnen und Musiker samt Dirigenten Johannes Kurz auf den „Auftritt“ im Gottesdienst zum Gedenken der verstorbenen Vereinsmitglieder des Musikvereins Zell-Weierbach.

„16 Ministranten, so viele, das gibt es bei uns in Altenheim nicht!“, staunte die Mutter unseres Dirigenten. Einen vollen Chorraum wusste Kaplan Lukas Biermayer hinter sich und die Messbesucher durften den vollen Klang unserer Musikkapelle Zell-Weierbach im resonanzfreudigen Kirchenraum der Weingartenkirche mit Freude aufnehmen. Die neuen Jugendkirchenlieder der 70-er Jahre, flott gespielt, animierten so richtig zum Mitsingen. Im Kontrast dazu waren die Instrumentalstücke Prélude, Intrade und In Monti Oliveti (auf dem Ölberg) von alten Meistern der Komposition und des Chorgesangs, für uns arrangiert durch Johannes Kurz. Die Fülle der Klangfarben und die vielfältigen ineinander verwobenen Themen, mit viel Einfühlungsvermögen dirigiert, gab Andacht und Ehrfurcht vor solchem Geist wieder. Die ins Ohr gehende Queen’s Park Melodie, während der Kommunion in verschiedenen Registern abwechselnd intoniert, begeisterte. Kaplan Lukas Biermayer gestand danach, dass sie eine seiner Lieblingsmelodien sei und er das Stück auf seinem Saxophon am liebsten mitgespielt hätte.

Ihn können Sie am nächsten Sonntag, 17. November, Life erleben beim 25. Kirchen-Jubiläumskonzert des Musikvereins Fessenbach um 17 Uhr in der Weingartenkirche. Freuen Sie sich darauf.

Das traditionelle Linsenessen der Musiker am 31. Oktober haben Hannah Blattner und Johannes Kurz organisiert. Die Liebhaber von Linsen mit Spätzle und Seidenwürstchen aus dem Musikerkreis und Hannahs Eltern trafen sich im Probelokal. Hannah hatte den Raum herbstlich und heimelig dekoriert und Dirigent Johannes Kurz sich beim Kochen und Anrichten der Leibspeise des Abends gütlich getan. Dazu passende Getränke besorgte Wilfried Ehrhard reichlich, aus Tradition zuständig für die löschenden Angelegenheiten der Musikkapelle Zell-Weierbach. Herzlichen Dank an alle drei!

Somit war ein sorgenfreier, fröhlicher und unterhaltsamer langer Abend gewährleistet. Und das war auch richtig wichtig! Als dann kurz vor Mitternacht Herbert Lenz, 1. Vorsitzender des Musikvereins, eintraf (er litt noch etwas am Jetlag-Syndrom) war alles in Butter (er brachte das wichtigste des Abends mit).

Dann Punkt null Uhr: „Zum Geburtstag viel Glück …“ aus allen Kehlen geschmettert: das galt Hannah Blattner, unserer Querflötistin. Ab dieser Sekunde war sie volljährig. Die Feiernden stellten sich im Spalier auf. Herbert Lenz gratulierte dem Geburtstagskind von Herzen und überreichte Hannah im Namen des Musikvereins ein anerkennendes Geschenk. Danach gratulierten die Geburtstagsgäste einer um den anderen Hannah und wünschte ihr nicht nur alles Gute sondern auch viel Glück, schöne Erfahrungen, wohlwollende Begegnungen und eine gute Rückkehr von ihrem ersten großen Lebensprojekt nach der Schulzeit.

Ob der vielen guten, wohlwollenden Glückwüsche der Musikerkollegen, des Dirigenten und der Eltern überwältigt, kullerten schon mal Freudentränen aus Hannahs fröhlich, erwartungsvoll glänzenden Augen.

Wie Sie bereits aus dem OT erfahren haben, brachen Hannah Blattner und Cosima May am Sonntag, 3. November, zu einem gut 4 Monate dauernden Projekt nach Ghana, Westafrika, auf. Dort wollen sie zusammen Jugendliche zum Musizieren ermuntern und anleiten, und ihre persönlichen musikalischen und menschlichen Erfahrungen weitergeben für eine vertrauensvolle, wohlgesonnene, lebenswerte Zukunft von ghanaischen Jugendlichen.

Nicht ohne viel Fleiß war die Vorbereitung auf dieses musikalische Auslandsprojekt. Neben dem, was Hannah schon gut kann – Querflöte, Blockflöte, Piccolo und Klavier spielen sowie das Dirigieren von Blasorchestern – hat sie sich auch erstes Können am Fagott und an der Posaune angeeignet, um möglichst vielen ghanaischen Jugendlichen eine Förderin zu sein. Johannes Kurz (Fagott) und Ralf Vollmer (Posaune) haben sie hierfür angeleitet. Auch Cosima May hat sich entsprechend vorbereitet. Herzlichen Dank an alle Unterstützer dieser beiden jugendlichen Idealisten.

Übrigens, wie Hannahs Mutter berichtet, sind beide gut in Accra, der Hauptstadt von Ghana angekommen und haben gleich an der Alltagssituation, dem Stromausfall, Anteil nehmen dürfen.

Wir wünschen den beiden Zell-Weierbacher Botschafterinnen einen guten, erlebnis- und erfolgreichen Aufenthalt in Ghana und stets das Gefühl, dass ihr Tun andere glücklich macht und ihre Zeit gut angelegt ist.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des Musikvereins Zell-Weierbach

An diesem Sonntag, 10. November, gestaltet die Musikkappelle Zell-Weierbach den Sonntagsgottesdienst um 10.30 Uhr in der Weingartenkirche zu Ehren der Verstorbenen des Musikvereins Zell-Weierbach der vergangenen 12 Monate. Zelebrant wird Kaplan Lukas Biermayer sein.

Mit „Prélude“ von Felix Alexandre Guilmant (1837 – 1911), Organist u. a. in der weltweit bekannten Kathedrale Notre Dame de Paris, eröffnen wir den Gottesdienst. Zur Gabenbereitung interpretieren wir Anton Bruckners Chorwerk „In Monte Oliveti“ (Auf dem Ölberg). Anton Bruckner (1824 – 1896) war ein österreichischer Komponist der Romantik und Organist. Zum Auszug kommt die „Intrade“ von Johann Rosenmüller (1619 – 1684), einem deutschen Komponisten und Organist an der berühmten Leipziger Nikolaikirche (bekannt auch als Ausgangspunkt der friedlichen Revolution im Herbst 1989 in der DDR) zu Gehör. Die „Queen’s Park Melodie“ wird das besinnliche Stück zur Kommunion sein. Mit dieser bekannten Melodie hat der Komponist Jacob de Han, geb. 1959 in der Niederlande, ein ins Ohr gehende leichte Musik mit barocken Einflüssen für Blasmusikorchester geschaffen.

Alle diese Stücke hat unser Dirigent, Johannes Kurz, selbst für Blasorchester arrangiert. Herzlichen Dank für diese Arbeit. Dadurch werden auch wieder „alte“ Komponisten in unserer Zeit in Erinnerung gerufen.

Zum Mitsingen haben wir einige bekannte neuere Messlieder ausgewählt, die überwiegend im Liedheft „Kreuzungen“ zu finden sind, teilweise sind sie auch im Gotteslob abgedruckt.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen des Musikvereins Zell-Weierbach

Auf letzten Samstag hat uns der Musikverein Sasbachried bei Achern eingeladen, bei deren Bohnenfest zum Fassanstich aufzuspielen.

Eine viertel Stunde vor Abfahrt waren fast alle Musiker, zum Teil mit Partner, an der Abtsberghalle versammelt. Der Bus wollte und wollte aber einfach nicht kommen. Mit einer viertel Stunde Verspätung ging es dann los in Richtung Sasbachried. Der Busfahrer verriet uns, dass er gerade von Ettenheim komme, wo der dortige Veranstalter an alles, bloß nicht an die Wendemöglichkeit für den Bus, gedacht hatte. Der Busfahrer kannte sich gut aus und so kamen wir doch schon um 19 Uhr an der Rheingoldhalle in Sasbachried an, wo wir gleich von Musikern empfangen worden sind. Wir hatten also noch Zeit genug, uns auf der Bühne einzurichten. Da gab es nicht viel zu tun, denn die Bigband Perplex, die nach uns aufspielte, hatte bereits alles für sich aufgebaut und ihren Soundcheck durchgeführt, so dass wir uns ihrer Sitzordnung anpassten und nur noch wenige Stühle beistellen mussten.

Pünktlich um 19.30 Uhr starteten wir mit unserer Erkennungsmelodie und Heinz Schütz begrüßte mit viel Schwung das anwesende relativ sehr junge Publikum. Nicht lange ging’s und die Rheingoldhalle füllte sich sehr gut. Mit dem Castaldo Marsch leiteten wir zum Fassanstich über, den der Sasbachrieder Ortsvorsteher mit zwei Schlägen an einem richtigen Holzfass der Ulmer Brauerei mit Bravour vollzog. „Freibier“, verkündete der Musikvereinsvorsitzende Michaelis, „bis das Fass leer ist!“ Nach der ins Ohr gehenden Polka „Wir Musikanten“ fragte Heinz Schütz nach, ob das Angebot auch für die Musik gelte. Im Handumdrehen stand Freibier auf der Bühne. Die Stimmungstests wollten dieses Mal nicht so richtig Fahrt aufnehmen, denn wer hier aufs Bohnenfest geht, will zunächst einmal Sure Buhne oder andere leckere Vesperangebote essen und den Hunger zugunsten des Vereins stillen.

Verabredet haben wir mit dem Vorstand vom Musikverein Sasbachried, um 21 Uhr den Stab an die Bigband Perplex zu übergeben. Und das war keine lange Spanne, die Stimmung wogen zu lassen. Mit unserer traditionellen Schlussrunde zogen wir nochmals alle Register und begeisterten das doch überwiegend jüngere Publikum.

Danach durften auch wir uns stärken mit einer Gulaschsuppe, Sure Buhne, Schäufele oder auch Zwiebelkuchen. Und jetzt hatten wir auch alle Zeit der Welt bis zu unserer Rückfahrt um 0.45 Uhr, die Musik, Wein, Bier oder auch Spezialitäten aus der Bar, die extra wegen uns früh öffnete, zu genießen. Die Bigband Perplex, die hauptsächlich aus Musikern des Musikvereins Fautenbach, aber auch aus den umliegenden Musikvereinen generiert ist, spielte unaufhörlich auf. Eine gute Sängerin und ein noch imponierender Sänger – manchmal an Roger Cicero erinnernd – sowie mehrere gute Instrumentalsolisten mischten die Musik auf. Toll, welch bewundernswerte musikalische Talente in Musikvereinen Heimat gefunden haben und ihr Können einbringen. Mitten im Konzert gestand dann der Ansager am Schlagzeug: „So wie der Ansager der Zell-Weierbacher Musik vorhin die Stimmung im Saal getestet hat, das hat mir imponiert. Ab sofort will ich bei unseren Auftritten auch so die Stimmung überprüfen! – Hallo, wie ist die Stimmung im Saal? – Zicke, Zacke, Zicke Zacke“ „Hoi, hoi, hoi“ war die lautstarke Antwort aus dem Saal, zuvorderst dabei natürlich auch der verblüffte Heinz und wir Musiker! Das verbindet Musiker ungemein und gönnt dem anderen von seinem Können. Schon Richtung halb zwölf gehend, sprach der Ansager von der Schlussrunde und läutete sie auch tatsächlich ein. Starker Applaus und „Zugabe“ hielten die Musiker aber doch in Schwung. Punkt null Uhr dann: „Wir gratulieren Marion zu ihrem Geburtstag und wünschen Ihr viel Glück und alles Gute!“ Diese war dann wirklich perplex und strahlte über das ganze Gesicht, als sie kapierte, was da gerade Unerhörliches über die Bühne ging. Eine lange Musikantenreihe stand zum Gratulieren an und der Musikverein Zell-Weierbach wünschte ihr mit einem Zeller Weingeschenk eine gute Zukunft und immer viel Spaß in der Musikkapelle Zell-Weierbach.

Im Nu war es dann Zeit, sich bei den Akteuren des Musikvereins Sasbachried für die Gastfreundlichkeit zu bedanken und auf ein nächstes Mal zu vereinbaren. Mit nur 5 Minuten Verspätung, wohl ein neuer Rekord bei uns, zogen wir Richtung Heimat von dannen – im Gepäck einer Stunde mehr Zeit für den Schlaf in dieser Nacht.

Am Sonntag in einer Woche, 10. November, gestaltet die Musikkapelle Zell-Weierbach den Gottesdienst um 10.30 Uhr in der Weingartenkirche zum Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder seit letztem November.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Das letzte Wochenende – ein Wetter mehr für draußen als für drinnen

Was für ein herrliches Sommerwochenende mit Wärmegraden um 27 Grad und viel Sonnenschein – eher ein Wetter um im Freien zu festeln. Ach, hätten wir dieses Wetter an unserem Weinfest oder am Datschkuchenfest gehabt!

Wie angekündigt, trafen sich die Musiker um unseren Dirigenten Johannes Kurz am letzten Sonntag in Diersburg für ein Unterhaltungskonzert beim Weinfest des dortigen Musikvereins. In der Gemeindehalle war es so warm, dass wir uns lieber vor der Eingangstüre im Schatten versammelten. Unsere gut 60 Mann starke Ottenheimer Musikfreunde brachten derweil das Weinfestpublikum in der gut besetzten Gemeindehalle in Schwung.

Fast pünktlich ertönte dann das Zeller Lied und Heinz Schütz begrüßte im Namen des Musikvereins Zell-Weierbach das Festpublikum. Gleich der erste Stimmungstest zeigte ein gut temperiertes Stimmungsbarometer an. Die Ottenheimer haben gute Vorarbeit geleistet. Nach der weiteren Begrüßung durch den Vorsitzenden des Musikvereins Diersburg, Herrn Hettig, gingen wir die Sache mit Marsch und Polka an. Toll, wie die Festbesucher von sich aus mitklatschten. Auch die Gengenbacher Weinprinzessin Sophia Sester aus Reichenbach, eingeführt von unserem Heinz, begrüßte die Weinfestgäste, lobte die Tradition des Diersburger Weinfestes und prostete den Festgästen zu, unter ihnen auch Gäste aus Spanien und England.

Durch die Strahler über uns war es auf der Bühne noch heißer als unten und wir sahen mit fast hängenden Zungen und „ausgetrocknetem Hirn“ der Pause ungeduldig entgegen. Doch zuvor erfreuten wir die Zuhörer mit dem Florentiner Marsch und mit der Polka „Wir Musikanten“.

Erfrischt gingen wir in die zweite Runde. Der „Böhmische Traum“, eine derzeit weit beliebte Polka, erfreute alle Herzen der Weinfestbesucher und lud zum begeisterten Aufsehen und Mitklatschen ein. Ja, Marsch und Polka, das fühlten wir, waren die Lieblingsstücke der Diersburger Zuhörer. Kein Wunder, dass unsere große Schlussrunde mit „Der Schwarzwaldmusikantenmarsch“, der Schwarzwaldmarie und dem Bozener Bergsteigermarsch voll ins Herz der Weinfestbesucher trafen. Auch in den Reihen der Musikankten gab es Bewegung bei den einzelnen Solostellen – aufstehen war angesagt. Bei „Bis bald auf Wiedersehen“ animierten Dirigent Johannes Kurz und Heinz Schütz mit ihrem Sologesang zum Mitsingen. Die Festbesucher und wir waren eins in guter Stimmung. Wie anstrengend das Dirigat und die Auswahl der Programmfolge für Dirigent Johannes Kurz war, führte Heinz Schütz dem staunenden Publikum vor, indem er dem Dirigenten den Schweiß abwischte und ein kleiner Bach aus dem Tuch rann. Das Handtuch zum trocken Reiben schüttelte er danach aus – eine weiße Staubfahne zog sich zum Publikum hin. Ja, Spaß muss halt sein – das gehört bei uns eben dazu.

Mit dem Badner Lied – auf Wunsch der englischen Gäste – verabschiedeten wir uns vom super mitmachenden Diersburger Publikum. Das war wieder ein gelungener Auftritt aus unserer Sicht.

Danach trafen sich noch zumindest ein Viertel der Zeller Musiker beim Herbstfest der Freiwilligen Feuerwehr Zell-Weierbach. Bei diesem Heimspiel der Musiker mundete noch manch ein Neuer oder auch Bier und Flammenkuchen.

Am nächsten Samstag, 26. Oktober, werden wir in Sasbachried beim dortigen Rieder Bohnenfest in der Rheingoldhalle ab 19.30 Uhr wieder mit viel Freude und guter Laune beim Fassanstich aufspielen und danach für gute Stimmung und für Spaß sorgen.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Am Sonntag spielen wir auf dem Weinfest in Diersburg

Die Musikerinnen und Musiker freuen sich wieder auf herbstlichen Weinfesten mit ihrer Stimmung und Spielfreude das Weinfestpublikum für sich zu gewinnen und wollen Spaß an Blas- und Unterhaltungsmusik zur gemeinsamen Sache machen. Lassen wir uns vom stimmungsvollen Auftritt beim Ortenauer Weinfest beflügeln, um jene tolle, weinselige Atmosphäre auch an diesem Sonntag, 13.Oktober, beim Weinfest des Musikvereins Diersburg in der dortigen Gemeindehalle ab 16.30 Uhr versprühen. Vor uns wird die Musikkapelle Ottenheim, die bei unserem Weinfest rund ums Rathaus zu begeistern wusste, ihren Auftritt zum Besten geben.

Und daheim in unserem liebenswerten Zell-Weierbach wünschen wir der Freiwilligen Feuerwehr bei ihrem Herbstfest viel Spaß, Erfolg und einen großen Festbesuch, denn die Freiwillige Feuerwehr ist immer für uns alle da bzw. bereit.

Die kameradschaftsfördernden Zusammenkünfte tragen auch zur Freude am Musizieren bei uns in der Musikkapelle Zell-Weierbach erheblich bei, so wie die Weinwanderung im September.

Wir verkosteten gerade den Durbacher Klingelberger vom Plauelrain, als  auch Herbert Lenz, unser Vorsitzender, mit seinem Fahrrad die steile Weierbacher Gasse zur Schönstattkapelle heraufgekommen ist. Er ist gerade von einer Benefizradtour gekommen und hatte bestimmt nun auch Lust auf einen guten Tropfen, den er sofort durch Heinz Schütz in einem schönen Weinglas in die Hand gedrückt bekam. Heinz, der ja selbst ein großer Genießer ist, weiß worauf es ankommt. Er servierte zu den Weinproben an jeder Station immer wieder frische Baguetteschnitten und pries sie mit seinen markanten Sprüchen und seiner riesigen guten Laune „zum Reinbeißen“ an. Eine tolle Stimmung wuchs heran bei diesen Schatten spendenden Bäumen an der Schönstattkapelle und eine vielseitige und lustige Unterhaltung machte sich breit. Andere bestaunten die angrenzenden Rebanlagen und wunderten sich, dass es kaum ein „Beer“ zu retzeln (auf gut Zellerisch) gab. Der neue Traubenvollernter macht halt seine Arbeit richtig gut!

Das Organisationsteam musste die Musikerschar an dem kühlen Platz an der Schönstattkapelle „loseisen“, um nicht zu sehr dem Zeitplan nachzuhinken. Am Abtsbergstein hoch über der Abtsgasse legten die Musikkameraden eine Verschnaufpause ein und erzählten Erinnerungswertes zu einzelnen Aussichtspunkten. Andreas, unser Schlagzeuger erinnert sich laut, dass sein Opa da unten hinter dem Abtshof in den Ende 1930-er Jahren an Sonntagmittagen auf dem Weiher gegen ein paar Pfennige Obolus mit dem Boot gefahren sei. Damals war das für die Jugendlichen eine gerne wahrgenommene Sensation, wo doch nirgends in ihrer bekannten Umgebung ein See zu finden war. Der Brandweiher wurde später aufgefüllt, nachdem entsprechend dimensionierte Wasserleitungen in den Straßen lagen, die die Feuerwehr im Brandfall anzapfen konnten. Ja, das ist Heimatkunde ganz nah dran.

Über den Hasengrund kommend, erreichte die Wanderschar dann die ehemalige Wacht von Zell-Weierbach, den Burschel, die dritte und letzte Weintankstation.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Petrus meinte es noch gut mit uns auf dem Ortenauer Weinfest

Wir Musiker waren am letzten Sonntag auf dem Ortenauer Weinfest gerade dabei, die Stühle zu positionieren und die Instrumente auszupacken, als es windig wurde und Regen auf das erste Drittel der Bühne fiel. Das war in der ersten Reihe weder für die Noten noch für die Instrumente gut. Dirigent Johannes Kurz ordnete an, dass sich die Blechbläser eher die Seitenteile der Bühne nutzen sollten, damit das Holz ins Trockene kommen kann. Kaum war alles gerückt, kam wieder halbwegs die Sonne heraus.

Pünktlich um 17 Uhr eröffneten wir mit dem Zeller Lied unseren musikalischen und Stimmungsreigen. Heiz Schütz begrüßte alle Weinfestbesucher. Er lud sie ein, unterm großen Zelt Platz zu nehmen und mit uns Weinfest zu feiern. Der erste Stimmungstest war noch etwas zaghaft aber das Publikum wusste sich zusehends zu steigern. Wir starteten mit Marsch und Polka Musik und danach kamen unsere Medley-Klassiker wie „Jesus Christ, Super Star“ und „My Fair Lady“ zu Gehör. Dazwischen forderte Heinz Schütz auf, das Glas in die Hand zu nehmen und die Musiker zusätzlich aufzustehen. Aus fröhlicher Kehle schmetterten dann alle zusammen „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ Super gelaunt, bedankte sich Heinz Schütz davor bei der Winzergenossenschaft Rammersweier für das großzügige Sponsoring, damit die Kehlen der Musiker stets geölt bleiben, um alle mit Guter-Laune-Musik zu begeistern. (Sie haben richtig gelesen – denn die Weinmanufaktur hat es auf unsere Anfrage hin abgelehnt, uns während des Konzerts, wie es seit über 50 Jahre Tradition war, mit Wein zu sponsoren.)

Mit dem Böhmischen Traum erfüllten wir einen ausdrücklichen Wunsch einer Patchwork Familie, die, wie sie bekundete, treue Zuhörer bei unseren Auftritten auf dem Ortenauer Weinfest seien. Die Freude über diese sehr beliebte Polka war nicht nur bei dieser Familie riesig! Auch die nächste Polka nach einer kurzen Pause „Wir Musikanten“ strahlte viel Polka-Laune aus und zog die Weinfestbesucher wieder in unseren Bann. Wer kennt ihn nicht, den Florentiner Marsch, der danach wiedergegeben wurde. Viele schmissigen Ohrwürmer hat da Julius Fucik in diesen Marsch hineingewebt. Beim mexikanischen „Children of Sanchez“ zeigten wieder einmal Lara Groß (Altsaxophon), Axel Siefert (Flügelhorn) und Stephan Ehrhard (F-Horn) ihr Können an ihren Instrumenten.

Dann war auch schon langsam Zeit, mit dem Marsch „Die Schwarzwaldmusikanten“ von dem hier früher in Zell-Weierbach bekannten Rolf Schneebiegl, Leiter der in den 70-er und 80er Jahren gerne gehörten Schwarzwaldmusikanten und für die immer gut ankommende „Schwarzwaldmarie“ die Schlussrunde mit viel Spiellaune und Stimmung einzuläuten. „Bis bald auf Wiedersehen“ hieß es danach und Heinz Schütz bedankte sich über das ganze Gesicht strahlend, bei dem mitmachenden Publikum und unserem neuen Sponsor, ehe er, zusammen mit Dirigent Johannes Kurz, den Refrain mit Inbrunst zum Besten gab. Ob die so animierten Weinfestbesucher eine Zugabe wollten? – Keine Frage. Die bekamen sie auch mit dem Badner Lied, das Dirigent Johannes Kurz und auch viele Zuhörer mit Badischem Stolz gerne mitsangen.

Nach unserem Unterhaltungskonzert eilte unser Schlagzeuger Andreas Königer zu seiner Band „FlightPlan“, die bereits mitten im Auftritt war. Die Band hatte die Sache bis dahin im Griff und Andreas fügte sich mit seinem Cajon nahtlos in die Musik ein.Sängerin Leonie Henn, die auch schon mit uns gesungen hat und Sänger Frank Haberer kamen bei den Fans sehr gut an. Viele Freunde, Bekannte und neue Fans der 6-köpfigen Gruppe warteten begeistert auf jeden neuen Song, auf eigene und auf die von bekannten Rockgrößen. „Denen kann man zuhören. Die machen gute Musik und sind lange nicht so laut wie die Musik am Rathaus“, meinte ein Zeller, der auch eine Zeit lang bei einem Gläschen Wein des Weinguts Pieper Basler mit Interesse lauschte.

Freuen Sie sich auf „FlightPlan“ bei unserem Weinfest rund ums Rathaus am Samstag 11. Juli 2020, wo die Band ab 21 Uhr mit ihrer groovigen Musik die Weinfestbesucher begeistern wird.

Unser nächster Auftritt wird am Sonntag, 13. Oktober ab 16.30 Uhr in Diersburg beim Weinfest sein.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Am Sonntag ist unser traditioneller Auftritt auf dem Ortenauer Weinfest

Der nächste Auftritt der Musikkapelle Zell-Weierbach ist an diesem Sonntag, 29. September, ab 17 Uhr beim Ortenauer Weinfest auf der Tribüne auf dem Marktplatz. Dirigent Johannes Kurz und die Musikerinnen und Musiker freuen sich auf diesen traditionellen Auftritt auf dem Ortenauer Weinfest und wollen wieder Stimmung und gute Laune bei den Weinfestbesuchern verbreiten. Heinz Schütz, unser Baritonist, E-Gitarrist und Ansager würde von der Musikbühne aus gerne wieder recht viele Zeller und Musikfreunde der Musikkapelle begrüßen. Kommen Sie zu unserem Auftritt, denn gemeinsam lässt sich es doch viel besser genießen und feiern.

Und wenn Sie auch groovige Musik mögen: Die Band „Flight Plan“, in der unser Schlagzeuger Andreas Königer mitspielt – aber erst nach unserem Auftritt – wird die Weinfestfreunde ab 18 Uhr auf dem Lindenplatz mit „ihrer „handgemachten“ Musik den Abend kurzweilig gestalten. Die Bandmitglieder benötigen dazu keine Computer und digitale Unterstützung, wenn sie Hits und Balladen bekannter Rock-, Pop- und Soulgrößen sowie eigene Songs widergeben. Lassen Sie sich von der markanten Musik von „Flight Plan“ anstecken und freuen Sie sich dann schon auf deren Auftritt bei unserem Weinfest rund ums Rathaus am Samstag, 11. Juli 2020.

Dass Kameradschaft im Musikverein Zell-Weierbach gerne gepflegt wird, egal ob nach den Proben, Auftritten oder bei eigens organisierten Ausflügen in die Ferne oder in der Heimat wie am letzten schönen Sommerwochenende, ist schon Jahrzehnte Tradition.

Dieses Mal haben Hannah Blattner, Johannes Kurz und Heinz Schütz die Initiative ergriffen und eine Wanderung in den hiesigen Reben mit Bayerischem Abschluss im Probelokal der Musikkapelle organisiert. Herrliches Spätsommerwetter bekamen sie gratis dazu, was die Stimmung unter den Musikerinnen, Musikern, Dirigent und Vorstandschaft mit Partner oder Familie natürlich sprichwörtlich noch mehr anheizte.

Erste Station der Wanderung war die Rammersweirer Weinflasche. Wilfried Ehrhard und Heinz Schütz, die die Stationsversorgung übernommen hatten, berichteten später: „Je näher die Musikergruppe zur Rammersweier Weinflasche kam, desto schneller war ihr Schritt, so schien es zumindest. Dabei ging es ja ganz gehörig bergan!“ Am Ziel winkte schließlich auch eine erste Belohnung: ein Zell-Weierbacher Grauburgunder trocken aus der 0,7l-Flasche. Ralf Vollmer, 2. Vorsitzender des Musikvereins Zell-Weierbach, war es, der gekonnt die Weine an dieser und den folgenden Stationen mit Informationen und launigen Worten vorstellte. Die Sonne „knallte“ dabei für diese Spätsommerzeit ganz gewaltig auf die Häupter der Wanderschar. Daher war es nicht verwunderlich, dass die Weinverkoster es an der sonnenüberfluteten Rammersweirer Flasche trotz des edlen Grauburgunders nicht lange aushielten und sich wieder auf den Weg machten.

Im kühlen Schatten der Schönstattkapelle und deren Randbäume angekommen, ließ sich der Durbacher Plauelrain Klingelberger Qualitätswein trocken aus der edlen Flasche super genießen und beehren – nachschenken war angesagt.

Wie es weiterging – ein nächstes Mal.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

Kennen Sie schon den Wartewurstsalat?

Wenn da nicht der Regen ab etwa halb acht gewesen wäre bei unserem Zeller Datschkuchenfest am vergangenen Samstag …

Trotzdem sind Vorstandschaft und Helfercrew mit unserem Fest mit den traditionellen Badischen Datschkuchen sehr zufrieden. Wir konnten bei trockenem Wetter alles in Ruhe aufbauen und der Nachmittag blieb entgegen der Wettervorhersage ohne Regen (90 % Wahrscheinlichkeit waren angesagt) und somit war der Rathausplatz trocken.

Die Mannschaft um die Vorsitzenden Herbert Lenz und Ralf Vollmer waren gut gerüstet, als um 16 Uhr Manfred Sälinger, Chef der Wandergruppe und weitere Gäste  das 7. Zeller Datschkuchenfest mit ihrem Kommen eröffneten.

Kaum hatte die Datschkuchenmannschaft mit einem „normalen Datschkuchen mit allem“ (wie später gerne bestellt worden ist) und einem vegetarischen die Hitze des Holzofens am Taglöhnerhaus mit Erfolg getestet, kamen auch schon die ersten Bestellungen und gleich auch zum Mitnehmen. Die vegetarischen Datschkuchen, mit Zwiebeln, Paprika, Pilzscheiben und weiteren Zutaten belegt und nach dem Ofen noch mit frischem Rucola garniert – waren nicht nur lecker sondern auch eine Augenweide. Bei den „normalen“ Datschkuchen, bei denen die Gäste die Zutaten auswählen konnten, war für die Datschkuchenbeleger manche Überraschung dabei. Gut sahen sie aus mit den großen Blasen und knusprig gebacken.

Als sich dann der Rathausplatz immer mehr füllte, brauchten die Gäste Geduld bis ihr Datschkuchen gebacken war – dafür nahmen sie aber die Warteschlange in Kauf. Der eine oder andere hungrige Vater bestellte gleich noch einen Wartewurstsalat mit und verkostete ihn in der Warteschlange. Somit war der ärgste Hunger weg und umso mehr konnten sie die heißen Datschkuchen mit der Familie zusammen genießen. Ein treuer Festbesucher meinte: „Der Alois (Königer), der bäckt die besten Datschkuchen. Der versteht das Geschäft super!“ Aber auch ihm kann mal einer daneben gehen bei etwa 300 gebackenen Datschkuchen an diesem Abend. Leicht hätten es auch noch mehr sein können, wenn der andauernde Regen der Nachfrage nicht abrupt den Bogen gegeben hätte. Unter den Gästen, die sich auf Datschkuchen freuten, war auch Dekan Bürkle, der nach der Abendmesse deswegen unser Fest besuchte und sich mit den Tischnachbarn gut unterhalten hatte.

Nicht zu viel versprochen haben wir mit der Egerländer Besetzung der Musikkapelle Schuttern unter Leitung von Roland Gutbrod. Die schmissigen Walzer, Märsche und Polkas, auch mit Gesang, erfreute nicht nur die ältere Generation, wie man beobachten konnte. Spätestens mit der Polka „Böhmischer Traum“ waren die Herzen der Datschkuchenfreunde erobert. Die Musikanten durften nicht ohne ein paar Zugaben die Instrumente weglegen. Den Musikerinnen und Musikern von jugendlich bis in die 60-er Jahre hat es bei uns viel Spaß gemacht, wie sie bekundeten. Bei Datschkuchen und Wurstsalat und guten Zeller Tropfen saßen sie danach noch einige Zeit kameradschaftlich zusammen.

Je später der Abend, je mehr war das Duo Heinz und Bernd im Weinstand die gefragten Leute. Gute Weine und vor allem die von Heiz zelebrierte Anfertigung des Aperol Spritz lockten viele Gäste an.

Die Mannschaft des Musikvereins Zell-Weierbach bedankt sich bei allen Festbesuchern für ihr Kommen und auch für das Dableiben als der Regen kam. Wir freuen uns auch sehr über den Besuch vieler junger Familien. Gerne angenommen wurde auch die fleißige Bedienung. Ihr hat es viel Spaß gemacht mit Ihnen und sie hat sich über das gern gegebene Trinkgeld riesig gefreut, wie sie beim Abschied strahlend sagte.

Ein herzliches Vergelt`s Gott geht auch an die gesamte Mannschaft, die den Auf- und Abbau (im Regen) und das Zeller Datschkuchenfest bewerkstelligt hat. Auch ihnen hat es Spaß gemacht, für Sie da zu sein.

Ihr Musikverein Zell-Weierbach

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