Herzlich willkommen!!!

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Der erste große Auftritt unserer Bläserklasse bei der Dorfweihnacht am Sonntag

 

Wie bereits in der letzten Ausgabe des Gemeindemitteilungsblattes angesagt, steht heute das FeZ-Orchestra, das gemeinsame Jugendblasorchester der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach im Mittelpunkt dieses Berichts.

Ja, allen Verantwortlichen beider Musikvereine, Fessenbach wie Zell-Weierbach, war die Überraschung ob des vollen, stimmigen und spritzigen Klangvolumens des nur 14 Mitglieder zählenden FeZ-Orchestra unter Leitung von Simon Schmider anzusehen. Was Simon Schmider in einem Jahr mit einigen Neuzugängen nach einem Jahr Ausbildung und dem „Bestandsorchester“ (aus dem viele in das große Orchester gewechselt waren) an Musikalität und diszipliniertem Zusammenspiel erreicht hat, das haben alle Zuhörer beim FeZ-Jahreskonzert am 1. Advent gespürt und mit begeistertem Applaus belohnt.

Gleich zu Beginn mit „Themen aus der Sesamstraße“ war Transparenz und stimmiges Zusammenspiel beeindruckend zu hören. Die Ansagen zu den einzelnen kurzen Musikwerken haben die Jungmusiker alleine oder im Duo regergiert und dem aufmerksamen Publikum vorgetragen. Viel Aufmerksamkeit, Disziplin und Können war bei der viersätzigen Nordic Suite von dem bekannten holländischen Komponisten Kees Vlak bei den jungen Talenten nun angesagt. Wenn die Sätze auch kurz und knackig waren, auf jede Musikerin und jeden Musiker des gemeinsamen Jugendblasorchesters der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach kam es an, zumal die Sätze mit einigen Solis gespickt waren und  gleich darauf wieder der Klang des Gesamtorchesters gefordert war. Besonders die Querflöte brillierte in mehreren kleinen Solis überzeugend. Lang anhaltender Beifall und Zugaberufe feuerten die Jungmusiker so richtig an.

Über die Anfänge des FeZ-Orchestra streiten sich die Geister ein wenig, ob es 2003 oder bereits im Jahre 2002 zum Zusammenschluss der jeweiligen Jugendorchester der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach gekommen ist. Benjamin Litterst vom Musikverein Fessenbach war es, der sich der Verantwortung stellte, ein gemeinsames Jugendblasorchester, das sich den Namen FeZ-Orchestra gab, mit den vorhandenen Jungmusikern zu gründen und aufzubauen. 2005 übernahm Bernhard Huber für ein Jahr die Leitung, ehe 2006 wieder ein Fessenbacher Musiker, Holger Kelsch, die Leitung und den Dirigentenstab für das FeZ-Orchestra übernahm. In den 9 Jahren seines Wirkens führte Holger Kelsch das FeZ-Orchestra zur Blüte. Er engagierte sich vorbildlich und mit sehr viel Herzblut für das gemeinsame Jugendblasorchester der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach und setzte sich mit Elan und Einfühlungsvermögen für die Jugendlichen ein und förderte auch stets die Kameradschaft innerhalb des Orchesters. Die Größe des Orchesters wuchs sichtlich und bei den Jahreskonzerten war es auch für viele „Ehemaligen“ eine Ehre, das FeZ-Orchestra zu verstärken und zu komplettieren. Beachtliche Ergebnisse erreichte das FeZ-Orchestra auch bei Wertungsspielen unter Holger Kelsch. Aus beruflichen Gründen zog er sich 2014 nach einem fulminanten Abschlusskonzert aus der FeZ-Orchestra-Leitung zurück. Danach wurde das FeZ-Konzept neu konzipiert und zugunsten der Jungmusiker beschlossen, dass sie künftig nicht mehr in zwei Orchestern (FeZ-Orchestra und Musikkapelle) mitspielen sollen. Das war eine Zäsur, weil das auch bedeutete, jährlich wieder ein Stückweit von vorn zu beginnen. Unter diesen Voraussetzungen hat 2015 Simon Schmider das FeZ-Orchestra übernommen und nun wieder kontinuierlich am Können und der Qualität des FeZ-Orchestra gefeilt. Ein herzliches Dankeschön sei daher an dieser Stelle allen FeZ-Orchestra-Leitern und Verantwortlichen für dieses große Engagement von der Vorstandschaft beider Musikvereine gesagt.

Im Laufe des Jahres 2019 wird diese lange, erfolgreiche Jugendkooperation einvernehmlich aufgelöst und die Jungmusiker in das jeweilige Jugendausbildungskonzept der Musikvereine Fessenbach bzw. Zell-Weierbach integriert werden. Wir sind stolz und dankbar zugleich für diese 17Jahre gemeinsamer Jugendblasorchesterzeit und wünschen sowohl dem Musikverein Fessenbach wie auch unserem Musikverein eine zukunftsträchtige, erfolgreiche und integrierende Jugendarbeit mit dem Ziel, jeweils noch sehr lange eine eigenständig spielende Musikkapelle aufrechterhalten zu können.

Zum Abschluss des Jahreskonzerts erhielten Dagmar Reister, Simon Schmider und die Jugendleitungen beider Vereine ein Präsent als Dank für ihr Engagement zum Wohle beider Musikvereine und deren Jugendarbeit.

Mit Kaffee und leckeren Kuchen klang der harmonische, klangvolle Konzertnachmittag aus. Herzlichen Dank an alle Verantwortliche, Helferinnen, Helfer und Engagierte vor, während und nach dem Konzert.

An diesem Sonntag, 3. Advent, werden unsere Bläserklasse und die Musikkapelle Zell-Weierbach sowie der Ragazzichor die Dorfweihnachtsfeier in der Abtsberghalle mitgestalten. Wir freuen uns auf einen heimeligen, besinnlichen und fröhlichen Nachmittag mit Ihnen zusammen.

Das FeZ-Orchestra gibt am 1. Advent sein Abschlusskonzert

Für den 1. Adventssonntag laden die Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach traditionell zum gemeinsamen Jahreskonzert der Blockflötengruppen und des FeZ-Orchestra der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach herzlich ein, dieses Jahr am 2. Dezember in die Abtsberghalle, Beginn 14 Uhr.

Zum 16. Mal führt dieses Konzertengagement der Kinder und Jugendlichen beider Musikvereine, das durch Simon Schmider als Leiter des FeZ-Orchestra und Dagmar Reister als Blockflötenlehrerin das ganze Jahr über vorbereitet, eingeübt und gestaltet wird, zum großen Finale, dem gemeinsamen Jahreskonzert der FeZ-Musiker und der Blockflötenkinder. Ja, und dieses Mal ist es wahrlich ein Finale für das gemeinsame Jugendblasorchester der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach.

Der Musikverein Zell-Weierbach hat durch die Neugestaltung seiner Jugendarbeit vor ca. gut einem Jahr auch eine Schulkooperation mit der Weingartenschule vereinbart, die mit der Urkunde über eine Musikpatenschaft zwischen der Weingartenschule und dem Musikverein Zell-Weierbach durch das Land Baden-Württemberg bestätigt worden ist. In der Zwischenzeit hat unser Jugendteam intensiven Kontakt mit Frau Kirn, der neuen Rektorin der Weingartenschule, aufgenommen. Frau Kirn, die selbst als Klarinettistin in einem Musikverein musiziert, begrüßt unser neues Ausbildungskonzept und strebt eine intensive Zusammenarbeit zwischen Musikverein und Weingartenschule zum Wohle der Schule und des Vereinsnachwuchses an. Teil dieser Zusammenarbeit werden in Zukunft auch gemeinsame Projekte von Weingartenschule und Musikverein sein. Die Vorstandschaft und Dirigent Johannes Kurz freuen sich sehr über so viel Unterstützung seitens der Weingartenschule. In den letzten Jugend- und Vorstandssitzungen wurde dieser sehr positive Verlauf der Gespräche über die musikalische Dauerkooperation bewertet und entsprechende Maßnahmen unsererseits zur Unterstützung der Kooperation im beidseitigen Interesse skizziert. Nach vielen Abwägungen kamen die Verantwortlichen im Musikverein Zell-Weierbach zur Überzeugung, dass unsere jungen Musikschüler durch den Besuch der Musikschule Offenburg, der Bläserklasse in der Weingartenschule, Teilnahme an Musikprojekten und mit häuslichem Üben stark gefordert und musikalisch ausgelastet sind. Schließlich soll ja das gemeinsame Musizieren nicht in Stress ausarten sondern in erster Linie Spaß machen. Daher haben wir in einer gemeinsamen Besprechung der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach unsere Lage geschildert und um Verständnis geworben, dass der Musikverein Zell-Weierbach die im Jahre 2002 eingegangene Jugendkooperation im nächsten Jahr beenden wird. So geben wir dem Musikverein Fessenbach auch Zeit, ihre Jugendarbeit in Ruhe anzupassen. Der Musikverein Fessenbach zeigte Verständnis für unsere Belange. Wir wollen als Vereine auch weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten und uns gegenseitig unterstützen.

Kommen wir nochmals zum gemeinsamen Jahreskonzert der Vereinsjugenden zurück. Dagmar Reister wird mit verschiedenen Blockflötenensembles aus beiden Musikvereinen den musikalischen Reigen eröffnen. Für die vielen Blockflötenkinder ist das ihr „Nikolauskonzert“, weil sie nach dem Auftritt in der Abtsberghalle eine Geschenktüte bekommen werden. Lassen Sie sich vom Eifer, dem Lampenfieber und dem quirligen Durcheinander der kleinen Künstler beseelen über dem allem Dagmar Reister als „Dompteurin“ mit Ruhe und Geduld steht.

Nach einer kurzen Umbaupause feiern wir das FeZ-Orchestra unter Leitung von Simon Schmider. Die FeZ-Musikerinnen und –Musiker haben am Probenwochenende und in vielen Proben fleißig geübt. Unter anderem werden sie Melodien aus der Sesamstraße und vier Sätze der Nordic Suite von Kees Vlak aufführen. Genießen Sie die Klänge der jugendlichen Musikanten!

Erst nach dem Konzert werden die Stände für Getränke, Kaffee und Kuchen geöffnet, um die Auftritte der Blockflötenkinder und des FeZ-Orchestra nicht zu stören. Lassen Sie sich aber dann von den vielen unterschiedlichen, von den Eltern der Blockflötenkinder gebackenen Kuchen verwöhnen und genießen Sie die Atmosphäre in der „Großfamilie“.

Wir wünschen Ihnen einen unterhaltsamen und fröhlichen Konzertnachmittag mit dem FeZ-Orchestra und den Blockflötenensembles der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach

Nun ist Lara die jüngste in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach

Mit dem Bronzenen Leistungsabzeichen am 10. November und der erste Auftritt im großen Orchester, der Musikkapelle Zell-Weierbach, am 11. November hat sich Lara Groß selbst ein Geburtstagsgeschenk erarbeitet und löst Hannah Blattner als jüngstes Mitglieder der Musikkapelle ab.

Wie Lara, hat auch Kathleen Königer aus der Erwachsenenbläserklasse der Musikschule Offenburg die Prüfung zum Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze bestanden. Kathleen spielt bereits seit einem Jahr in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach mit. Der Musikverein Zell-Weierbach gratuliert beiden ganz herzlich für diese tolle Leistung.

Schon als kleines Kind hat Lara gerne Papa Klarinette spielen hören, sprudelt es aus ihr heraus. Schon recht früh lag sie den Eltern in den Ohren, ein Instrument spielen zu dürfen. Schließlich war sie alt genug, bei Dagmar Reister die Blockflöte zu erlernen. Ihre Lehrerin war sehr zufrieden mit dem Fortschritt und mit etwa 10 Jahren stieg sie auf das Altsaxophon um. Was sie in den drei Jahren Ausbildung an der Musikschule Offenburg bei Herrn Raus drauf bekommen hat, darüber haben die Musiker bereits in den ersten Proben im großen Orchester gestaunt – einen sauberen, schönen Ton und man hört sie auch, sie traut sich.

Bei der Vorbereitung zur Prüfung zum Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze hat Herr Raus Lara sehr unterstützt, nicht nur in der Spieltechnik, Ausdrucksweise und dem Spielen vom Blatt sondern auch in Theorie und Gehörbildung. Beim Vorspielen zum bronzenen Jungmusikerleistungsabzeichen hat sie sehr gerne das Stück „Foxtrott“ als Pflichtstück gespielt und auch das Vom-Blatt-Spielen fand sie cool. Natürlich war sie zunächst sehr aufgeregt, gestand sie.

Als am Samstag spätnachmittags das Ergebnis feststand und Hannah Blattner vom Jugendteam ihr zum Bestehen des Jungmusikerleistungsabzeichens in Bronze gratulierte, war ihr ein Stein vom Herzen gefallen und die Freude über das Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze rießig. Papa und Mama gratulierten ihr vom Guggenmusikfest aus und verrieten ihr, dass sie sehr stolz auf sie seien. Ralf Vollmer, Musikervorstand und ebenfalls aktiv auf dem gleichen Fest, gesellte sich gerne zu den Gratulanten. Derweilen feierten Lara zuhause zusammen mit Oma und Opa diese tolle Leistung.

 

 

Tags darauf, am 11.November, erlebte Lara die zweite Premiere, auf die sie schon lange hingearbeitet und sich gefreut hat – den ersten  Auftritt mit der Musikkapelle Zell-Weierbach.in der Weingartenkirche anlässlich des Gedenkgottesdienstes. Es war cool, meinte sie. Viele Ministranten, die sie kannte, haben sichtlich gestaunt, sie schon bei den Großen mitspielen zu sehen. Sie ist sehr stolz darauf, es in ihrem noch jungen Musikantenleben schon zu etwas gebracht zu haben.

Lara ist glücklich, endlich im großen Orchester spielen zu dürfen, denn da gehen alle cool mit ihr um und sind nicht streng mit ihr. Sie darf auch Fehler machen ohne kritisiert zu werden – und sie darf auch zwischendurch einen Witz machen. Herzlich willkommen in unserer Musikkapelle!

Am 2. Dezember hat Lara nochmals einen Auftritt mit dem FeZ-Orchestra beim FeZ-Konzert um 14 Uhr in der Abtsberghalle. Auch die Blockflötenkinder von Fessenbach und Zell-Weierbach haben beim gleichzeitigen Nikolauskonzert ihre großen Auftritte in der Abtsberghalle. Freuen Sie sich auf die vielartigen Leistungen der Kinder und Jugendlichen und belohnen Sie dies durch Ihren Besuch des FeZ- und Nikolauskonzerts am 1. Advent in der Abtsberghalle.

Die Volksbank in der Ortenau übergibt dem Musikverein eine großzügige Spende

Anfang November hat die Volksbank in der Ortenau den Musikvereinen Fessenbach, Ortenberg, Rammersweier, Zell-Weierbach und Zunsweier zu einer Feierstunde in ihrer Hauptgeschäftsstelle in der Okenstraße eingeladen. Die Volksbank in der Ortenau freut sich über das große Engagement dieser Musikvereine insbesondere in der Jugend- und Nachwuchsarbeit aber auch für die Pflege der Blasorchestermusik und der Volksmusik wie auch für die Durchführung von Konzerten und Festen zur Mitgestaltung des dörflichen Lebens. Die Volksbank in der Ortenau weiß, so ihr Sprecher Thomas Huber, Bereichsdirektor Privatkunden Volksbank in der Ortenau, dass großes Engagement in der Jugendarbeit auch finanzielle Lücken in die Vereinskassen reißt und durch den Fleiß der Mitglieder und freiwilligen Helfer hereingearbeitet werden muss. Die Volksbank in der Ortenau, die auch für das Wohl der Mitbürger da sein will, wie es der Genossenschaftsgedanke es ja vorgibt, schätzt die Vereinsjugendarbeit und will in diesem Jahr besonders die Musikvereine Fessenbach, Ortenberg, Rammersweier, Zell-Weierbach und Zunsweier jeweils mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro bei deren Jugendarbeit für die Ausbildung und den Kauf von Instrumenten unterstützen. Die Vereinsvorstandschaft, Dirigent, Jugendteam, Musikerinnen und Musiker haben sich über diese großherzige Botschaft riesig gefreut und sind für diese gut dotierte Unterstützung für die Jugendarbeit sehr dankbar.

 

Auf dem Foto sind Herr Huber und die Vertreter der aufgeführten Musikvereine zu sehen; bei uns waren Herbert Lenz, 1. Vorsitzender und Ralf Vollmer, 2. Vorsitzender, zugegen.

Wir werden die Volksbank in der Ortenau bei ihrem Kinderflohmarkt in der Abtsberghalle am 24. November unterstützen und bewirten dort die kleinen und großen Gäste.

An diesem Sonntag, Volkstrauertag, werden wir mit einem Quintett die Totengedenkfeier mitgestalten. Wegen Urlaub und anderen triftigen Gründen sind wir mit der ganzen Musikkapelle Zell-Weierbach an diesem Tag nicht spielfähig.

Am 1. Advent (2. Dezember), laden die Jugendorganisationen der Musikvereine Fessenbach und Zell-Weierbach zum FeZ- und Nikolauskonzert des FeZ-Orchestra und der Blockflötenensembles beider Musikvereine in die Abtsberghalle ein. Der Konzertnachmittag wird um 14 Uhr beginnen.

Vergangenen Sonntag hat die Musikkapelle Zell-Weierbach den Gedenkgottesdienst für die 10 verstorbenen Vereinsmitglieder der letzten 12 Monate musikalisch mitgestaltet. Wir haben mit viel Spaß und Spielfreude die Lieder der Messe begleitet und die Instrumentalstücke aufgeführt. Ein großes Lob geht an unser Querflötenensemble mit Sabine Meehan an der Spitze für ihre einfühlsam vorgetragenen zwei Sätze eines Flötentrios bei der Gabenbereitung. Glanzstück war das Querflötensolo von Hannah Blattner in „Andante“, KV 315 von Wolfgang Amadeus Mozart. Eine ganz große Leistung ist das für ein gerade erst 17 gewordenes junges Musiktalent. Kaplan Lukas Biermayer, der am Ende des Gottesdienstes bekannte, dass er ein Musikliebhaber sei und ihm das Zelebrieren gerade dieser Messe sehr viel Freude bereitet hat, bedankte sich bei der Musikkapelle Zell-Weierbach ganz herzlich. Dirigent Johannes Kurz und die Musiker waren sichtlich erfreut über den anhaltenden Beifall der großen Gemeinschaft der Gläubigen.

Am Montag, 12. November, begleiteten einige Musiker und Dirigent Johannes Kurz den St. Martinszug des Lohkindergartens und spielten immer wieder die mit den Kindern eingeübten Sankt Martinslieder.

Die Musikkapelle Zell-Weierbach gestaltet den Sonntagsgottesdienst am 11.11

Zum Gedenken der Verstorbenen des Musikvereins Zell-Weierbach der letzten 12 Monate bereiten sich die Musikerinnen und Musiker auf die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag, 11. November intensiv vor. Der Gottesdienst beginnt um 9 Uhr.

Mit „Pavane“ von Moritz Landgraf von Hessen-Kassel (1572 – 1632) wird die heilige Messe eröffnet werden. Unser Flötenensemble wird zur Gabenbereitung ein Trio spielen. Ein ganz besonderes Stück wird es zur Kommunion sein: „Andante in C-Dur“ von Wolfgang Amadeus Mozart – die Soloflöte wird Hannah Blattner spielen. Zum Auszug wird „Marche de procession“ von Nicolaus Lemmens zu Gehör kommen; im Original ein leichtes Orgelstück, für Blasmusik arrangiert, wie auch die beiden anderen Stücke, von unserem Dirigenten Johannes Kurz. Zum Mitsingen haben wir hauptsächlich moderne Lieder aus dem Liedheft „Kreuzungen“ ausgewählt, das in der Weingartenkirche ausgelegt wird.

5 Urgesteine der Zeller Musik haben den 80. hinter sich gelassen

Am letzten Dienstag feierte Erich Schley im Drehersacker bei guter Gesundheit sein 80. Wiegenfest im Kreise seiner Familie und wie kann es anders sein bei runden Geburtstagen oder Jubiläen – natürlich mit der Musikkapelle Zell-Weierbach, wie es so Tradition ist. Eine große Schar der Zeller Musikerinnen und Musiker nahm sich die Zeit, um dem Jubilar ein Ständchen zu spielen. Der Platz vor seinem Eigenheim war durch fleißige Helfer gut ausgeleuchtet und so war es ein Leichtes, den Notenüberblick zu haben.

Mit dem Andulka-Marsch haben wir den Auftakt gemacht und das merkten gleich alle: das klingt gut und wird mit viel Spaß und Freude gespielt – das ist halt unsere Musik. Danach haben wir die geliebte Slavonicka Polka intoniert, die beim Trio die „alten“ Musikerhasen unter den Gästen im Trio zum Mitklatschen animierte. Nach dem Castaldo Marsch überbrachte Herbert Lenz, unser 1. Vorsitzende, die Grüße und Glückwünsche des Musikvereins Zell-Weierbach. Er ging in seiner Rede auch auf die Osterkonzerte mit Soli an der Querflöte ein und erzählte von „Die beiden kleinen Finken“, die im Osterkonzert 1978 an den Piccoli ihr bestes gaben – Erich Schley und Sabine Kopf, jetzt Meehan. Zu Ehren ihres Ausbilders und Kollegen hat sie sich eigens Zeit genommen, an diesem Abend mitzuspielen. In seiner Dankesrede betonte Erich Schley: „Macht so lange Musik wie ihr nur könnt. Das bringt Lebensfreude und hält gesund!“ Die Musiker dankten es ihm mit dem Marsch „Schwarzwaldmusikanten“ von Rolf Schneebiegl selig. Der war Chef der legendären Schwarzwaldmusikanten und spielte gerne bei uns mit, vertrat auch schon Mal Kurt Sauter als Dirigent und war ein gern gesehener Gast bei vielen unserer Osterkonzerte. Natürlich darf bei einem Ständchen nie die „Liebe, kleine Schwarzwaldmarie“ fehlen. Angeregt vom Singen der Musiker gab es bei den Gästen keinen, der nicht mitgesungen hat – ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Den traditionellen Abschluss bei vielen unserer Auftritte und bei den Ständchen ist unser Badisches Heimatlied: „Das schönste Land in Deutschlands Gaun, das ist das Badnerland …“ Eine hörens- und sehenswertes Blasmusik- und Chorgemeinschaft an der Heimstadt von Erich Schley. Alle waren voll des Lobes um die Musik und wir haben mit viel Freude und Inbrunst an diesem lauen Spätherbsttag für gute Laune gesorgt. Auch Johannes Kurz, unser Dirigent, nahm sich die Zeit und ließ in Kippenheim so lange seinen Vize die dortige Probe leiten – danke.

Wie schön, unsere verdienten 80-er Urgesteine der Zeller Musik: Gustav Kornmeier (82), Alois Geiler und Helmut Kopf haben sich sehr gefreut, mit ihrem jahrzehntelangen Musikkameraden Geburtstag feiern zu dürfen. Leider konnte Gustl Litterst aus gesundheitlichen Gründen das 80-er Quartett nicht vervollständigen.

Traditionell ist Erich und Gunhilde Schley stets ein guter Gastgeber und so mangelte es auch an diesem Abend weder an Getränken noch an Sättigendem. Herzlichen Dank an Euch beide für diesen gelungenen Abend und noch viele Jahre bei guter Gesundheit und Lebensfreude.

Erich Schley macht seit seinem 10. Lebensjahr Musik und spielte bis zum Rentenalter bei uns mit. Er ist auch Gründungsmitglied (im Jahre 2000) der Fidelen Oldies und ist dort immer noch aktiv. Erich Schley hat auch im Musikverein als Ausbilder und Helfer immer gerne mitgewirkt. Es stimmt also, was er betonte: Musik ist ein Lebenselixier!

Schon 5 Zeller spielen in den Bläserklassen der Musikschule Offenburg

Um nochmals auf den Auftritt der Musikkapelle Zell-Weierbach auf dem Ortenauer Weinfest zurück zu kommen: Wir haben uns sehr darüber gefreut, so viele Zell-Weierbacher während unseres Auftrittes auf dem Weinfest begrüßen zu dürfen. Das hat uns animiert, das Beste zu geben. Die Musiker mit Dirigent Johannes Kurz haben sich auf diesen Auftritt sehr gefreut und gute Musik geliefert. Aber wir merkten schon recht bald, dass der Funken nicht zum Publikum überspringen wollte. Selbst Heinz Schütz, unser gewiefter und erfahrener Ansager konnte sich anstrengen wie er wollte. Recht bald änderten wir unser Programm und boten vor allem Polkas und Märsche an – vergebens. Wir waren gegen Schluss des Auftritts richtig frustriert und konnten uns einfach nicht erklären, weshalb das Weinfestpublikum unter dem Tribünenzelt nicht reagierte.

Die Lösung war uns dann schnell klar, nachdem wir uns unten hingesetzt und den engagiert gespielten Weisen der Musikkapelle Windschläg zugehört hatten. Es schien uns, als ob die Mikrophone die Musik aufsaugen wollten anstatt zu verstärken. Direkt am ersten Tisch sitzend, klang das sehr gut besetzte Blasorchester Windschläg wie aus der Ferne spielend. Da kann wirklich kein Funke überspringen und richtig begeistern – schade um das große Engagement der Musikanten. Vielleicht geht der Schall von der sehr hohen Bühne auch über die Köpfe der Zuhörer hinweg – wer weiß!

Ganz anders klang es beim Oktoberfest der Bläserklasse der Musikschule Offenburg auf dem Platz der Verfassungsfreunde am borofsky’s Restaurant am letzten Mittwoch im September.

Bernhard Münchbach, der Leiter des Projekts „Erwachsenen-Bläserklasse“ begrüßte die Musiker, Partner, Familien und Freunde ganz herzlich und erwähnte, dass jedes Jahr eine Erwachsenen-Bläserklasse seit der Gründung im Jahre 2014 zustande kam. Mittlerweile sind es mehr als 70 Musikerinnen und Musiker, die aktiv dabei sind. Er begrüßte auch Günter Utri, der die Bläserklasse 3 und 4 (2016 und 2017) leitet und betreut. Diese haben den musikalischen Reigen auch eröffnet und einige Stücke aus ihrem gemeinsam erarbeiteten Repertoire zum Besten gegeben. Die Zuhörer waren beeindruckt, was Erwachsene neben Beruf und Alltag in dieser kurzen Zeit alles gelernt und zum gemeinsamen Aufspielen eingeübt haben.

Danach kamen die Youngsters unter den 5 Bläserklassen auf die „Bühne“. Sie haben mit der Ausbildung im Mai begonnen und absolvierten jetzt schon ihren ersten Auftritt. Mitten drin in diesem Erwachsenen-Bläserklassenensemble sitzen Iris Benz (Klarinette und bis vor kurzem Beisitzerin im Musikverein Zell-Weierbach und leidenschaftliche Gitarrenspielerin im Mandolinenverein) und Julio Hernandez, der auf dem Ortenauer Weinfest bei uns seine Premiere hatte. Iris Benz war es auch, die die Idee hatte, das Lampenfieber der „Neulinge“ mit einem Gläschen Sekt zu bremsen, was bei den Ensemblemitgliedern gut angekommen ist. Was die Damen und Herren in diesen 5 Monaten gelernt und mit viel Fleiß eingeübt haben, ist beeindruckend. Selbst Volkslieder gingen schon! Julio am Euphonium mit seinem sicheren Ton stach auch ganz oft aus den musikalischen Tongemälden heraus. Er hat ja auch einen großen Vorsprung gegenüber seinen Mitspielern gehabt. „Julio, bleib uns bitte treu, sonst komme ich nicht mit!“, meinte die Posaunenkollegin nach diesem großartigen Debüt.

Zum Abschluss des 1,5-stündigen Konzerts zog das Erwachsenen-Blasorchester unter Leitung von Bernhard Münchbach alle Register ihres Könnens und boten einen Auszug ihres Konzerts, das diese Gruppe beim Freiburger Zeltfestival in der Innenstadt am Theater den Zuhörern geboten hatte. Das Erwachsenen-Blasorchester entstand aus der Fusion der 1. und 2. Bläserklasse. Mit dabei sind hier auch Marion Haag (Trompete) und Kathleen Königer (Klarinette). Sie sind auch in unserer Musikkapelle aktiv dabei. Auch eine weitere Zell-Weierbacherin spielt in diesem Blasorchester mit.

Alle Achtung und großen Respekt vor der Leistung der Erwachsenen-Bläserklassen!

Diana, die Frau von Julio Hernandez, hat beide Auftritte von Julio mit Fotos und Aufnahmen festgehalten. Ganz gewiss kennen jetzt auch dank Julio viele Mexikaner die Bläserklassen und die Musikkapelle Zell-Weierbach – einfach Klasse.

Eine Premiere für Julio Hernandez und für die Musikkapelle Zell-Weierbach

Vergangenen Sonntag hatte die Musikkapelle Zell-Weierbach, wie seit über 50 Jahren, ihren Auftritt auf dem Ortenauer Weinfest um 17 Uhr auf der Haupttribüne auf dem Marktplatz. Kaiserwetter – anders kann man es nicht ausdrücken. Schon am Lindenplatz, bis zu dem sich seit diesem Jahr das Ortenauer Weinfest ausdehnte, war sehr viel los. Durch die Steinstraße, in der viele Verkaufsstände ihre Waren feilboten, gab es nur ein langsames Vorwärtskommen. Auch auf dem Fischmarkt und auf der Hauptstraße, dem weiteren Weinfestplatz, genossen lauter fröhliche Menschen den Wein und den Sonnenschein. Endlich am Marktplatz angekommen, ein fast ganz anderes Bild: Platz genug, um an die Hauptbühne zu kommen; kein Gedränge vor der Bühne und Platz unter dem Tribünenzelt fand sich auch recht schnell – kein Vergleich zu anderen Jahren.

Die Bühne war rechtzeitig für uns frei und wir stiegen hinauf, um die Sitzordnung zu gestalten und aufzubauen. Ein kurzer Blick nach unten werfend, stand auf einmal Julio Hernandez mit seiner Frau Diana und seinem Euphonium (mit dem Tenorhorn verwandt) vor der Treppe mit Stolz, einem fröhlichen Lachen im Gesicht und voll von Erwartungen und Vorfreude auf seinen ersten Auftritt mit seinen Zell-Weierbacher Musikkameraden. Alle blickten erstaunt – Julio hatten wir zuvor noch nie in unserer Zeller Musiktracht gesehen und wie die ihm stand! Wir waren baff und freuten uns riesig, dass Julio nach nur 9 Monaten in Ausbildung am Euphonium durch seinen Tenorhornsatzführer Wilfried Ehrhard sich mutig und entschlossen zeigte und es nunmehr wissen wollte: Lampenfieber habe er schon gehabt, meinte Julio nach dem Auftritt, aber er ist sehr dankbar dafür, dass er mitspielen durfte und es auch konnte. Das habe ihm gut getan und sehr viel gebracht. Julio hat sich die ganze Woche lang speziell auf diesen Auftritt vorbereitet und sehr intensiv – auch mit seinem Lehrmeister – geübt, verriet Diana, seine Frau. Herzlichen Glückwunsch von Dirigent Johannes Kurz und allen Musikerinnen und Musikern der Musikkapelle Zell-Weierbach zu seinem ersten Auftritt und alle Achtung vor der großartigen Leistung nach dieser kurzen Ausbildungszeit!

Sicherlich haben Sie längst gemerkt und anhand des Fotos festgestellt, dass sich hinter dem Namen Julio Hernandez nicht unbedingt ein altes Zeller Geschlecht verbirgt. Julio wurde vor 38 Jahren (diesen Samstag feiert er Geburtstag) in Mexiko geboren und ist Ältester von mehreren Geschwistern. Nach seinem Informatikstudium suchte er Arbeit und kam nach Deutschland. Schließlich ließ er sich in der Hauptstadt des Ortenaukreises nieder, wie er schmunzelnd erzählte. Bereits in Mexiko durfte er als einziger der Kinder ein Instrument, die Rhythmusgitarre, erlernen und in einer Band mitspielen, ergänzte Adrian, sein jüngster Bruder, neidvoll. Adrian wohnt zurzeit bei Julio und will ein Studium in Deutschland aufnehmen.

Im Januar 2017 kam Julio mit Adrian Sharman aus England, der E-Gitarre spielt und auch bald seinen ersten Auftritt mit uns haben wird, zu uns in die Musikprobe. Unsere Kameradschaft und die herzliche Aufnahme machten ihm den Entschluss leicht, sich zu uns zu gesellen und mit uns zu üben. Welch eine Umstellung für ihn: die (deutsche) Blasmusik an und für sich, Noten lernen zu müssen und, dass es kaum Noten für seine Rhythmusgitarre in unseren Notenarrangements gibt. Ende letzten Jahres reifte in Julio der Entschluss umzusatteln und das Instrument von Gustav Kornmeier und Wilfried Ehrhard, die ihm sehr zugeneigt sind, nämlich Tenorhorn oder Euphonium, erlernen zu wollen. Ein Euphonium, gespendet von den Großeltern von Sünje und Merle Weidt, die einige Jahre bis zum Studienbeginn mit uns musizierten, stand bereits generalüberholt bereit. Mit viel Eifer und Willen setzte sich Julio mit dem Instrument und den Noten auseinander. Nach nur so kurzer Zeit ist er nun mitten drin in unserer Musikkapelle Zell-Weierbach. Eine tolle Leistung! Wir sind stolz auf unseren ersten Musikanten aus Übersee in unseren Reihen.

Musik machen macht halt Spaß, verbindet und integriert in die Gemeinschaft.

Und jetzt spielt die Musikkapelle Zell-Weierbach auf dem Ortenauer Weinfest

Am vergangenen Sonntag haben wir anlässlich der Eröffnung der Vinothek für Fessenbacher Weine in Zell-Weierbach zur Unterhaltung aufgespielt. Schön wäre es gewesen, vor dem neuen Verkaufsraum Platz zu nehmen, aber die Vorhersage auf stürmisches Wetter hat die Verantwortlichen dazu bewogen, unser Konzert in den Heimatsaal zu verlegen. Wie hätte unsere Musik geklungen, wenn der Wind immer wieder zwischen die Notenblätter gefahren wäre und die großen Notenblätter, die umgedreht werden müssen, davon geweht hätte. Somit hatten wir zwar wenige Zuhörer aber wir konnten uns auf das Musizieren konzentrieren und das konnten die Besucher auch hören. Im Heimatsaal hat die Musik voll und gut geklungen. Wie viel Lautstärke durch die weit geöffneten Fenster zum Festpublikum gelangt ist, wollten wir nicht durch unqualifiziertes Lautblasen entsprechend beeinflussen. Uns hat es dennoch viel Spaß gemacht und es war ein gut verlaufener Test für den Auftritt an diesen Sonntag auf dem Ortenauer Weinfest.

Auch dieses Jahr werden wir zu „unserer Zeit“ nämlich am Weinfestsonntag ab 17 Uhr wieder auf der Bühne auf dem Marktplatz in Offenburg für alle Liebhaber und Besucher des Ortenauer Weinfestes zur Unterhaltung aufspielen. Wir freuen uns schon lange auf diesen alljährlichen Auftritt beim Ortenauer Weinfest und haben viele schöne Ohrwürmer für Sie parat. Feiern Sie mit uns Weinfest und lassen Sie es sich bei hoffentlich lauschigem Wetter gut gehen. Bis zum Sonntag!

Am Sonntag spielt die Musikkapelle zur Eröffnung der Vinothek Fessenbach in Zell-Weierbach

Hallo liebe Kinder, Jugendliche, liebe Eltern,

ist es nicht wunderschön, wenn Kinder oder Jugendliche zu Weihnachten die ersten einfachen Weihnachtslieder mit viel Lampenfieber vorspielen? Alle freuen sich, auch Oma und Opa und die anderen Gäste.

Dafür bietet das Wintersemester bei der Blockflötengruppe des Musikvereins Zell-Weierbach unter der Führung von Dagmar Reister oder eine Ausbildung an der Musikschule Offenburg ab etwa 9 Jahren beste Gelegenheit. Gerade in der Winterzeit ist es geschickt zu beginnen ein Instrument zu erlernen, weil die Witterung oft die Kinder und Jugendlichen nicht arg ins Freie zieht.

Das Jugendteam des Musikvereins Zell-Weierbach hat 2017 ein neues Instrumentenausbildungskonzept „SoundFabrik“ entwickelt, das derzeit i. d. R. bei Kindern ab 5 – 6 Jahren mit den Blockflötenkursen beginnt (die musikalische Früherziehung ist derzeit in den Kindergärten in guten Händen). Nach etwa 2,5 Jahren Ausbildung an der Blockflöte, in der dem Kind auch viele musikalische Grundkenntnisse vermittelt werden, beginnt in der 3. Klasse oder auch später die Ausbildung an einem Instrument des großen Orchesters. Die Instrumentenausbildung erfolgt i. d. R. an der Musikschule Offenburg. Parallel dazu (nach dem die Kinder die ersten Töne kennen) gründet der Musikverein Zell-Weierbach mit den neuen Schülern vom Wintersemester 2018/2019 eine zweite Bläserklasse (die erste Bläserklasse von 2017 ist bereits erfolgreich aufgetreten). In Kooperation mit der Weingartenschule findet in deren Musikraum die Orchesterprobe der Bläserklasse in einer festzulegenden 6. Schulstunde wöchentlich statt. Der Musikverein Zell-Weierbach gestaltet diese Schulstunde für die Bläserklasse eigenverantwortlich. D. h.: Neben dem wöchentlichen Einzel- bzw. Kleingruppenunterricht auf ihrem Instrument an der Musikschule Offenburg bzw. bei vereinseigenen Instrumentallehrern proben die Musikschüler einmal wöchentlich 45 Minuten in einer Orchesterprobe unter der Leitung des Dirigenten des Musikvereins Zell-Weierbach. Als Unterrichtswerk liegt ein bewährtes Bläserklassenlehrwerk zu Grunde.

Aus der Erfahrung unserer ersten Bläserklasse ist die musikalische und soziale (insbesondere gruppendynamische) Entwicklung der Gruppe sehr vielversprechend. Die Kinder musizieren mit großer Freude und entwickeln schnell ein gutes Gespür für das Zusammenwirken in einer musikalischen Gruppe. So entwickelt sich schnell auch eine starke Identifikation mit „ihrem“ Orchester, der SoundFabrik.

Für alle Interessierte außerhalb der 3. Klassen stellen sich das Jugendteam, Dirigent und Vorstandschaft zur Verfügung und organisieren das Kennenlernen von Instrumenten des Blasorchesters und geben Auskunft über das Ausbildungskonzept und weiterer Punkte. Gehen Sie bitte einfach auf sie zu.

Die Musikschule Offenburg wünscht, dass alle interessierte Kinder und Jugendliche sich bis zum 1. Oktober bei uns anmelden und wir die Anmeldung direkt weiterleiten. Das hat den Vorteil für Sie, dass die Ausbildungskosten an der Musikschule Offenburg billiger werden.

Für den Blockflötenunterricht wenden Sie sich bitte direkt an Dagmar Reister (blockfloete@mvzw.de oder mobil 0157 57306331).

Flyer über unser Ausbildungskonzept finden Sie auf dem Rathaus und in den hiesigen Geschäften. Gerne überreichen wir Ihnen auch unseren Flyer direkt an Sie.

Die Musikkapelle Zell-Weierbach spielt anlässlich der Eröffnung der Vinothek Fessenbach in den Räumen des Weinkellers Zeller Abtsberg (Schulstraße 5) auf dem Parkplatz vor dem Gebäude von 11 – 13 Uhr. Wir wünschen Ralf Vollmer als Verantwortlicher in der Vinothek Fessenbach – gleichzeitig ist er unser zweiter Vorstand – ganz viel Spaß und Erfolg in den neuen Räumen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Wir sorgen für Unterhaltung.

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